3. Die Brotdose

Shownotes

Heute steht die Brotdose nicht nur im Titel sondern auch im Fokus der Folge. Warum sie ein Brennglas ist für Mental Load und was eigentlich alles mit dran hängt, erfahrt ihr im gemeinsam Gespräch der Beiden. Lisa ergänzt die systemische Sicht und wie echte Gleichberechtigung gelingen kann, indem nicht nur Aufgaben, sondern Verantwortung übernommen wird.

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00:00:02: Herzlich willkommen bei Zwischenbrotdosen und Business.

00:00:06: Zwei Schwestern, zwei Familien – Alltag ohne Karriereglitzer!

00:00:10: Wir sind Lisa & Rike, zwei Schwesten mittendrin in ganz normalem Familienwahnsinn.

00:00:15: Bei uns gibt es ehrliche Einblicke in unseren Alltag zwischen Kita, Schule, Vorpobatit und Mental-Load.

00:00:21: Lisa bringt als systemische Familienberaterin ihr Fachwissen mit ein.

00:00:25: Ganz ohne erhobenen Zeigefinger.

00:00:28: Achtet gemütlich, schnappt ihr einen Kaffee.

00:00:30: Jetzt gibt's eine neue Folge.

00:00:34: So, guten Morgen.

00:00:36: dritter Anlauf liebe Lisa!

00:00:37: Hallo,

00:00:39: Guten Morgen.

00:00:40: alle guten Dinge sind drei.

00:00:45: Ich bin gespannt.

00:00:51: Das hab ich ja noch nie gehört.

00:00:56: Wir starten jetzt wirklich die dritte Aufnahme.

00:00:59: Wir sind zum Glück nie weit gekommen, wir haben immer nach den ersten ein zwei Minuten Hattrieke hier alles gecheckt und gemerkt dass es irgendwie nicht funktioniert.

00:01:09: aber über die Begrüßung sind wir noch nicht hinausgekommen.

00:01:13: Und du hast auch noch gar nicht erzählt wie's dir geht.

00:01:15: also startet doch gerne!

00:01:17: Wie gehts dir?

00:01:19: Ja, wie geht's mir?

00:01:22: Boah da muss man ja tatsächlich... Also ich musste gerade ein bisschen drüber nachdenken weil ich so durch die Woche sause.

00:01:31: Boah, es ist so unglaublich viel los und ich habe immer das Gefühl mein Kopf der explodiert weil ich gleichzeitig an so viele Sachen denke.

00:01:40: Und jetzt fällt mir auch gerade von wieder ein Ich hab die Kinderärztin wieder nicht angerufen.

00:01:44: Das hatte ich ganz fest mir vorgenommen noch bevor wir die Aufnahme starten.

00:01:48: Also hier Post-Ip wird aufgeschrieben Kinderärzinnen anrufen Ansonsten geht's mir gut Es läuft alles.

00:02:01: Die Übergänge, wir hatten es letzte Mal von den Socken, ne?

00:02:06: Ja, Socken anziehen.

00:02:08: Socken war heute Morgen wieder Thema.

00:02:10: ich muss das erst mal und sehen weil die wieder nicht die richtigen waren.

00:02:19: ja Aber die Übergänge werden besser.

00:02:22: Die Kinder sind gestern Abend wieder in ihre Betten zurückgezogen nach einer Woche Intensivkuschelai.

00:02:30: Gestern war Elternabend von der Schule, sodass ich beide Kinder gleichzeitig ins Bett bringen musste und dann war das ein guter Anlass, wieder zu sagen sie schlafen im Stockbett okay und beide zusammen und es ging richtig gut!

00:02:44: Sie haben sich auch tatsächlich wieder auf ihre Bette gefreut.

00:02:49: Und es war irgendwie so gut zu merken, ja.

00:02:54: Es ist gut mal eine Ausnahme zu machen, mal was Intensiveres zu machen und dann aber auch wieder zurückzukehren zum Alltag.

00:03:02: und dass die das auch schätzen, die Kids.

00:03:06: Ich habe nur zusammen in einem Zimmer richtig?

00:03:08: Genau!

00:03:09: Die schlafen zusammen im Zimmer in einem Stockbett, die große oben der kleine unten ... und das auch schon seit... Ja, jetzt seit drei Jahren.

00:03:18: Also seitdem der Kleine ein Jahr alt ist und das lieben die auch nach wie vor.

00:03:22: Wir fragen immer mal wieder, wollt ihr eigene Betten oder so?

00:03:26: Aber bisher ist es wirklich nicht von denen gewünscht und ich denke mir dann auch immer so schön... Ich schlafe auch nicht super gerne allein.

00:03:36: Ich freue mich auch immer wenn jemand neben mir Schnau fällt und solange die das nicht explizit irgendwie wünschen oder wir merken dass das irgendwie wie jetzt Thema sein könnte, dann würde ich das auch erst mal nicht ändern.

00:03:51: Ja wir hatten dann irgendwann sehr unterschiedliche Bedürfnisse.

00:03:55: Wir hatten auch immer ein Schlafzimmer und ein Spielzimmer, die zwei Kinderzimmer Und der Große hatte dann irgendwann das Bedürfen, es alleine zu sein in Zimmer für sich zu haben.

00:04:07: Das war glaube ich auch so aber auch erst zweite Klasse oder so also definitiv nach der Einschule

00:04:14: Ein Zimmer für sich allein, hat schon die gute Virginia gesagt.

00:04:20: Ja und der kleine will aber am liebsten immer mit jemandem sein.

00:04:24: also für ihn ist das leider... Also er bräuchte eigentlich auch jemanden der diesen wie ihr gerne hätte.

00:04:33: Aber wie geht's dir denn?

