5. Auszeiten
Shownotes
Lisas Insta, hier findet ihr alle Übungen auch als Grafik: https://www.instagram.com/lisi.grn/
Wellcome Engel Frankfurt: https://www.wellcome-online.de/
Beziehungskosmos Felizitas Ambauen und Sabine Meyer (Schweizerdeutsch) https://www.beziehungskosmos.com/
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00:00:02: Herzlich willkommen bei Zwischenbrotdosen und Business.
00:00:06: Zwei Schwestern, zwei Familien – Alltag ohne Karriereglitzer!
00:00:10: Wir sind Lisa & Rike, zwei Schwesten mittendrin in ganz normalem Familienwahnsinn.
00:00:15: Bei uns gibt es ehrliche Einblicke in unseren Alltag zwischen Kita, Schule, Vorpobatit und Mental-Load.
00:00:21: Lisa bringt als systemische Familienberaterin ihr Fachwissen mit ein.
00:00:25: Ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
00:00:28: Achtet gemütlich, schnappt ihr einen Kaffee.
00:00:30: Jetzt gibt's eine neue Folge.
00:00:34: So, hallo!
00:00:35: Guten Morgen!
00:00:37: Hi, guten Morgen.
00:00:38: schön dich zu sehen und zu hören.
00:00:41: Ja das finde ich auch Freut mich sehr.
00:00:43: Die Woche kam jetzt so richtig lang vor muss ich sagen
00:00:47: ja Ich habe auch gestern ab gestern spätestens habe ich drauf gewartet dass wir endlich aufnehmen gedacht ach das zieht sich aber diesmal.
00:00:58: was gibt es heute schönes zu erzählen
00:01:01: Muss ich auch erst mal überlegen.
00:01:02: Also, ich bin tatsächlich ein bisschen angeschlagen so Schnupfen, Hals-Wee... Das sind die ersten Herbst.
00:01:10: Deswegen also meine Stimme ist dann leider nicht super rauchig sexy sondern leider ein bisschen krächzig.
00:01:16: Ich hoffe das hört sich nicht zu fies an.
00:01:19: Genau wir machen die Aufnahme!
00:01:21: Ich bin fit und ich denke dass geht auch.
00:01:24: Nee, sonst haben wir heute Morgen schon einmal die Gefühlsklaviatur durchgespielt.
00:01:31: Heute war so ein Morgen, wo ich dachte, okay, ich saß auf dem Fahrrad nach Hause und hätte einfach wieder die Decke über den Kopf ziehen können.
00:01:39: Ich weiß auch nicht was da los war ... Die Kinder sind dann wirklich gut ausm Haus gekommen.
00:01:43: Das war total gut!
00:01:45: Aber bis dahin gab es wirklich jede Gefühlzregung.
00:01:54: Ja, ich weiß auch nicht.
00:01:56: Erzähl du mal!
00:01:56: Wie war es bei dir?
00:01:58: Ich habe ja noch ein Update von meiner Eiseninfusion.
00:02:00: Das lief sehr gut.
00:02:02: Das war gestern und es gab keine allergische Reaktionen.
00:02:07: Und in der Praxis haben sie sich wirklich super, super lieb um mich gekümmert.
00:02:10: Die haben dann da wirklich alle paar Minuten nach mir geschaut.
00:02:13: Ich war dann in so einem extra Zimmerchen und das ist so ein schönes Altbauhaus.
00:02:17: Nächste auf einer Liege, schaust ein Stück an die Decke an und hab dann da mein Infusion bekommen hat mich wirklich sehr, betreut gefühlt.
00:02:26: Und es war wirklich extrem unspektakulär, ich habe mich danach so ein bisschen hebelig gefühelt.
00:02:31: Das werde ich jetzt aber eher mal als positives Zeichen, dass die Energie wieder zurückkommt und von daher bin ich da sehr zufrieden.
00:02:39: Ich hab in acht Wochen nochmal einen Check-up.
00:02:43: Inwiefern das jetzt anschlägt?
00:02:46: Noch mal Blutabnehmen, noch einmal gegenchecken ja und dann hoffe ich mal, dass das einigermaßen guten Wert ergibt.
00:02:54: Ja, ich finde das... Also so vom ersten Eindruck war es jetzt mal sehr gut.
00:02:59: Und ansonsten ist es bei mir so ein bisschen glaube ich wie bei dir.
00:03:04: letzte Woche wurde ja auch gesagt, dass alles so wusch-wusch und man weiß gerade gar nicht sowas wie wo.
00:03:11: also bei mir haben wir jetzt ein paar Bewerbungen und Gespräche gestartet und es macht mich auch immer sehr Ja, so euphorisch und ich habe auch total Bock was zu machen.
00:03:23: Also da merke ich jetzt schon die lange Pause das bei mir staut sich dann schon immer auch so eine Energie
00:03:28: an.
00:03:30: durch dieses Warten auf die Eiseninfusion hab' ich jetzt auch nicht so viel Sport gemacht
00:03:34: d.h.'
00:03:34: Ich bin jetzt gerade ein bisschen so ... Let's go!
00:03:36: Jetzt gehts los!
00:03:39: Und gleichzeitig aber halt auch voll viele Sachen die irgendwie laufen und so uaaah ja... Ein bisschen überschneidend
00:03:45: grade.
00:03:47: Ja, wir hatten dazu ja gestern einen kleinen Sprachnachrichten-Austausch.
00:03:52: Und da ging es darum dass du eine Bewerbung irgendwie los schickst und wieder so ins Game einsteigst.
00:04:00: Diese Stimmung, genau dieser Kick der dann kommt diese Aufregung.
00:04:05: Das ist so ein tolles Gefühl und da meintest du so ja aber jetzt halt mal den Ball flach und ne?
00:04:11: Du hast ja jetzt bewusst diese Auszeit und bla bla bla.
00:04:14: Und dann ja ich habe auch... Ich hab auch bewusst diese auszeit und die bleibt auch bis zum ein dreißigsten zwölften auf jeden Fall bestehen und vorher also passiert er nichts und gleichzeitig aber dieses gefühl von Ich gehe aus dem Haus, ich werde woanders gebraucht.
00:04:38: Das finde ich gerade das Schwerste an unserem Podcastprojekt vielleicht.
00:04:43: Ich habe ja schon immer ein bisschen Zeit zur Vor- und Nachbereitung, die ich brauche.
00:04:47: Und dann stiefe ich hier durch das Haus und sehe links und rechts okay eigentlich müsste das Kinderzimmer aufgeräumt werden.
00:04:54: Eigentlich müsste mal wieder durchgesaugt werden, eigentlich müsste dies und das und jenes diese Never Ending To Do Liste und dann denke ich so einfach rausgehen arbeiten, wiederkommen.
00:05:06: Das ist ja schon auch faszinierend.
00:05:08: Man sieht es vielleicht, aber nicht so stark wie wenn man den ganzen Tag zu Hause ist was alles nicht getan wurde.
00:05:14: und ich muss auch sagen Ich habe so ganz stark das Verantwortungsgefühl dass ich das wo ich doch Zuhause bin jetzt auch zu tun
00:05:21: habe
00:05:23: Obwohl das nie explizit ausgesprochen wurde oder so.
00:05:26: Aber es ist irgendwie implizit in mir drin Dass ich denke naja Wenn ich doch Jetzt die Zeit dazu habe dann habe ich doch für den haushalt zu sorgen.
00:05:35: Das kenne ich sehr gut.
00:05:37: Ja, ne?
00:05:38: Ich glaube das ist jetzt auch kein Einzelphänomen und das ist dieses dass was ich meinte bei dir was mich so angesprochen hat dieses ah ja ich will mich wieder auf den Markt bringen ich will wieder mit anderen Fachkräften fachlich reden mich austauschen weiterentwickeln neuen Input bekommen.
00:05:56: ich glaube das is eher dieses was ich machen will.
00:05:59: Und ich weiß, dass das jetzt gerade total gut und wichtig ist zu Hause zu sein und eben die Kinder so auffangt zu können mit allen ihren Bedürfnissen.
00:06:08: Das merke ich, das ist ein Riesenunterschied grade.
00:06:11: Gleichzeitig schaut auch dieses Och ja irgendwie is man schon eine andere Person.
00:06:17: Man hat ne andere Rolle wenn man denn arbeiten geht.
00:06:20: Die fehlt mir grad so n bisschen die Arbeitslisa vielleicht.
00:06:24: Ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen.
00:06:26: Das ist ja vielleicht auch das, warum ich jetzt gerade so ein bisschen kribbelig werde.
00:06:30: Dass ich sage, ich will wieder in diese Rolle rein und dass es hier auch was wir als Paar vereinbart haben.
00:06:37: Wir haben dann ganz kurz, als mein letzter Job geendet hat, ganz kurz einmal angesprochen hey wollen wir wieder zurücktauschen?
00:06:44: Also dass mein Mann wieder der Hauptverdiener ist und ich eher zu Hause bleibe und das haben wir dann aber auch innerhalb von Sekunden Adakt da gelegt.
00:06:54: also das ist schon der Plan relativ schnell, also immer vorausgesetzt dass es dann das Richtige ist.
00:07:01: Da habe ich jetzt schon den Luxus, dass sich ein bisschen gucken kann, dass ich wirklich was mache, was mir auch entspricht, aber dass ich dann jetzt relativ schnell wieder in Lohn und Brot komme.
00:07:14: Ja ja, also das ist so toll, dass ihr da diese Möglichkeit habt, das so aufzuteilen und dass dein Mann auch sagt, ich konnte mich beruflich verwirklichen!
00:07:24: Ich hab alle Wie sagt man denn?
00:07:27: Ich habe das für mich irgendwie so ein bisschen erledigt, abgehakt und bin da jetzt happy mit dem Hausmann zu sein.
00:07:34: Muss man ja auch so sagen.
00:07:36: Und du darfst da Vollgas geben und wirklich auch in einem Umfang arbeiten wie auch immer es dir passt und du das für dich kompatibel denkst.
00:07:47: Ja vor allem dann auch die Aussicht.
00:07:50: Das merke ich jetzt auch im Bewerbungsprozess wenn ich dann in Stellenausschreibung lese, wo ich schon rauslese.
00:07:56: Da ist wahrscheinlich Reisebereitschaft erfordertes Stand jetzt da nicht exkluziert drin aber vom Setup war das klar mehrere Standorte und so weiter dass sich dann auch da kein Zögern in mir habe sondern dass ich weiß das kann ich im Zweifel zwar leisten dass ich halt auch mal ein zwei Tage weg bin.
00:08:15: also
00:08:16: das das ist einfach so einen sehr Entspannendes Gefühl, dass ich dann nicht immer denk mir so Gott und wie kriegen wir das hin?
00:08:24: Und ah, da brauchen wir ein Babysitter.
00:08:26: Sondern hey, ja, das kann ich machen!
00:08:28: Das kann ich gewährleisten.
00:08:30: Da brauche ich mich nicht verstecken oder irgendwie schwierig tun, sondern das kann Ich.
00:08:38: Ja
00:08:38: voll toll und führe dich das dann wieder in die Nähe ab und zu mal wieder nach Deutschland.
00:08:48: Ich fahre ja für sehr viele Jobs, die dich irgendwie nach Hessen bringen.
00:08:52: Also das ist schon okay.
00:08:55: Ja, aber ich gucke auch immer wieder Stellenausschreibungen an und denke dann so naja also wenn ich dann schon ans andere Ende nach Frankfurt muss ganz in den Westen von Frankfurt, ich wohne im Osten von Frankfurt Dann brauche ich über eine Stunde Fahrzeit.
00:09:12: was bedeutet das für meine Arbeitszeit?
00:09:14: Und dann wird sie immer kleiner und kleiner lohnt sich es auch alles irgendwie nicht mehr.
00:09:20: Ja, wie soll das gehen?
00:09:22: Und dann ja arbeitet man fünfzehn Stunden und bis die Hälfte der Zeit im Zug.
00:09:28: Das ist irgendwie wirklich schwierig und macht dann irgendwie auch nicht mehr so viel Spaß!
00:09:35: Das ist ja auch ein lustiger Denkfehler den man irgendwie hat bevor man Kinder hat finde ich.
00:09:40: also Ich weiß nicht, ob ich da einfach nur etwas verblendet war.
00:09:47: Aber ich sehe das schon auch tatsächlich bei anderen.
00:09:51: In erster Linie auch Frauen in dieser Familiengründungsphase sind, die vielleicht schwanger sind und ich war so der Meinung, ja, das muss mir alles einfach nur gut organisieren und klar gehe ich dann wieder Vollzeit arbeiten.
00:10:09: weil es ist ja einfachste Grundrechenart, warum ich das nicht so geblickt habe.
00:10:13: Dass ich sage wenn mein Arbeitsvertrag sieht acht Stunden am Tag vor dann muss sich ja mal mindestens irgendwie eine Stunde Pause machen, ne halbe Stunde Mittags, ne Halbestunde nochmal sonst irgendwie?
00:10:24: Sonst stellst du das ja auch nicht durch.
00:10:27: Das heißt du bist schonmal neun Stunden dort Dann brauchst du immer irgendwie ne halbes Stunde hin oder zurück.
00:10:33: Es sei denn du hast das Büro direkt im selben Gebäude oder bist im Homeoffice.
00:10:38: Aber dann kommen halt Rokizuki zehn Stunden zusammen, dann musst du das Kind zu Kita bringen und zurück.
00:10:44: Also ist das Kind am Ende zehn, elf Stunden in der Kita.
00:10:48: abgesehen davon, dass es sowas wahrscheinlich gar nicht gibt?
00:10:51: Ist es ja eigentlich auch nicht das was man will.
00:10:53: zumindest also ich will das nicht jeden Tag, dass ich sage okay wir sehen uns irgendwie bis morgens um sieben und dann wieder ababends um siebend.
00:11:01: Und dazwischen rott sich irgendwie meine acht Stunden Arbeit da rein.
00:11:08: Ich glaube genau, dass man das gar nicht durchrechnet.
00:11:12: Dass irgendwie das Gehirn so vernebelt ist.
00:11:15: Ich weiß nicht ob unser Fortpflanzungsdrang so groß ist... Das wird es einfach weg drücken und wir das nicht durch rechnen.
00:11:23: Und dann was bei mir dazu kam war die emotionale Komponente.
00:11:27: Also das Kind war irgendwann in Betreuung.
00:11:31: ich war wieder bei der Arbeit und saß da und dachte Was diskutiert ihr hier?
00:11:35: Das interessiert doch einfach keinen.
00:11:37: Ich will einfach nur, also für mich ist viel wichtiger wie geht's meinem Kind was mache ich jetzt da und was wie organisiere ich den Termin Und konnte mich gar nicht emotional komplett auf die Arbeit wieder einlassen.
00:11:49: und diese Wichtigkeit von den Themen bei der Arbeit konnte ich überhaupt nicht nachfühlen.
00:11:55: Also dann auch zu sagen okay das Gehirn ist ja tatsächlich in einer Umstrukturierung Es werden andere Kapazitäten freigeschaltet, jetzt mal ganz positiv gesprochen.
00:12:10: Aber andere werden dafür vielleicht ein bisschen liegen, dafür gerade im Schatten und ja ich glaube das einfach gerade... Ja vielleicht sind es vor allem Mütter dann was Besonderes brauchen.