00:04:36: Hier mir geht es ganz gut.

00:04:37: ich habe schon wieder eine Spezialsituation.

00:04:40: das letzte mal wo wir gesprochen hatten war ich ja alleine in Berlin Und diese Woche, ja.

00:04:46: Diese Woche bin ich mit unserem Jüngsten alleine zu Hause.

00:04:50: Das ist auch ... Ja, das hatten wir noch nie.

00:04:53: Wir haben gestern drüber gesprochen und ich hab zu ihm so gemeint, oh, das haben wir aber auch ganz selten so oder?

00:04:59: Und er guckt nicht an und hat gesagt, nee mal mal!

00:05:01: Das haben wir noch Nie gehabt.

00:05:03: Stimmt also wirklich über dieser lange Zeit und im Alltag Also wenn Schule ist dann ist der Große immer da logischerweise.

00:05:11: Aber der ist jetzt auf Klassenfahrt.

00:05:13: Oh, wie schön!

00:05:14: Ja.

00:05:15: Den haben wir am Montag verabschiedet.

00:05:17: Das war noch eine schwere Geburt und er war sehr, sehr aufgeregt und hatte schon am Sonntag Bauchweh und Kopfweh.

00:05:27: Und wollte das aber auch gar nicht der Aufregungszuschreiben mit gemeinsam?

00:05:31: Nein Mama, das ist was anderes.

00:05:34: Ich weiß, wie sich Aufregungsauchweh anfühlt ich bin wirklich krank.

00:05:39: Also es war... Sehr schwierig, ich habe da auch deine Übergangsübungen tatsächlich genutzt.

00:05:46: Ich hab ihm einen Koffer gepackt und seinen guten Eigenschaften.

00:05:51: Das hat er sehr geschätzt!

00:05:53: Und ich hatte ihn dann auch vorgeschlagen diese Brücke zu machen am Sonntag.

00:05:57: Es war ganz spannend weil der sagte, nein, ich mach so was total gerne aber das ist mir jetzt zu kurzfristig.

00:06:04: Das ist mir

00:06:04: zu eingekwetscht.

00:06:08: Sehr süß!

00:06:10: Und er hat dann schon gemerkt, dass sowas ja dann wahrscheinlich auch eine Auseinandersetzung erfordert.

00:06:17: Und das er gemerkt hatte, er hat die Kapazitäten nicht dazu und ich so Ja, können wir machen das jetzt mal?

00:06:24: Ich habe da eine tolle Übung.

00:06:25: Ich hab da was gelernt.

00:06:26: Genau der

00:06:27: ist...

00:06:28: Leiser hittet an der Toilette.

00:06:33: Aber das er dann schon von sich aus auch so schlauer und gemerkt hätte, nee, das ist jetzt gerade irgendwie ihm So schnell geht das nicht.

00:06:40: Ich

00:06:40: habe keine Kapazität dafür und dann hab ich für ihn den Koffer gepackt, doppelt in seiner.

00:06:47: Das fand er schon auch sehr schön!

00:06:49: Ja aber eben jetzt haben wir diese zwei Situationen.

00:06:52: mein Mann ist in den Bergen mit seinem Bergführer kommt heute Abend wieder und wir haben hier wirklich eine richtig entspannte schöne Zeit zu zweit und auch morgens.

00:07:04: es ist einfach Und fassbar viel leichter, wenn man einfach nur zu zweit ist.

00:07:10: Weil auch so die Bedürfnisse natürlich viel überschaubare sind von zwei Menschen.

00:07:15: Zumal ich ja jetzt auch gerade sehr entspannt bin und morgens nicht zur Arbeit muss.

00:07:19: Das ist ja auch etwas was unglaublich viel Druck rausnimmt.

00:07:24: Ja und so starten wir hier sehr gut in den Tag!

00:07:28: Ach wow.

00:07:29: Boah, was für eine Veränderung oder?

00:07:32: Also einmal klar ich mein jetzt ganz kurzfristig einfach mal ne Veränderungen und das wird ja nächste Woche wieder anders sein und gleichzeitig aber auch diese ein bisschen langfristige.

00:07:41: eben dass du nicht so loshetzen musst sondern auch die ersten Mal was Gutes tun kannst ist ja auch ganz besonders Und dadurch natürlich auch der Druck.

00:07:50: nen anderer is

00:07:52: komplett.

00:07:52: Ich habe das auch nochmal darüber nachgedacht, wo du mir das erzählt hast dass deine Tochter ja jetzt gerade auf mit der Schuleingewöhnung etwas Zeit braucht und diesen Gefühlen dann Raum geben zu können und zu sagen okay jetzt gibt's vielleicht mal ein Tränchen und es braucht noch einen Moment zum Abschied nehmen Du dann auch die Möglichkeit hast, dich darauf zu konzentrieren.

00:08:18: Weil ich erinnere mich noch so dieses ... Man hat im Hinterkopf okay, ich muss jetzt aber um acht Uhr, zerovier, die S-Bahn erwischen und schön haben deine Gefühle jetzt Platz, aber so hinten rente man immer so dieses Kuh!

00:08:35: Und das macht eine Situation, also das merken Kinder?

00:08:37: Klar.

00:08:39: Jetzt muss es funktionieren.

00:08:43: Ja ja... Ich habe da auch gerade noch mit einer anderen Mutter darüber gesprochen, wie viele Mütter oder halt die Hauptkehr arbeitragende Person sagen.

00:08:52: Was war so ganz neutral?

00:08:56: Wie viel die arbeiten können?

00:08:57: Weil sie meinte ja ich arbeite auch nur zweieinhalb Tage und die haben auch ganz viel Unterstützung von den Großeltern.

00:09:05: Da könnten wir auch irgendwann nochmal reingehen.

00:09:07: das Thema Aber dieses OK Ja, wie viel schafft das System?

00:09:15: Und dann wir kamen auch zu dem Schluss.

00:09:17: Na ja es schafft soviel wie's schaffen muss!

00:09:20: Also es geht alles irgendwie.

00:09:22: aber die Frage ist Wie gehts allen Beteiligten dabei und was wird hinüber?

00:09:33: Genau dieses einfach ich glaube was mir so wichtig ist der Emotionsarbeit, den Raum zu geben.

00:09:41: Dass das so wichtig ist und dass nicht vergessen werden darf und so viel Energie braucht und oft aber gar nicht thematisiert wird sondern es geht um die Fakten und da kommen wir ja auch später zum heutigen Thema nochmal zur Brotdosen, dass oftmals nicht alles gesehen werden kann was da ist Genau.

00:10:05: Zu versorgen, zu sagen ich habe die Ruhe dich jetzt gerade auch wenn es eigentlich ist... Die Kinder bei uns sollen jetzt grad nicht mehr zum Schulhaus gebracht werden sondern am Tor verabschiedet werden.

00:10:17: Das wird nicht kontrolliert sondern das ist so Soll so sein.

00:10:21: Und meine Tochter braucht es aber gerade, dass ich noch die paar Meter mit vorlaufe und dann kann sie sich auch gut verabschieden das ist gar kein Thema.

00:10:29: Aber dann zu sagen wie du grad meintest ja Ich kann dich vorbringen ich bin ganz entspannt wir machen das ganz in Ruhe und Ich kann dann in ruhe wieder meinem tag weitergehen das kommt jetzt grade nicht auf zehn minuten drauf an.

00:10:45: Das ist wirklich wirklich toll.

00:10:50: Gut, dann starten wir mit unserem Thema die Brotdose.

00:10:55: Unser Podcast heißt zwischen Brot Dosen und Business.

00:10:59: Und die Brottdose wollten wir mal direkt thematisieren.

00:11:03: also warum ist das auch in unserem Titel drin?

00:11:08: Für mich ist die Brötdose tatsächlich ein Brennglas für vieles in Familien- und Paarbeziehungen.

00:11:17: So man sagt wo ist eigentlich der der Kehrarbeit, Fokus.

00:11:23: Wer hat welche Verantwortung?

00:11:24: und

00:11:26: ja vielleicht auch an euch zuhörerinnen die Frage wer packt bei euch die Brotdose?

00:11:32: Und vielleicht auch nicht nur wer macht das konkret den Apfel reinlegen sondern wer macht sich auf darüber Gedanken?

00:11:41: was ist da drin?

00:11:42: Was mag das Kind?

00:11:43: gerne habe ich dafür eingekauft ist alles da?

00:11:46: und ganz ehrlich Bei uns macht es mein Mann Und er kümmert sich auch wirklich von vorne bis hinten.

00:11:52: Also dieses, was wir ja wollen ist nicht Hilfe im Haushalt sondern wir wollen Verantwortung abgeben.

00:12:01: Das ist so.

00:12:01: der eine Aspekt, der mir zu der Brotdose einfällt und der andere ist aber auch dieser Perfektionsanspruch den wir an uns stellen der ja gesellschaftlich einfach auch da ist.

00:12:15: Also man denke an die wunderschön gestalteten Bento-Boxen mit geschnitzten Gesichtern und... Ja, das sieht bei uns nicht so aus!

00:12:28: Aber vielen, ich glaube es gibt ganz viele den macht das Spaß und die haben da Freude dran.

00:12:35: aber wenn das dann so etwas wird was der vermeintliche neue Standard ist, den ich zu erreichen habe und etwas wogegen Ich mich messe Ich sage, bei mir ist beim Kind das ein vermanches Bananen und irgendwie ein trockenes Toastboot in der Dose.

00:12:51: Weil mein Kind das halt noch mal isst!

00:12:53: Und das ist das Wichtigste, dass es das ist.

00:12:56: Und ich mich innerlich dann abwärte weil ich sage, oh ich habe aber keine tolle Bento-Box gemacht, dann läuft halt irgendwas schief.

00:13:02: Ja ja und um ganz vorne nochmal gerade einzuhaken die Brotdose steht ja auch als Synonym für... Irgendwas, was halbsichtbar und halbunsichtbar ist.

00:13:16: Man kann das ja auch austauschen gegen Klamotten einkaufen, was da alles dran hängt man kann es austauschend gegen Rucksack packen.

00:13:26: also es ist quasi heute ein übergeordnetes und gleichzeitig synonymes Thema für all die Kehrarbeit die wir so machen.

00:13:35: Und ja, ich glaube auch anhand dieser Brotdose kann man so ein ganzes System aus Erwartung, Rollen, Zuständigkeiten und diese unsichtbaren Kehrarbeit eben sichtbar machen.

00:13:49: Ich glaube das versuchen wir heute mal... auseinander zu dröseln.

00:13:54: Also es geht, wie du ja gerade auch schon sagst, dass das geht eben nicht nur um das Brot schneiden und reinlegen oder den Apfel machen sondern es geht wirklich von Anfang an.

00:14:04: also ich hole am Mittag die Brotdose raus, holt die Trinkflasche aus

00:14:10: vor den Ferien, vor dem Ferien

00:14:14: vielleicht?

00:14:16: Wenn wir jetzt nach den Ferieren waren

00:14:17: kommt

00:14:18: die pelzige Überraschung Ja, aber mittags wäre auch gut.

00:14:23: Habe ich uns gestern nicht gemacht?

00:14:26: Man merkt es sofort, das ist nicht in meinem Zuständigkeitsbereich und dann muss ich wirklich aktiv daran denken so okay, was muss ich heute machen?