00:12:22: Die brauchen andere Strukturen, anderes Setting und da sind wir halt vom Arbeitsumfeld noch gar nicht so weit.
00:12:30: Und das finde ich total interessant auch, dass sich das so entwickelt.
00:12:34: Also je nach Alter der Kinder ist es so unterschiedlich, was wir brauchen für einen Kontext.
00:12:40: also ich glaube du sagst ja jetzt, ich meine dadurch, dass dein Mann zu Hause ist nochmal etwas besonderes.
00:12:45: aber auch so wärst Du ja viel leistungsfähiger Du kannst viel mehr leisten.
00:12:52: Bei mir geht es jetzt ... Genau!
00:12:57: Genau.
00:12:58: Und es steigert sich so nach und nach, wenn's da irgendwie so eine perfekte Möglichkeit gäbe das anzupassen und zu sagen ich kann immer variabel meine Stunden anpassen oder zu sagen okay Ich hab ne Monatsarbeitszeit oder so.
00:13:13: Ich kann das reinholen wann immer ich produktiv bin.
00:13:16: aber auch Tage wo ich eben nicht bin und da trete ich kürzer wäre ja für viele total perfekt.
00:13:24: Ja ist ja schon ein ein guter Bogen zum Thema Auszeiten, was wir uns ja heute auch vornehmen möchten.
00:13:33: Ja, heute geht es um Themen auszeiten das stimmt und ich habe in der Vorbereitung gemerkt wie viel schichtig das ist weil ich weiß nicht wer's gesehen hat.
00:13:44: gestern hab' ich bei Instagram auch gepostet dieser Druck Auszeiten produktiv zu nutzen, der da ist und der uns suggeriert wird.
00:13:55: Und ich habe mal gelesen das gerade Frauen dazu neigen in ihrer Auszeit eben was zu produzieren also zu nähen, zu stricken irgendwas herzustellen damit sie am Ende sagen können und das ist das Resultat meiner Auszahl.
00:14:11: Das fand ich nochmal ganz spannend und irgendwie damals selbst kritisch zu überlegen okay Was steckt dahinter?
00:14:18: Das mag für die einen stimmen, für andere nicht.
00:14:22: Wie es halt so oft ist... Aber da habe ich dann auch noch mal kritisch darüber nachgedacht, dass wir ja hier immer diese kleinen Methoden oder Anregungen mitgeben und ich habe die Flow im Abo und ich mag sie total gerne.
00:14:36: Ich glaube vor allem wegen der Bilder.
00:14:38: Ich schaue mir so gerne die Bilder darin an.
00:14:41: aber ich muss sagen, die ist für eine andere Zielgruppe erstellt, weil so viele ... ja dann kannst du mal ein bisschen Journalen und dann kannst man ein bisschen Yoga machen.
00:14:53: Und dann schreibt doch hier nochmal irgendwas runter einfach mal so und ich denke oft wird es so ... also da steckt ja auch eine Industrie hinter auch das ist kapitalisiert.
00:15:06: So einen Druck dahinter gerade was wir alles in unserer Auszeit machen sollen.
00:15:13: Und das wäre so mein erster kritischer Einstieg in das Thema, dass wir da gut überlegen.
00:15:21: Ja es ist ja auch für mich der Wunsch ich möchte die Pause wirklich als Pause erleben und bei mir ist dann oft die Gefahr, dass man dann irgendwie wahllos durch Social Media scrollt und das ja fürs Gehirn gar nicht gut ist und mich das auch überhaupt nicht zufrieden stellt.
00:15:43: Also vielleicht auch nochmal ganz kurz Auszeiten oder Pausen, kann man ja glaube ich einmal in unterschiedlichen Größenfenstern aussehen.
00:15:53: Also so diese Mikropausen die ich mir am Alltag nehme dann vielleicht so die Mittelgroßenpausen dass sich sage ich brauche mal irgendwie ein zwei Tage oder vielleicht auch mal einen Abend mit meinen Freundinnen Und dann vielleicht auch die größeren Auszeiten, dass man sagt ich gehe mal allein in Urlaub oder die ganz großen.
00:16:12: Ich nehme mir jetzt eine Auszeit vom Job.
00:16:15: Das sind ja so die verschiedenen Größenordnungen, denen man auch denken kann und ich finde gerade diese kleinen, diese Mikropausen Ja, zum einen dieser Produktivitätsdruck.
00:16:26: Ich kenne es auch aus dem sportlichen Umfeld so dieser Regenerationsdruck.
00:16:30: So jetzt was?
00:16:31: Was tust du denn für deine Regeneration?
00:16:33: da brauchst du natürlich auch wieder irgendwelche Boots und weiß der Geier Und auf der anderen Seite aber auch so dieses ja ich kann Was tour ich in Anführungszeichen um am Ende wirklich auch das Gefühl einer Pause gehabt zu haben Ein bisschen... ich bin noch nicht ganz an Bord, aber das Meditieren für mich entdeckt.
00:17:00: Ich habe da einen Kurs gemacht für Deep Rest Meditation und man legt sich wirklich hin und die geht eine halbe Stunde also recht lang Und dann bin ich auch wirklich komplett weg.
00:17:12: Da ist dann eher mein Problem danach wieder wach zu werden.
00:17:15: Das ist der größte Teil der Übung für mich.
00:17:18: Dann würde ich sagen okay jetzt stehe ich wieder auf und jetzt geht es wieder weiter.
00:17:24: Ja, also wenn wir bei der Mikropause anfangen das finde ich auch wirklich die Aller aller Schwerste.
00:17:29: Weil gerade durchs Handy... Also ich habe schon auch manchmal das Gefühl dass gönne ich mir jetzt einfach mal durch Instagram zu scrollen und dann denke ich wieder oh was?
00:17:43: Wie blöde muss man sein!
00:17:46: Es gibt so viele Forschungen darüber das es uns nicht gut tut und trotzdem machen wir's.
00:17:53: Und
00:17:54: also genau, was ist die Alternative?
00:17:57: Eigentlich ja einfach vor sich hin starren und die Gedanken schweifen lassen.
00:18:04: Das ist so schwer auszuhalten.
00:18:07: Ja und
00:18:07: danach eben so diese ... hab ich denn diese Pause jetzt wirklich genutzt?
00:18:13: oder auch was du vorhin gesagt hast, dann steht das dreckige Geschirr da, dann ruft der Staubsauger Du bist da die Expertin, aber für mich kommt tatsächlich auch diese systemische Perspektive ins Spiel.
00:18:30: Dass diese Pause ja nicht nur für mich wichtig ist als die Person, die die Pause nimmt sondern dass sie auch immer einen Auswirkungen aufs System hat und in der Hinsicht vielleicht einmal auch die eine Perspektiv.
00:18:42: so Ja du müsstest doch jetzt für deine Familie irgendwie was tun essen vorbereiten was auch immer Aber eben auch zu sehen welchen Effekt das hat dass ich mir eine wirkliche Pause
00:18:54: nehme.
00:18:58: Und da gehen wir ja schon richtig tief rein, also genau im systemischen sagt man halt das Familiensystem kann man sich als Mobile vorstellen.
00:19:07: und wenn man jetzt denkt die Person hängen alle an Fäden und sind miteinander verbunden und ich tippe jemanden an sagen wir mal die mutter macht jetzt eine pause und die kommt ins schwingen wird sich das aufs ganze system übertragen und alle schwingten miteinander.
00:19:24: also wie du sagst ich kann halt nicht nur eine person für sich betrachten sondern habe immer den blick auf das ganze.
00:19:34: und ja genau und so wäre das halt der positive effekt wenn ich mir Wirklich eine Pause nehme.