00:14:37: Und jetzt stand die Darfhaltung bis morgen, wenn's war nix geschimmelt und sah alles ok aus.

00:14:42: Sie war halt heute Morgen nur schnell von Hand einmal durchgespült.

00:14:46: Aber daran merkst du das!

00:14:49: in meiner Routine.

00:14:50: Und wupps, geht's vergessen!

00:14:54: Ja genau also das ist nochmal.

00:14:56: da wird ja in der Praxis gerade ganz gut deutlich was da alles dran hängt.

00:15:00: Also ich hol die Brotbox raus und spüle sie.

00:15:03: Ich weiß was das Kind gerne mag.

00:15:05: Also hab im Blick was kommt vielleicht immer wieder mit zurück?

00:15:09: Und genau ist etwas Leckeres eingekauft.

00:15:12: Das hast du eben auch schon gesagt.

00:15:14: und wer packt es dann morgens wieder ein und packt dann die Box auch in den Ranzen, in den Rucksack auch wieder rein.

00:15:22: Also sind so... Hab ich auch

00:15:23: schon mal verwechselt nach dem falschen Kind die falsche Dose gegeben.

00:15:27: Und das wurde dann auch sofort angemerkt.

00:15:33: Mona!

00:15:34: Du hast mir die Dose vom Bruder eingepackt.

00:15:37: Ja okay.

00:15:39: Weil die Optik eine andere ist?

00:15:41: Die haben unterschiedliche... Der Inhalt ist der gleiche, aber das sind halt verschiedene Dosen damit man sie immer unterscheiden kann.

00:15:48: Sonst hätten Sie es ja gar nicht gemerkt.

00:15:50: Aber das war dann so... Das habe ich gefehlt!

00:15:58: Und da gucken wir gleich nochmal drauf auch was dir selber sagt dass du gefehilt hast.

00:16:06: Aber so eine schöne systemische Frage wäre dann nicht so zu fragen, wer macht die Brotbox?

00:16:12: Sondern zu schauen, wer trägt die Verantwortung dass das System Brot Box funktioniert.

00:16:19: Genau das was wir gerade gesagt haben.

00:16:21: es geht nicht nur darum ne neue Winterjacke zu haben sondern eben zu schauen okay was ist mit der alten Pasti?

00:16:28: noch wurde die mal gewaschen nach dem letzten Winter klebt da noch der Match vom letzten Bauernhof Urlaub drin und so.

00:16:35: Also wirklich von Anfang bis Ende dieses ganze System, den ganzen Kreislauf in meinem Blick zu haben.

00:16:45: Und wie du sagst, also das wäre jetzt nochmal spannend drauf zu gucken.

00:16:49: Weil es entstehen ja so schnell so implizite Familienregeln.

00:16:54: Also es wird nie ausgesprochen.

00:16:56: Ich glaube gerade wenn Mütter das machen, wird's nie aus gesprochen dass die Verantwortung für dieses oder jenes bei derjenigen liegt sondern ist einfach so Ja die macht das doch immer?

00:17:09: Es wird

00:17:09: doch gar nicht wahrgenommen ganz

00:17:11: ehrlich.

00:17:12: Also so dieses Okay, das Kind hat eine Brotbox.

00:17:18: Da ist was drin.

00:17:19: So fertig!

00:17:20: Also was da dranhängt, wenn du es nicht selber machst oder auch mal gemacht hast dann hast du das ja gar nicht auf dem Schirm.

00:17:27: Denkst du so ja, halt etwas dabei?

00:17:29: Oder ja drückst du ihm halt irgendwie ein bisschen Geld in die Hand und soll sich was holen.

00:17:35: Dass das passiert – und das ist eben auch wieder stellvertretend für viele Themen – dass das nicht gesehen wird.

00:17:42: Also gerade gehen wir mal von der klassischen Bauernverteilung aus.

00:17:46: Die Mama kümmert sich um die Kinder, der Papa geht morgens um ... Unser Nachbarn ist das so?

00:17:51: Der Papa geht morgen schon sieben aus dem Haus.

00:17:54: Ich gehe davon aus dass die Kinder da gerade am Aufwachen sind.

00:17:58: Ob dem überhaupt klar ist,

00:18:00: dass das Kind eine

00:18:01: Brotbox braucht!

00:18:04: Und dann kommt abends um sieben wieder und setzt dich an den gedeckten Abendessenstisch.

00:18:09: Und diese Unsichtbarkeit ist das, was uns zum Teil frustriert.

00:18:14: Und deshalb bin ich auch so dankbar um diesen Rollentausch, den wir hier machen.

00:18:21: Weil dann solche Dinge gesehen werden und weil von unseren Männern schon abstrahiert werden kann, dass es bei anderen Themen genau so läuft.

00:18:30: Das ist echt viel Arbeit.

00:18:31: Da hängt echt viel dran.

00:18:32: Man muss ganz schön viel denken!

00:18:38: Ja, und das hast du gerade auch schon ganz schön angesprochen.

00:18:40: Also es sind ja so Familienregeln entstehen durch verschiedene Faktoren.

00:18:47: Da gibt's natürlich die Arbeit als ganz wichtiges... Okay ich bin

00:18:53: eingebunden

00:18:54: Die bezahlte, genau!

00:18:56: Die Erwerbsarbeit.

00:19:00: Also ich meine klar, irgendwo muss das Geld herkommen und wir wissen nicht in welchen Schichten Menschen arbeiten.

00:19:07: Wir müssen die morgens einfach um sechs oder dreißig da sein und kommen halt spät erst raus.

00:19:13: wie können sie überhaupt eine Freiheit haben sich irgendwo mit einbeziehen zu lassen?