00:19:40: Also, ich glaube auch da müssen wir wieder ein bisschen Stufen machen von wegen wie alt sind die Kinder?
00:19:46: in welchem Umfeld bewege ich mich gerade?
00:19:49: Gerade wenn man noch stillt oder so sind ja zwanzig Minuten Deluxe und dann wirklich zu schauen okay muss sich auch.
00:19:58: also das finde ich auch noch einen spannenden Aspekt jetzt ein bisschen durcheinander aber kann nicht wirklich in Pause gehen.
00:20:05: zum Thema Kehrarbeit weiß der andere, was zu tun ist.
00:20:09: Die die andere erwachsene Person, die das Kind übernimmt.
00:20:15: Weil wenn ich alles im Sinn habe und ich als Einzige weiß, was denn für dieses Kind gut ist dann kann ich nicht wirklich abgeben aber wenn mein Partner, Partnerin, also die andere Person komplett involviert ist in unserem Alltag mit drin ist, dann weiß derjenige ja was zu tun ist.
00:20:35: Und dann kann ich auch bequem sagen okay und jetzt sagen wir... Ich habe noch ein Baby, kann nicht zwanzig Minuten, ich sage ich gehe eine kleine Runde spazieren!
00:20:46: Und ich finde glaube ich spazierend es für mich die qualitativ erfolgreichste Pause weil es so schwer ist aufs Handy zu starren.
00:20:58: Man kann sich vielleicht ein Podcast anmachen, wenn man möchte.
00:21:02: Aber man tut etwas und ... ja, man ist nicht so verführt irgendwie aufs Handy zu gucken.
00:21:09: jetzt in erster Linie.
00:21:11: Skieren wird noch mal anders durchblutet auch durch die Bewegung was einen auch wieder erfrischt.
00:21:16: also mir geht es schon ähnlich Und auf der anderen Seite kann ich das aber auch total gut verstehen.
00:21:21: Also ich liebe ja auch Fernsehen ganz ehrlich.
00:21:24: Ja
00:21:25: Also ich hab mal gelesen, dass beim Fernsehen das Gehirn weniger aktiv ist als beim Schlafen und es ist bei mir definitiv so.
00:21:32: Weil ich sehr aktiv schlafe!
00:21:35: Ja warum lieben unsere Kinder so sehr Fernsehen?
00:21:38: Ja einmal wirklich abschalten.
00:21:40: ja also es ist schon...ja ob das jetzt pädagogisch wertvoll ist oder nicht?
00:21:45: Ich wollte's einfach mal gewartet haben so vielleicht als
00:21:50: Genehmigung dass ich Fernsehen liebe und damit auch sehr gerne abschalte.
00:21:56: Ja,
00:21:57: ja... Ich mag das auch aber ich brauche auch immer was dabei!
00:22:00: Ich kann nicht nur Fernsehen.
00:22:02: deswegen...
00:22:03: Spazieren ist schon besser, das
00:22:04: ist klar.
00:22:06: Aber so Wäsche, Falten und Fernsehen ist für mich schon tatsächlich auch eine ziemlich gute Auszeit muss ich sagen.
00:22:12: Das ist so ein Kompromiss-Auszeit weil man sagt bei einer richtigen Auszeit soll man ja eigentlich kein Haushalt machen.
00:22:18: aber wenn man sagt okay aber so ganz ohne geht es halt doch nicht finde ich ne kleine Zwischenlösung.
00:22:25: das ist für Und ich muss schon sagen, dass mich das mit den Podcasts zu hören beim Haushalt machen.
00:22:34: Das finde ich auch sehr gut und lässt es leichter werden.
00:22:42: Dass man so auf einer anderen Ebene noch ein Stimulus hat?
00:22:48: Ja was du gerade noch angedeutet hast war ja auch ein Stück weit die Planung.
00:22:55: Ich musste es einfach als... Mutter, vor allem würde ich jetzt mal sagen.
00:23:01: Bewusst planen wenn ich mir eine Auszeit nehmen möchte.
00:23:04: das heißt idealerweise habe ich natürlich ein Partner eine Partnerin die einfach einspringen kann.
00:23:10: aber auch dann muss sich ja sagen hey und um zehn Uhr gehe ich aus dem Haus mach meinen Spaziergang und du übernimmst das Baby.
00:23:20: oder eben auch finde ich absolut gut wenn man jetzt die Möglichkeit nicht hat vielleicht eine Person Nachbarin, ein Babysitter zu sagen das Baby ist versorgt.
00:23:34: Das ist gestillt und gewickelt da kann jetzt einer vielleicht einfach mal eine halbe Stunde mit dem Kinderwagen durch die Gegend gehen.
00:23:41: ich plane dass dann jemand um die Uhrzeit wenn das baby gestillte und gewickelt ist übernimmt und dann kann ich eine halbes Stunde mein Spaziergang machen.
00:23:49: das wird aber nicht von selber passieren und das ist glaube ich was wo wir Frauen uns ganz gerne ganz ans Ende stellen, dass wir sagen wenn alles erledigt ist dann mache ich eine Pause.
00:24:00: It's
00:24:01: never gonna happen!
00:24:03: Es wird nicht passieren.
00:24:04: Das ist
00:24:04: richtig es ist nicht so es wird nie alles fertig sein.
00:24:07: eher und das denke auch sich
00:24:10: selbst für sich selbst zu planen das eben dann auch mit anderen zu plan die da sind um zu übernehmen.
00:24:17: und auch da natürlich es wird immer leichter je älter die Kinder sind.
00:24:20: irgendwann können sie auch mal ne Stunde alleine zu Hause bleiben Und dann aber ganz klar auch für sich selber das zu planen, weil sonst fallen einem wieder tausend Sachen ein die da noch erledigt werden wollen.
00:24:34: In Frankfurt gab es einen... Das suchen wir nochmal raus, weil das ist wirklich ein ganz tolles Projekt.
00:24:41: Die Wellcome-Engel hieß das glaube ich und da also wir sind ja auch komplett alleine ohne Familie hier und hatten eben Ja klar hatten wir Freunde aber die sind halt alle auch mit Familie und so und eben nicht so Greifbar, genau Job-Familie und so.
00:24:58: Die waren halt nicht so greifbar!
00:25:00: Und dann hatte ich das zweite Kind und war irgendwie über die Wellkamengel gestolpert.
00:25:06: Dann hatten wir eine ganz tolle ältere Dame, dieselbe auch keine Familie hatte... ...und diese gesagt hat sie kann einmal in der Woche zu uns kommen Und dann mit dem kleinen Runde spazieren gehen.
00:25:19: Das ging auch mal mehr und mal weniger gut, weil der Kleiner irgendwann mit den Fremdeln anfing und so.
00:25:24: Aber als meistens hat sie ihn einfach in den Buggy gesetzt und die sind eine Runde gelaufen.
00:25:30: Und das war für mich ein totaler Luxus.
00:25:33: Ich glaube da gibt es irgendwie keinen... Das ist das Tolle, man kann es mit der Person einfach selber ausgestalten wie man das braucht als Eltern was man gerade an Unterstützung braucht.
00:25:46: Ob dann einmal die Woche oder vielleicht auch mal für eine Zeit zweimal die Woche und ich glaube es gab ne kleine Aufwandsentschädigung die man bezahlen musste aber es war bei Weiten nicht so teuer wie in Babys Sitterin Baby Sitter und das war wirklich eine ganz, ganz tolle mini kleine Entlastung.
00:26:05: Ich bin dann ja auch arbeiten gegangen bevor der Kleiner eingewöhnt wurde und dann kam die auch zu mir ins Büro und hat ihn da abgeholt ist von da eine Runde Spazieren gegangen.
00:26:14: also das war wirklich ganz großartig.
00:26:18: Also auch solche Projekte einfach mal mit auf dem Schirm zu haben ist glaube ich Ganz wichtig, weil natürlich ist es toll wenn man Oma Opa hat oder Tanten Onkels.
00:26:29: Oder wie auch immer irgendwelche Menschen die das freiwillig machen.
00:26:33: aber ich glaube in unserer Gesellschaft ist durch die Vereinslung das oft einfach gar nicht mehr gegeben und dass dann ein Stück weit professionellisiert zu haben Super!
00:26:43: Und man weiß, die wurden ein bisschen gegen gecheckt.
00:26:46: Das auch noch die mussten Führungszeugnis und so abgeben.
00:26:49: also ich glaube dass das irgendwie durch die evangelische Kirche organisiert wird oder so.
00:26:56: aber da ja
00:26:58: das ist ja auch lokal oft da kann man einfach mal schauen was es bei sich am ort gibt an welchen netzwerken gerade wenn sie finanziell nicht ganz so üppig ist, da zu schauen was gibt es an von der AWO oder ähnlichem auch an Angeboten das wirklich zu nutzen.
00:27:15: und das ist glaube ich so der schwerste Punkt überhaupt mal zu sagen ja ich brauche diese Auszeit.
00:27:21: Und dann möchte ich einfach nochmal appellieren dass das so wichtig ist und das hat für mich auch wirklich Zeit gebraucht bis ich das so auf einer ganz tiefen Ebene verstanden habe und erlebt habe wie sehr das wirkt Wie essenziell das ist, dass ich mir das erlaube und wie das Ruhe ins ganze System bringt.
00:27:44: Weil oft ist man ja so wie im Teufelskreis, dass dann die Kinder so viel Aufmerksamkeit brauchen, dass man das Gefühl hat ... Man kann da gar nicht raus.
00:27:55: Man muss von einem zum nächsten ... Und da wirklich zu sagen, nee, ich geh da ganz bewusst stopp braucht diesen Break.
00:28:07: Und dann wird sich dadurch auch eben das ganze System, das Mobilee vielleicht ein Stück weit wieder beruhigen?
00:28:14: Ja ja super wichtig und ich glaube wie wir jetzt schon insgesamt angesprochen haben es wird so alles hat seine Zeit und gerade mit dem ersten kleinen Baby denkt man immer noch so ja aber mein Schatz und das schläft ja schon ab und zu mal da kann ich doch einmal in der Woche vielleicht kurz duschen Und dann sich aber auch mal zu schütteln und zu sagen, stopp.
00:28:38: Nein das geht so nicht!
00:28:40: Ich hab Bedürfnisse, ich muss auch öfter meine Haare waschen oder wie auch immer, ich brauche es.
00:28:49: Das Baby wird... Also das finde ich auch nochmal einen ganz wichtigen Appell dieses Wenn jemand anderes das Kind hütet für eine Zeit.
00:28:58: Der Mensch macht das vielleicht anders, auch der Papa macht es anders.
00:29:02: Oder die zweite Mami oder wie auch immer ist die andere erwachsene Person wird das mit dem Kind anders machen.
00:29:09: aber Kinder... sind unglaublich resilient und die haben ganz, ganz viele tolle Fähigkeiten.
00:29:15: Und es ist auch eine Bereicherung für die Kinder andere Erwachsene zu sehen, die sicher mit diesem Kind umgehen, die einen sicheren Hafen bieten aber trotzdem ganz anders sind als du als Mutter das gerade machen würdest Da wirklich vertrauensvoll an die erwachsene Person dran zu gehen und zu sagen, okay hier sind Windeln.
00:29:37: Hier ist ein frischer Body wenn alle Stricke reißen.
00:29:40: Hier weiß ich nicht eine Tüte Cracker für das ältere Kind oder so.
00:29:44: notfalls wir hatten dass mit unserer Babysitterin als es am Anfang so ein bisschen schwierig war dass die Kids durften dann Übergangssituationen von Babysitterin kommt, wir gehen.
00:29:56: Dürften die dann ein bisschen Peppa Wutz schauen?
00:29:58: So ne und das war irgendwie so eine ganz unaufgeregte Fernsehsendung wo ich die mit dem Meister auch kenne Und dass hat denen es einfach total erleichtert.
00:30:07: und dann zu sagen okay Ich habe vielleicht Kinder den Feld der Übergang sehr sehr schwer und zu sagen und dann gibt's aber dafür einen kleinen Klein obolos irgendwas schönes was die Kinder sonst nicht kriegen Genau, das finde ich total wichtig sich dann ein Stück frei zu machen.
00:30:26: Zu sagen der andere macht es anders aber es wird auch gut und das habe ich auch mal gelesen für Kinder in der Pubertät ist dass so wichtig dass sie wissen dass es andere Erwachsene gibt weil Eltern sind dann sowieso total blöd und von denen will man gar nichts wissen.
00:30:41: aber wenn man selber als Eltern weiß naja die Eltern von den Freunden haben die im Blick oder auch weiß ich nicht irgendwelche anderen erwachsenen Personen Die gibt es.
00:30:52: Und die habe ich schon implementiert in das Leben des Kindes, als sie noch viel kleiner waren.
00:30:57: Dann wird das Kind eventuell zu denen gehen wenn's irgendwas gibt.
00:31:02: Wenn Sie keinen Bock mehr auf die Eltern haben?
00:31:04: Das heißt auch so ein bisschen langfristig zu denken und zu sagen Es gibt andere Bezugspersonen.
00:31:09: Ich führe andere Bezugspersonen ein und die kann ich dann später zurückkommen oder die Kinder können auf diese Personen zurück kommen.
00:31:18: Und was ich ja immer wieder anspreche, ist das Thema Muster.
00:31:21: Vielleicht gibt es nicht mehr die erwachsene Person aber als Kind hat gelernt dass es generell andere erwachsenen Personen gibt, die hilfreich sein können oder denen ich vertrauen kann und dann gibt's vielleicht jemand anderes in zehn Jahre später Ja, irgendwie sowas dazwischen.
00:31:40: Aber genau dieses Muster wurde erlernt.
00:31:42: ich kann andere der wachsenden Person vertrauen und Ich glaube dass bei aller Vereinzelung die wir gerade so leben und ich sehr sehr kritisch sehe Dass wir da ganz gut aufpassen müssen das wird trotzdem unseren Kindern dieses wohl besprochene Dorf Das ist auch nicht also dass es eher schwer zu erreichen gilt aber irgendwie ermöglichen
00:32:06: Ja.
00:32:08: Gut, ich habe noch einen Aspekt und das geht schon auch in Richtung Tools, würde ich sagen, den ich gerne noch mitgeben wollte.
00:32:16: Ich bin ein ganz großer Fan von Felicitas Anbauen mit ihrem Podcast Beziehungskosmos und sie spricht auch sehr viel über Pausen und sie ist sehr gut darin diese Pausens zu planen Und da hab' ich mir einiges abschauen können und würde das gerne hier nochmal weiter geben weil ich diese Tools wirklich gerne nutze.
00:32:36: Also sie geht wirklich hin, macht mit ihrem Partner eine Jahresplanung auch was Auszeiten angeht und bricht das dann pöa-pö runter.
00:32:47: also dann kommt quasi die Wochenplanung und tatsächlich auf die Tagesplanung.
00:32:52: Sie macht das sehr detailliert und was für mich ein großer Mehrwert war, war eben diese Jahresplanungen.
00:32:59: Wir holen uns da immer kommt wieder Zeit, September-October.
00:33:04: Also meistens irgendwann im Herbst so ein Diener fünf Jahresplaner wirklich aus Pappe Papier im physischen Kalender, der das ganze nächste Jahr abbildet.