00:19:19: Und gleichzeitig gibt es aber auch sowas wie gesellschaftliche Rollenerwartungen, die glaube Ja, nicht ohne Sinn.

00:19:29: Sondern ich habe gelesen – das fand ich total guten Spruch!

00:19:33: Die Mutter ist die Versorgungsinstanz.

00:19:36: Die Mutter soll nicht nur etwas tun, sie soll wissen was gebraucht wird.

00:19:42: Oh Gott, war das dann zum Ratgeber aus den Fünfzigern oder?

00:19:46: Ja ja, so ungefähr.

00:19:48: Das ist krass und ich glaube, dass spüren wir alle.

00:19:52: Es geht nicht darum, was getan werden muss sondern was eventuell gebraucht wird.

00:20:00: Da läuft

00:20:00: hinten dran die ganze Zeit so diese Maschine?

00:20:03: Ja genau es rattert halt permanent und das geht nicht darum ich packe Brot ein und Apfel sondern ich überlege mag mein Kind lieber salzig oder lieber süß packe ich eher einen Salzprizel mit ein oder eben eine Weintraube so.

00:20:18: Das ist heute

00:20:19: lange Schule braucht doppelte Portionen

00:20:22: Genau, genau.

00:20:23: Das hattest du ja auch schon mal gesagt.

00:20:25: Dieses Okay, es braucht auf einmal auch noch von Nachmittag etwas zu essen und ich glaube dass diese vorausschauende Denken und Handeln wirklich

00:20:38: enormer...

00:20:41: Wie sagt man denn?

00:20:43: So ein Anspruch ist eine enorme Anspruch, eine Belastung was wir alle spüren und was aber so schwer ist explizit zu machen Aussprechbar zu machen.

00:20:55: Genau, aber wir waren so...

00:20:57: Du bist dran?

00:20:58: Nee ich war noch bei den so wie entstehen solche Familienregeln?

00:21:02: und da hatten wir die gesellschaftlichen Rollen-Erwartungen.

00:21:05: Aber dann dachte ich auch nochmal an die eigene Herkunftsfamilie das dir ja auch unglaublich prägend ist.

00:21:11: Vorbilder?

00:21:13: Ja genau.

00:21:15: Wer hat eigentlich bei uns zu Hause?

00:21:18: Wie waren die Box gepackt?

00:21:20: im übertragenen Sinne natürlich wieder.

00:21:23: Wer war da, wer war verantwortlich?

00:21:25: Wer hat die Sorgearbeit übernommen?

00:21:29: und dann ... Da ist

00:21:29: es natürlich spannend dass zwei Systeme aufeinander kommen.

00:21:33: ich habe das bei meinen Eltern so gelernt und mein Mann hat das bei seinen Eltern vielleicht anders gelernt.

00:21:39: Und dann kommt diese wie du so erst diese impliziten Erwartungshaltungen, die vielleicht ganz unterschiedlich sind?

00:21:47: Ja.

00:21:48: Aber man muss ja schon auch sagen dass im Großen und Ganzen unsere Generationen halt gelernt hat das die Mütter das machen und dass die Eltern also die Väter da nicht so viel beizutragen haben.

00:22:02: aber das wird vielleicht bei unseren Kindern dann noch mal interessanter.

00:22:06: Also da zu schauen, okay fühlen die Jungs sich mehr verantwortlich weil bei uns macht es auch der Papa also er ist auch da voll in dem Brotdosen Game drinne obwohl jetzt gerade so ein bisschen halbe halbe wird und das macht's auch nicht immer leichter.

00:22:21: Ist gelitscht wieder zu dir rüber?

00:22:23: Nee ich habe eher das Gefühl...also er macht es morgens alles aber ich mach nachmittags das Haben wir eine schöne Teilung, kann man auch so sagen.

00:22:33: Aber ist es eben dieser Verantwortungsblick?

00:22:37: Ist ein bisschen schwieriger weil dann ist die Frage wer hat gerade die Verantwortung dafür.

00:22:44: Ja genau.

00:22:49: Genau, da habe ich noch mal so ein bisschen aufgesplittet den Blick auch nochmal auf die Herkunftsfamilie zu richten.

00:22:58: Also wer hat eigentlich beigebracht, was eine gute Mutter oder ein guter Vater ist?

00:23:04: Wie sind wir da geprägt?

00:23:06: und da können wir vielleicht auch schon den Bogen bisschen aufmachen.

00:23:11: Und zu schauen okay wenn ich ne Brotbox packe, wer bewertet die eigentlich alles?

00:23:18: also welche inneren Anteile habe ich damit am Tisch sitzen zu schaun?

00:23:25: ok Ich höre meine eigene mutter Ich höre vielleicht irgendeine Influencerin, die aber gerade gesagt hat es darf nur aus Hafer irgendwas mit rein.

00:23:35: Nur glutenfrei?

00:23:38: Genau oder ja genau dieser Trend mit alles wird mit diesen Keksförmchen ausgestochen und sieht wunderbar süß aus!

00:23:45: Und dann machen die immer so süße Zeitraffa-Videos und das sieht so toll ausschließlich

00:23:50: aus!

00:23:50: Ja ich stehe auch morgens auf damit dann um sieben Uhr alles fertig ist.

00:23:59: Ja, das hatten wir letzte Woche schon mal also woher?

00:24:03: Also es ist wirklich nur Show.

00:24:06: Es wird halt einmal so ein Video bei Dunkelheit gedreht und es ist nicht so.

00:24:11: oder gibt es wirklich diese super Energie Menschen die da einfach dafür brennen das so aus Leidenschaft zu machen dass sie das machen

00:24:24: bisschen mehr nicht Genau.

00:24:27: Aber wo du jetzt über die Bewertung gesprochen hast, glaubt das sind so diese... Also wer sitzt mit am Tisch?

00:24:35: Wer sind so die Stimmen?

00:24:36: und was ich da eben auch spannend finde, wer wird denn dafür bewertet?

00:24:41: Weil jetzt macht zwar mein Mann ne Brotbox aber ich habe schon das Gefühl dass ich dafür bewärtet werde.

00:24:50: Also, weil das eben klassischerweise in den Aufgabenbereich der Mutter fällt und sie sollte vielleicht auch im Zweifelsfall ein letztes Auge darauf haben.

00:25:00: Das heißt wenn das Kind jetzt für den Nachmittag nichts zu essen zusätzlich dabei hat ist schon so dieses Gefühl in mir dass das am Ende dann doch irgendwie mein Versäumniss ist obwohl ich nicht dafür verantwortlich bin.

00:25:14: also so dieses das von außen das doch dann wieder so gesehen wird das müsste doch eigentlich.

00:25:20: Oder das ist üblicherweise die Aufgabe der Mutter.

00:25:25: Und ich werde dafür gedurcht.

00:25:27: Aber das ist ja jetzt komplett dein Gefühl?

00:25:30: Ja!

00:25:31: Also, es geht ja wirklich darum dahin zu schauen was da bei dir los ist.

00:25:37: Es hat ja gar nichts mit dem Außen zu tun...

00:25:40: Mit der Realität meinst du?

00:25:41: Genau Weil ich sitze im Café alleine und habe auf einmal das Gefühl alle sehen, dass ich alleine bin.

00:25:47: So oh mein Gott!

00:25:48: Bin ich jetzt ein... Wie hat man früher Moff?

00:25:50: Kennst du das noch?

00:25:51: Ein

00:25:51: Moff?!

00:25:53: Ein Mensch ohne Freunde.

00:25:58: Und keiner interessiert sich dafür ob du allein im Cafés sitzt.

00:26:02: aber es war früher mal irgendwie ein riesen Thema.

00:26:06: Genau, ich glaube das ist eine ganz wichtige Prüfung.

00:26:11: Gibt es dieses Urteil wirklich?

00:26:16: Und klar!

00:26:18: Also gestern Abend Elternabend und es war Thema okay Es sind Chocobongs eingepackt.

00:26:23: ja Also ich glaube, das ist schon auch super wichtig da ein Auge generell auf die Ernährung zu haben und eine ausgewogen Ernährungen zu unterstützen von den Kindern.

00:26:34: Ich glaube also dass es ja vielleicht auch nochmal wichtig zu sagen, dass es darum nicht grundsätzlich gehen soll sondern es geht ja wirklich um die Optik gerade Also, sie mache ich kleine Spießchen oder schmeißt das Obst halt einfach in die Dose rein.

00:26:51: So und dann wieder bei sich zu gucken, okay fühle ich eine Bewertung?

00:26:56: Und wenn ja wurde das irgendwo explizit gemacht?

00:26:59: also habe ich einen Schokobong eingepackt.

00:27:00: oder in unserem Kindergarten ist ein Nussverbot weil es einfach jemand gibt mit einer starken Nussallergie Okay, und sowas muss halt irgendwie gemahrsregelt werden.

00:27:12: Da muss es eine Feedback Schleife geben das ist wichtig.

00:27:15: oder auch so diesen zuckerfreien Vormittag zu unterstützen.

00:27:18: ich glaube dass es auch total ersträbenswert und gleichzeitig so okay packe ich jetzt Kühlpäcks mit in die Brotdose, in Form von Obststückchen oder... Ja genau.

00:27:35: Es ist einfach gesund und ausgewogen aber pragmatisch.

00:27:41: Genau es ist halt was zu essen!

00:27:43: Und ich weiß was mein Kind liebt und das kommt rein so.

00:27:48: Ich glaube, da wäre es wirklich noch mal interessant auf sich selber zu schauen und so wirklich zu hinterfragen.

00:27:53: Welche Stimmen höre ich gerade die das vermeintlich beurteilen?

00:27:57: Was ich dann fabriziere?

00:28:01: Sind die Stimmen real oder sehe ich nicht

00:28:10: mehr?

00:28:10: Ich habe so eine kleine, auch so eine systemische Frage die ich ganz süß finde.

00:28:15: Man könnte sich mal selber fragen wenn ich morgen komplett aus dem System Brotox... Brotbox?

00:28:24: Brot-Box!

00:28:27: Dann bin ich nicht mehr so straff.

00:28:33: Brottose oder Brot Box rausfallen?

00:28:37: Wer merkt es denn?

00:28:39: Also wo fällt das aus?

00:28:41: Wer würde das merken, wer würde vielleicht nachfragen was sich denn verändert hat?

00:28:46: oder auch wer würde sagen so dass funktioniert aber nicht.

00:28:52: Das fand ich nochmal irgendwie so ein ganz gut um wirklich diese Verantwortlichkeit zu klären weil das haben wir jetzt festgestellt es geht nicht darum genau ist die Brut Also schmier ich im Brot morgens, sondern wirklich um dieses ganze, um diesen Kreislauf und dazu schauen okay wenn ich selber rausfalle wo hakt's denn dann?

00:29:15: Und wo fällt das auf?

00:29:17: dass ich meinen Part nicht übernehme.

00:29:21: Ja es ist ganz spannend weil das tatsächlich jetzt bei uns genau zu dem Thema geschehen ist.

00:29:28: Ich habe Proton so gepackt Und dann hat mein Sohn mir eben erzählt, dass er ... Das ist ja nicht.

00:29:37: Aber das isst immer sein Kumpel.

00:29:39: Ist okay?