00:33:16: Da ist dann immer von Januar bis Juni auf die einen Seite und Juli bis Dezember auf der anderen Seite Und da tragen wir mal die groben Blöcke ein.
00:33:24: also was sind Ferien?
00:33:27: Wann bereits bekannte Termine.
00:33:31: Wann ist es auch irgendwo, wo geht's hoch her sage ich mal?
00:33:36: Also was man vielleicht beruflich auch schon weiß irgendwelche Firmen-Events oder so die schon feststehen um sich mal ein Überblick über das Jahr zu verschaffen und dann bereits diese größeren Auszeiten für sich einzuplanen.
00:33:52: Was wir dann eben auch machen, ist es farblich zu kennzeichnen.
00:33:56: Also es gibt eine Farbe für Familienzeit.
00:34:00: Das sind dann halt oft die Differien, die man gemeinsam macht oder irgendwelche Wochenenden, denen man bereits geplant hat.
00:34:08: Das ist also die eine Farben für die Familienzeit und dann gibt das die Paarzeit.
00:34:15: Wo verbringt man Mann und ich zusammen Zeit ohne die Kinder?
00:34:20: Wann ist die Zeit, wenn mein Mann für sich hat?
00:34:22: Das ist dann die dritte Farbe und die vierte Farbe.
00:34:25: Wann habe ich Zeit für mich?
00:34:27: Und durch diese Farbkodierung kann man dann halt auch ganz gut sehen was hat eigentlich wie viel Anteil.
00:34:34: Und das macht es mir auch leichter, mir dieser Auszeiten zu erlauben.
00:34:40: Ich sehe wir haben ja wirklich zehn Fähnchen mit Familienzeit.
00:34:45: Wir haben hier zwei drei Fähne für Paarzeit.
00:34:48: Mein Mann hat seine drei, vier Fähnchen und dann wären ja wohl zwei auch für mich drin sein oder drei.
00:34:55: Dass ich dann wirklich sagen kann Ich mache einmal im Frühjahr und einmal im Spätherbst einen Wochenende was ich mir für mich nehme wo ich etwas für mich planen kann.
00:35:06: Und das findet dann vielleicht auch nicht genau an diesen Wochenenden statt Wo man dass man eingetragen hat aber man hat das mal so für sich in Anspruch genommen.
00:35:16: Also man hat das mal für sich gepflegt im wahrsten Sinne des Wortes.
00:35:20: und ob jetzt dann das Wochenende, dann Ende Februar oder Anfang April stattfindet?
00:35:25: Das kann dann in der feinkranularen Planung nochmal angeschaut werden aber es ist mal auf dem Schirm auch vom Partner dass das stattfinden wird Und man kann sich das dann auch besser erlauben und sagen, okay jetzt hat es im Februar nicht geklappt.
00:35:42: Dann lass uns aber bitte schauen dass das jetzt in den nächsten zwei Monaten sein wird.
00:35:47: Was wir dabei auch machen sind so diese No-Go Areas zu markieren.
00:35:51: also die Woche nach den Sommerferien wird einfach nichts geplant weil wir wissen da brauchen die Kinder um wieder reinzukommen.
00:35:59: da wird sehr anstrengend.
00:36:02: Das hat leider dieses Jahr nicht so ganz gut geklappt, das frei zu halten.
00:36:06: Aber es hatte noch mal besondere Gründe.
00:36:09: Aber im Großen und Ganzen wissen wir okay in diesen Phasen wird nichts reingeplant.
00:36:14: oder auch wenn dann jemand kommt und sagt hey lass uns doch irgendwie wunderbar was machen?
00:36:18: Nee in der Woche nicht!
00:36:19: Auch an dem Wochenende nach den Ferien da brauchen wir uns erst einmal um uns zusammen.
00:36:26: finde ich total cool.
00:36:28: Das würde ich mir auf jeden Fall abgucken, weil wir haben schon auch ein Jahreskalender der dann aber irgendwann immer wieder verschwindet und wir haben dieses No-Go Areas noch nicht.
00:36:40: und ich glaube aber das ist nochmal tatsächlich ein wichtiger Aspekt wo man schon weiß okay da wird's trubelig, da gibt es vielleicht einfach viel zu erledigen wenn auch irgendwie weiß ich nicht sportliche Events anstehen von den Kids oder so.
00:36:54: Kindergeburtstag Ja, da gehen wir auch irgendwann noch mal rein in das Thema.
00:37:02: Aber dazu sagen okay und da halten wir uns frei und anderes... Also auch diese Flexibilität sich doch noch beizubehalten weil wir haben jetzt vielleicht... Bist du eigentlich abergläubig?
00:37:17: Ein bisschen!
00:37:17: Das
00:37:18: ist so auf Holz klopfen und nicht was aussprechen, was in der Zukunft vielleicht Tolles passieren könnte.
00:37:26: Ganz wie leicht wenn alles gut geht fährt man mit den Kindern übers Wochenende zu sein.
00:37:32: Eltern und ich könnte alleine Zuhause sein.
00:37:36: Ah das ist das erste!
00:37:37: Ich liebe es.
00:37:39: Dann wird ganz viel Fernsehen geschaut
00:37:42: Und Fenster geputzt und Küche gewischt.
00:37:44: Und nein!
00:37:46: Nein, nein, nein.
00:37:47: Wobei
00:37:47: selbst dann macht ihr auch schon ein bisschen Hausarbeit tatsächlich Spaß wenn man so das ganze Haus für sich hat und liebe dass dann aber das ist das allerbeste und das ist leider auch das allerseltenste die Wohnung oder das haus für sich und dann zu sagen kommt eben ich block mir am vormittag zwei stunden wo ich was erledige
00:38:10: Und vor allen Dingen bleibt es ja auch erstmal schön sauber.
00:38:13: Das ist ja
00:38:13: das Tolle, dass wenn
00:38:15: man alleine ist dann macht man einmal sauber und es bleibt erst mal zwei Tage sauber!
00:38:20: Stimmt... Also wir schauen, vielleicht habe ich das große Glück.
00:38:25: Aber das kommt jetzt auch ganz spontan und auch wieder es steht auf wackeligen Beinen weil noch andere Komponenten die wir nicht beeinflussen können damit rein spielen.
00:38:35: aber da sich zu sagen okay nur weil wird das jetzt nicht irgendwie in unseren Familienplaner geschrieben haben darfst nicht stattfinden sondern sich immer diesen Rest Flexibilität beizubehalten finde ich schon ganz gut.
00:38:47: Und da würde ich gerne daran anschließen, weil ich habe mir so überlegt es total hilfreich sein könnte ein Protokoll anzulegen zum Pause machen.
00:38:56: Also was muss ich quasi für eine Checkliste haben damit?
00:38:59: Ich weiß ich kann danach gut in die Pause gehen.
00:39:02: das ist noch nicht die Methode und auch nicht die Übung sondern eher nochmal das zusammengefasst was wir gerade alles schon gesagt haben.
00:39:10: also es fängt an.
00:39:11: also sind so fünf Schritte wo ich denke dass man die ganz gut abhaken kann nicht spontan, sondern wirklich vorbereitet und verbindlich.
00:39:20: Dass je kleiner die Kinder sind umso besser muss es vorbereitet sein.
00:39:25: Das zweite ist die Verantwortung wirklich abgeben zu sagen auch ich bin nicht erreichbar weil du die Sonnencreme nicht findest oder so.
00:39:33: Sondern das ist jetzt wirklich dein Ding!
00:39:35: Auch die Sonnecapies keine Ahnung das machst du.
00:39:40: Genau dieses Übergabe statt Übergabemannagement.
00:39:44: also alles kann vorab besprochen werden und was du dann nicht weißt.
00:39:49: Also das ist, was wir eben hatten.
00:39:51: eigentlich sollte die andere Person fähig sein den Tag, die Stunden alleine hinzukriegen.