00:29:41: Ja der hat nix dabei!

00:29:46: Dann hatte ich schon so das Gefühl, ein bisschen mitzugucken und da hab' ich gesagt gut... Wenn dann würde ich dir das aber heute auch wieder einpacken, dann kannst du es ihm ja gerade wieder geben oder?

00:29:58: Ja ja und machen wir so.

00:30:00: Für meinen Sohn dann die Brote und für den anderen eine Knapperkram.

00:30:04: Und so habe ich's

00:30:04: quasi wie mit aufgefangen

00:30:07: dass

00:30:07: der andere Boot nix essen dabei hat Auch da... Das hat irgendwie seine Vollgeschichte weil er sein Zeug auch nie gegessen hat.

00:30:14: Also das war wahrscheinlich dann auch ungopragmatisch.

00:30:16: so gut wenn es ähnlich ist Dann will ihr auch nichts mitgeben.

00:30:19: Aber scheinbar the grass is always greener on the other side.

00:30:23: Wir sind ja genauso, unsere Kinder sind immer auf dem Spielplatz zu den anderen Multis gerannt und haben da die ganzen Snacks weggefressen.

00:30:29: Das war mir voll peinlich!

00:30:30: Aber es schmeckt für alles immer besser.

00:30:33: Und so hat er dann halt die Snaks von unserem Sohn und hat auch noch eine kleine Mahlzeit.

00:30:41: Ist das dann so Dealer-Wahre sage ich manchmal?

00:30:44: Wer hat die geilsten Snacks dabei?

00:30:50: Und dazschen dann

00:30:51: die anderen Eltern.

00:30:53: Deine Mutter, bis uns nächst!

00:31:00: Aber genau das ist bei uns auch immer wieder Thema.

00:31:03: dieses Okay... ich gebe die Blaubeeren immer dem und dem aber dafür kriege ich bei denen dann die Crackers.

00:31:12: Schokobongs?

00:31:15: Genau der hat immer Nutella Brot dabei

00:31:21: Toll!

00:31:22: Würde ich auch tauschen.

00:31:28: Aber wirklich, wirklich schön so dieses Mal so hinter die Kulissen zu gucken und das so auseinanderzurupfen finde ich was da alles dahinter steht.

00:31:38: Und ich habe gerade als wir uns gefragt haben also als sich diese Fragen vorgelesen habe.

00:31:43: So wer würde merken, dass etwas nicht funktioniert oder so?

00:31:46: Da hab ich auch noch mal gedacht okay ich bin bei mir nicht die Verantwortliche also so ähm... Ich mach das zwar aber ich weiß genau mein Mann würde das am Abend sonst machen.

00:31:57: Also der wird nochmal schauen ob wenn er sieht die sind in einer Spülmaschine dann wird er sie holen.

00:32:03: und da daran hab' ich gleich gemerkt

00:32:05: Du kriegst einen Side-Eye.

00:32:06: Ja

00:32:07: ja Wenn du hast eine Spülmaßchenscheite klack.

00:32:19: Ich habe noch eine kleine Methode mitgebracht.

00:32:22: Okay,

00:32:22: was hören?

00:32:23: Also es baut natürlich auf dem Auf, was wir gerade schon gesagt haben die heißt wer hat den Hut auf?

00:32:33: Und da geht es genau um diese Verantwortung.

00:32:35: Also man schreibt in die Mitte des Blattes ein bisschen wie so ein Mindmap, schreibt man die Aufgabe also heute wäre's die Brotdose Man kann auch sagen die Wintersachen oder langsam die Regensachen startklar zu machen und dann geht man so reihum das sind fünf Fragen aufwächert.

00:32:55: daneben schreibt, also wer macht es?

00:32:59: Also wirklich die ganz praktische Durchführung.

00:33:02: Wer denkt dran?

00:33:05: Wer weiß was gebraucht wird?

00:33:09: Wer bemerkt wenn etwas nicht funktioniert?

00:33:13: und die fünfte Frage wäre wer fühlt sich verantwortlich dass es am Ende klappt?

00:33:22: Wir hatten mal von der Arbeit aus, hatte ich eine kleine Schulung zum Thema Agiles führen.

00:33:28: Und da musste ich irgendwie sehr daran denken dass wir Mütter eigentlich kleiner CIOs hier sind von unserem Familienunternehmen.

00:33:37: und das sind wirklich so Fragen die man auch in einem Team stellt und zu Thema Projektplanung eigentlich hat.

00:33:48: Und das Interessante ist ja die letzte Frage, finde ich fast die wichtigste.

00:33:53: Wenn du nur die letzte Fragen bei dir hast ... Ist es schon für mich zu viel, sag' ich mal?

00:34:02: Was heißt soviel?

00:34:03: Es kommt natürlich drauf an wie viele von diesen Kreisen gibt's.

00:34:07: Aber das ist für mich wie die größte Last.

00:34:10: Ich kann schnell was im Internet bestellen!

00:34:13: So,

00:34:13: dann ist das Bäckchen da.

00:34:14: Aber so dieses... wirklich die Verantwortung dafür zu haben, das biegt für mich sehr schwer und das ist wahrscheinlich auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

00:34:23: aber das erzeugt bei mir einen relativ hohen Hohe Load.

00:34:27: Ja Ja, genau.

00:34:29: Weil du kannst dann delegieren, weil sie nicht Oma-Opa gehen Regenjacken einkaufen und ich bestelle die Gummistiefel.

00:34:37: Du kannst sagen... Genau!

00:34:39: Diese Sachen, du kannst das delegieren aber du bist die Verantwortliche, die nachher alles zusammen in YouTube-Beutel packt und in den Kindergarten bringt.

00:34:47: Also du bist dann die Chefin dieses kleinen Projekts und gibst es nachher.

00:34:52: machst du die Projektpräsentation?

00:34:59: Ja,

00:34:59: und ich finde unseren Titelgrad auch einfach noch mal so passend merkig.

00:35:05: Also dieses Zwischenbrotdosen- und Business passt da genau weil wir sind kleine Chefinnen und Chefs die hier unser Familienunternehmen führen und die einfach wahnsinnig viele Projekte gleichzeitig stemmen.

00:35:23: Das darf man

00:35:24: anerkennen!

00:35:25: Ja, kann man anerkennen.

00:35:26: und gleichzeitig rennen wir dann noch irgendwo hin um auch noch ein bisschen Geld zu verdienen.

00:35:31: Und müssen da vielleicht auch nochmal Verantwortung tragen?

00:35:34: Das kommt dann alles noch mit drauf aufs Päckchen.

00:35:38: Gut!

00:35:39: Heute darf ich dir eine Frage stellen, wobei deine letzte Frage schon extrem cool war.

00:35:46: Ich habe ein bisschen Angst jetzt...

00:35:47: Nein, ich hab was ganz harmloses rausgesucht.

00:35:50: Und zwar welches Geschenk hast du deinen Kindern gemacht, was aber eigentlich für dich war oder für dein inneres Kind.

00:35:59: Oh, das ist voll schön!

00:36:02: Weil ich glaube ganz, ganz viel tatsächlich... Aber weil ich ja so ein Plastikspielzeug Neid habe immer noch mein inneres kind immer noch

00:36:16: Will Plastikspielzeug?

00:36:19: Ja

00:36:20: Ich würde ja auch eine komplette Barbie-Traumhausstadt, wie sagt man denn?

00:36:25: Welt selber kaufen.

00:36:27: Einfach damit ich es nochmal habe.

00:36:31: Aber das interessiert leider meine Kinder sogar nicht.

00:36:34: Kann ich nicht mehr

00:36:35: so tun... Hier guck

00:36:35: mal Babys!

00:36:42: Ja also genau wirklich schönes buntes Plastikspielzeug.

00:36:46: Also immer noch mit ... Also ich versuche schon ein bisschen Stil Erwachsens, dir mit einfließen zu lassen.

00:36:54: Aber das Spielzeug merke ich doch ganz klar, dass da mein inneres Kind noch nachgenährt werden darf.

00:37:04: Warum können wir mal später darauf eingehen?

00:37:06: Dass wir doch ja auch sehr ideologisch erzogen wurden aufgewachsen sind und genau dann machen wir nochmal einen Deep Talk rein.

00:37:18: Und, aber was ich auch noch habe und das liegt nur in der Schublade.

00:37:23: Und wird mal ab und zu angeschaut ist tatsächlich Schmuck für Kinder.

00:37:28: Also so dass die Kette mit dem Anfangsbuchstaben des Namens finde ich auch immer wahnsinnig schön.

00:37:35: Das ist aber auch nur da weil ich es schön finde.

00:37:39: Sind sie... Aber das ist ja echt so schmuck oder?

00:37:42: Ja!

00:37:43: Ja, das sind sich natürlich jetzt auch ein bisschen klein und das ist auch etwas, was man dann mal liegen hat für später.

00:37:49: Es gibt ja auch diesen Plastikschmuck, das ist wieder früher in den Zeitschriften drin war.

00:37:54: Das ist dann vielleicht eher etwas für jetzt schon die echten Sachen dann für später

00:38:01: auf jeden Fall.

00:38:01: genau da passiert ja nichts mit in der Schokolade dass es gar nicht schlimm.

00:38:06: aber du

00:38:09: weißt schon Du wirst dieses Jahr vierzig, du kriegst jetzt ganz viel Plastikspielzeug von mir

00:38:13: zum Geburtstag.

00:38:16: Ich kriege

00:38:17: doch das Barbie Wohnmobil!

00:38:20: Gab's nicht auch was mit so einem Whirlpool irgendwie?

00:38:23: Ich hab da sowas dunkel.

00:38:25: Ich schau mal, dass Mattel unbezahlte Werbung zählt.

00:38:31: Ich freue mich auf das riesen Päckchen.

00:38:33: Ja

00:38:35: gut dann... Sind wir für heute durch?

00:38:40: Ich hoffe, es hat mit der Aufnahme geklappt.

00:38:43: Das werde ich jetzt gleich testen!

00:38:44: Ja, ich hoffe auch sehr, das wäre sehr, sehr schade.

00:38:48: Dann machen was nochmal... Kannst du schon Spoiler geben, was wir beim nächsten Mal machen?

00:38:54: Ich weiß grad gar nicht.

00:38:56: Wollen wir uns unsere Herkunftsfamilie

00:38:59: vornehmen?!

00:39:00: Da haben wir da mal was ein bisschen erzählen, wie wir aufgewachsen und geprägt sind.

00:39:04: Das ist vielleicht auch total interessant uns ein bisschen einordnen zu können, warum wir etwas erzählen.

00:39:11: Weil du ja eben das Thema schon so angetickt hattest beim letzten Mal auch?

00:39:16: Dann muss das nicht immer so... Es ist ja alles ganz normal.

00:39:22: Harnbus nix wildes, keine Trägerwarnung.

00:39:28: Sondern dann können wir da mal ein bisschen erzählen, auch in welcher Konstellation mit Geschwistern.

00:39:33: Ja, freue ich mich sehr drauf!

00:39:35: Dann sprechen wir uns

00:39:37: abgesehen von unseren Sprachen-Nachrichten die wir uns eh schicken, dann nächste Woche wieder!

00:39:42: Ich freu mich!

00:39:44: Tschüssi!

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