00:39:57: Und wenn etwas fehlt oder was nicht besprochen wurde, vorab sich selber eine Lösung zu überlegen.
00:40:06: Der vierte Punkt wäre ja genau dieses wirklich Offline sein.
00:40:10: Das muss für beide Seiten klar sein dass man Pups sagen was wie es ist, das war nicht erreichbar.
00:40:19: Und dann der fünfte Punkt, sich langsam zu steigern.
00:40:22: Also wirklich zu sagen je kleiner die Kinder sind umso kleiner sind die Pausen und dann nochmal zu sagen ja aber irgendwann ist dann auch ein Wochenende möglich oder vier fünf Tage.
00:40:34: wie auch immer da sind ja auch die Bedürfnisse unterschiedlich.
00:40:37: ich glaube das ist auch noch mal ganz ganz wichtig zu sagen jede Eltern haben da ganz unterschiedliche hohe Ansprüche an sich wie viel Zeit alleine gebraucht wird und das aber auch gerecht zu halten, einigermaßen.
00:40:50: Also ich finde es auch richtig fies wenn dann ein Part sagt ja aber ich brauche halt die Zeit also weißt du ja?
00:40:57: Ich brauchte sie schon immer da muss man wirklich gut miteinander in einem Gespräch bleiben dass da nicht der andere abgehängt wird.
00:41:05: Da sind wir halt auch wieder so bei den Rollenbildern, das ist schon ... Wo du das sagst, kommt mir das noch mal in den Sinn?
00:41:12: Das ist doch die Erfüllung der Frau Zeit mit den Kindern zu verbringen!
00:41:16: Das genießt sie doch und dann kann ich doch meine fünf Stunden Rennrad fahren gehen am Sonntag.
00:41:24: Das ist kein Problem.
00:41:27: Sie macht es doch immer...
00:41:29: Ja, und das So eine Ungerechtigkeit.
00:41:34: Ja, es kann so empfunden werden und da gibt's ja auch diese Gleichzeitigkeit.
00:41:39: Ich genieße die Zeit mit meinen Kindern und ich brauche die Zeit für mich.
00:41:45: Und das heißt jetzt nicht dass ich dir deine Rennradzeit nicht gönne oder dass sich die Kinder nicht liebe sondern ich habe einfach den gleichen Anspruch auf diese Zeit wie mein Partner.
00:41:58: Und das ist schon was, wo Männer einfach mit einer Selbstverständlichkeit... Das ist einfach oft das Bischöder.
00:42:03: Deshalb sage ich das jetzt auch ganz bewusst so ...mit einer Selbstständigkeit Dinge für sich planen.
00:42:10: Oh ja!
00:42:10: Da bin ich mit Jungs unterwegs.
00:42:11: Ah ja!
00:42:12: Dann gehen wir übrigens ins Kino.
00:42:13: Ja, das ist geschäftlich und dann noch das Abendessen.
00:42:18: Das findet jetzt halt statt.
00:42:19: Ich komme heute später umgekehrt einem als Mutter dann leider nicht so zugestanden wird.
00:42:24: Also wenn man das im gleichen Ausmaß für sich fordert, dass es oft in diesen Konstellationen nicht möglich ist oder dann auch so dieses hey wieso willst du jetzt da fünf Stunden Rennrad fahren?
00:42:37: Schon wieder voll!
00:42:39: Warst du nicht erst vor zwei Wochen?
00:42:41: Ja ich glaube stimmt.
00:42:43: also bei uns ist es so anders weil mein Mann hat einmal gesagt naja alles wo ich nicht da bin musst du doppelt aushalten.
00:42:52: Und das trifft es so auf den Punkt und wir leben das einfach so gleichberechtigt.
00:42:58: Vielleicht sind wir auch ein bisschen arg viel beide zu Hause, ist ein anderes Problem.
00:43:02: Aber ja, dass wirklich viele ... Ja, bleiben beim Klischee oft die Männer sich mit Selbstverständlichkeit rausziehen wo's gar nicht thematisiert wird.
00:43:13: in der Familie weil es war schon immer so finde ich noch mal einen wichtigen Aspekt, auch da kritisch zu hinterfragen.
00:43:23: Bleibt es so oder kann man da vielleicht was verändern miteinander im Gespräch?
00:43:30: Genau!
00:43:30: Ich habe mir als Akkubild unsere Leben vorgestellt und gedacht wenn wir eine Auszeit brauchen laden wir unseren Akku auf und daran die Methode angeknüpft zu überlegen Wie geht es mir gerade?
00:43:49: Wie voll ist mein Akku und was füllt mein Akkuh, und was zieht aber auch die Energie wieder raus.
00:43:56: Also so wie dieser Morgen heute morgen... Das kann man so schwer in Worte fassen!
00:44:02: Und ich glaube das ist das, was emotionale Arbeit auch so schwer greifbar macht, dass zu sagen eineinhalb Stunden mit den Kindern saugt der Akku auf einmal auf einen Wirklich auf den roten Balken runter, obwohl ich gut geschlafen habe.
00:44:21: Gestern der Tag war nicht anders als die anderen.
00:44:23: Mir ging es im Grunde gut und trotzdem zu sagen okay diese Emotionen zu begleiten dazu sein ja kann den Akku einfach so unglaublich schnell schröpfen.
00:44:35: Und dann habe ich natürlich auch wieder konkrete Fragen dafür vorbereitet, also einmal zu schauen wie voll ist mein Akku gerade wirklich mal eine Erhebung zu machen.
00:44:47: Dann als zweiter Punkt wer nimmt oder was nimmt Energie?
00:44:52: Also auch da nicht nur die offensichtlichen Dinge sondern auch wirklich der mental load dahinter.
00:44:58: es ist nicht das sich mein Kind zum Kindergeburtstag bringe auch selber ein Kindergeburtstag ausrichten, sondern all das die kleinen Schritte, die da vor dahinter zu tun sind und auch da wieder diese Wurzeln
00:45:13: machen.
00:45:18: Dann der dritte Punkt ist was gibt mehr Energie?
00:45:22: Und das ist so ein witziger Punkt, weil dann dachte ich ja viele denken so schnell an Schlafen.
00:45:28: Ich möchte mal wieder schlafen und mein Mann hat es auch ganz oft immer zu mir gesagt So am Wochenende Mittag sehr willst du dich kurz hinlegen?
00:45:35: Zu sagen Ja aber nicht immer schlaven füllt den Akku wieder auf Das hatten wir ja auch zur Ahnung.
00:45:41: Sondern wirklich zu sagen Aber ich will einfach mal wieder eine Freundin treffen Ich will jetzt mit einer Freundin Mittag essen!
00:45:45: Ich will mich nicht hinlegen keine ahnung was machen müssen.
00:45:53: Ich möchte mit euch in den Zoo gehen, aber ich möchte es nicht
00:45:56: organisieren.".
00:45:58: Also da auch vielleicht mal ganz differenziert drauf schauen!
00:46:03: Der vierte Punkt ist was hindert mich daran mir diese Zeit zu nehmen?
00:46:08: Also wirklich das alles was ich sehe... ist mir die Hausarbeit der dreckige Boden so wichtig, dass ich es nicht hinkriege.
00:46:17: Und dann auch zu sagen ... Auch gnädig mit sich zu sein und zu sagen, okay, da ist das grade noch nicht die richtige Zeit für die Pause oder ich kann noch nicht vertrauen weil mein Kind Special Needs hat.
00:46:30: Ich kann das noch nicht hergeben.
00:46:32: Ich bin noch nicht soweit.
00:46:33: Dann auch zu sagt ja, und auch das ist okay.
00:46:38: Oder auch etwas was man vielleicht ... umorganisieren kann zu sagen, naja aber der vergeht doch immer dies und das dann zu sagen ja und dann stellen wir ein timer und dann hat er daran zu denken.
00:46:50: Der fünfte Punkt wäre was würde passieren wenn ich mir diese Pause trotzdem erlaube?
00:46:56: Also wieder ein bisschen systemisch gedacht, okay.
00:47:00: Es sind zwar viele Aspekte die gegen diese Pause sprechen, aber was passiert?
00:47:06: Worstcase-Szenarien?
00:47:07: Best Case-Scenarien mal sich wirklich reinzudenken und dann das, was wir ganz zum Eingang auch hatten, wer da würde davon profitieren wenn mein Akku wieder voll wäre Also wirklich da auch wieder den Blick aufs ganze System zu haben.
00:47:26: Und da merke ich jetzt gerade meine Auszeit total, dass meine Kinder darf wirklich von profitieren können und das ist jetzt eine Riesenpause die ich mir gerade gönne.
00:47:37: aber die hat auch wirklich so einen großen Mehrwert für die Familie und wie viel entspannter ich all die Gefühle begleiten kann, die gerade so da sind.
00:47:51: Das klingt sehr spannend und für mich ist es tatsächlich auch mal sehr hilfreich, sich hinzusetzen und all diese Dinge aufzuschreiben.
00:48:00: So wirklich diese Batterie zu malen und diese fünf Fragen zu beantworten das wirklich auch schriftlich zu tun weil in Gedanken kriegt man das oft nicht so hin.
00:48:11: also man meint manchmal dass das so ja ich denke das kurz durch so im Kopf so takt aber gerade durch dieses Aufschreiben Und vielleicht sollten auch merken, dass sich Dinge widersprechen auf diesem Zettel.
00:48:26: Das hilft mir total und ist vielleicht einfach mal eine gute Übung.
00:48:30: Sich das erreichen ja wahrscheinlich zehn, fünfzehn Minuten, das einfach mal zu nehmen und darüber zu reflektieren, hilft glaube ich sehr.
00:48:39: Allein das ist ja vielleicht auch schon so ne kleine Pause.
00:48:43: Ja?
00:48:43: Ich bin ja auch!
00:48:44: Ich bin ja auch so ein visueller Mensch, deswegen stelle ich euch das immer alles bei Instagram ein.
00:48:50: Weil ich müsste es aufschreiben und aufmalen.
00:48:54: Ich habe auch viele Notizbücher, weil ich kann das nicht denken.
00:48:58: Ich komme dann ganz schnell in Schleifen rein.
00:49:00: Die Schleifern sind nicht besonders differenziert.
00:49:03: Das sind wirklich kleine Gedankenmuster, die sich sofort wiederholen.
00:49:08: Wenn man sie aufschreibt, checkt man das schnell und kann weiterdenken.
00:49:14: von der Hirnforschung so.
00:49:15: Du kannst immer nur zwei Optionen halten, du kannst nur ja dann alles ist so und deshalb ist es so notwendig tatsächlich um sein Gehirn auch voll ausnutzen zu können dass das aufzuschreiben oder rauszusprechen hilft zum Teil auch schon einfach mehr als die als ja nein spart und weiß denken zu können.
00:49:37: Im Systemischen gibt es da total tolle Methoden, die man im Coaching machen kann um so Optionen zu durchdenken und sich reinzufühlen.
00:49:46: Also wenn man da große Entscheidungen treffen möchte dann lohnt sich das auch mal so ein Coaching zu buchen oder so.
00:49:53: Das ist wirklich spannend raus aus seinen Kopf zu kommen und ins Zeichen und Handeln.
00:50:05: Ja gut!
00:50:06: Hast du noch was?
00:50:07: oder sind wir schon bei unserer Frage zum Abschluss?
00:50:10: Ich bin dran, oder?
00:50:12: Ja.
00:50:13: Es ist ganz wichtig dass es eine rein hypothetische Frage ist und das will ich vorweg sagen.
00:50:19: Okay!
00:50:21: Also Lisa, stell dir vor Männer Kinder Haus alles ist versorgt.
00:50:28: Morgen steigst du in den Flieger zwei Wochen.
00:50:32: Du darfst wählen Was machst du
00:50:37: Dich zuerst abholen, das wäre das Allerwichtigste.
00:50:40: Weil ich bin ja auch... Ich reise nicht gerne alleine weil die Erfahrung muss sich mit jemand anderes teilen.
00:50:47: Wir müssen drüber sprechen ist ganz wichtig.
00:50:50: und wo würden wir denn dann hinfliegen?
00:50:53: Irgendwo wo man Stadt und Strand toll miteinander vereinen kann Ja, aber ein bisschen exotischer.
00:51:02: Weil sowas könnte ich ja auch mit den Kindern machen.
00:51:06: Also theoretisch zumindest.
00:51:08: Aber irgendwas wo man sagt oh das mit Kindern.
00:51:11: Vielleicht irgendwie so Südamerika-Mexiko oder sowas?
00:51:15: Oh, das finde ich cool!
00:51:16: Sowas ja wo man wirklich sagt okay dass jetzt gerade bitte klein muss vielleicht noch nicht sein.
00:51:21: Zeitverschiebung
00:51:22: und vielleicht auch ein bisschen aufregender als jetzt in einer mitteleuropäische Stadt.
00:51:29: Ja, ich meine unser kleinster Bruder war ja gerade in Brasilien.
00:51:32: Vielleicht würde ich das... Ja?
00:51:37: Also das wäre cool,
00:51:40: würde ich sofort machen!
00:51:41: Da fällt mir gerade unser gemeinsamer Tunesienurlaub ein den wir mal gemacht haben, wo wir glaube ich so... Ich glaub' ich war grad achtzehn und wir brauchten noch die Einverständnis-Erklärung von unseren Eltern dass du mitreisen darfst und sind da irgendwie mit so einem billigflieger nach Tunesieren.
00:51:58: Hey, da haben wir uns auch was überlegt.
00:52:01: Oh mein Gott!
00:52:02: Aber es war irgendwie noch nicht so die Zeit für Individualreisen oder?
00:52:06: Ach nee, das hatten ja gar keine Erfahrungen mit solchen Reisen.
00:52:10: Dadurch dass wir eigentlich immer eher Camping-Urlaub und Ferienwohnung, also fernreisen und Flugzeug reisen, das haben wir als Familie nie gemacht.
00:52:20: Das heißt, wir wussten doch gar nicht wie das geht.
00:52:23: Das war irgendein Tui, keine Werbung Pauschaldingen... Was wir es dir da gebucht hatten und hatten da irgendwie Halbpensionen.
00:52:33: Und ich weiß noch, dass wir dann irgendwie so am späten Mittag so um zwei drei Uhr hatten wir dann halt irgendwann Hunger wie's halt so ist und dann lagen wir immer im Pool und haben uns vorgestellt was wir denn jetzt alles Leckeres essen würden
00:52:46: weil wir natürlich
00:52:47: auch echt wenig Kohle hatten und sonst dann irgendwie das Geld zu schade war uns mittags irgendwie nach dem Mittagessen zu kaufen und lieber aufs Abendbefehl gewartet haben.
00:52:57: Und als erstes ist das Befehl gestürzt.
00:53:00: Ergestürmt?
00:53:01: Ja, ja... Okay wir müssten zum Ende kommen aber es war crazy!
00:53:07: Das würden wir jetzt anders machen.
00:53:10: Tatsächlich, aber ich glaube egal da kommen wir von Höcksger auf Stücks und wir lassen euch jetzt mal raus
00:53:16: hier.
00:53:16: Genau, wir verabschieden uns.
00:53:19: Schönen Tag und bis bald!
00:53:21: Bis bald,
00:53:22: Tschüss!
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