6. Krise!!
Shownotes
Alle Visualisierungen auf Lisas Insta: https://www.instagram.com/lisi.grn/
Erklärung zum Eidechsen-Gehirn (eigentlich Reptilien-Gehirn): https://www.muenchner-igelkinder.de/reptilienhirn/
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00:00:02: Herzlich willkommen bei Zwischenbrotdosen und Business.
00:00:06: Zwei Schwestern, zwei Familien – Alltag ohne Karriereglitzer!
00:00:10: Wir sind Lisa & Rike, zwei Schwesten mittendrin in ganz normalem Familienwahnsinn.
00:00:15: Bei uns gibt es ehrliche Einblicke in unseren Alltag zwischen Kita, Schule, Vorpobatit und Mental-Load.
00:00:21: Lisa bringt als systemische Familienberaterin ihr Fachwissen mit ein.
00:00:25: Ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
00:00:28: Achtet gemütlich, schnappt ihr einen Kaffee.
00:00:30: Jetzt gibt's eine neue Folge.
00:00:33: Hallo Lisa!
00:00:35: Schön, dich zu sehen und zu hören.
00:00:37: Ja, finde ich auch.
00:00:40: Wir haben gerade schon zusammen ins Mikro gestönt... Das hört sich auch sehr zauberteutig an.
00:00:48: Ein Wehklagen?
00:00:49: Wir haben noch einen anderen Job.
00:00:54: Was war dein Weh klagen?
00:00:56: Es passt total zum Thema.
00:00:59: Wir haben gerade eine Krise mit unserem Großen.
00:01:03: Und es hat sich schon angebahnt, also es war schon sehr ... wenig Energie da.
00:01:10: die letzten zehn Tage sage ich jetzt mal und am Montag ist er schon ausgefallen, ist zu Hause geblieben und gestern wie es so ist, am Nachmittag kam dann die Erkenntnis dass er ja heute eine Prüfung schreibt was dann zum Totalzusammenbruch geführt hat.
00:01:29: Und ja, jetzt ist er heute zu Hause geblieben.
00:01:33: Wir lernen jetzt zusammen und am Freitag kann er hoffentlich die Prüfung nachschreiben.
00:01:39: Ich erzähle das jetzt so zack, zack!
00:01:42: So ist es halt... Aber da drin steckt natürlich sehr viel Begleiten, sehr viel Krisen, sich selbst auch in Frage stellen weil man ja auch möchte und auch verpflichtet ist, dass das Kind zur Schule geht.
00:01:58: Ja, da sagst du schon zwei total wichtige Dinge.
00:02:02: Ist die Frage wie weit wir jetzt in das Thema reingehen oder uns das gleich für die Theorie ein bisschen aufheben wollen?
00:02:08: Aber wie du sagst, dass die Sachebene ist so schnell erzählt und gleichzeitig sind ja bei dir und deinem Kind so unglaublich viele Gefühle, die das anstrengend machen.
00:02:19: Ich kriege gerade auch ein bisschen Zahnfleisch.
00:02:22: Das ist gerade sehr, sehr anstrendend für mich und kräftig raubend!
00:02:27: Auf der anderen Seite ist es wirklich schön, wie unser jüngeres Kind gerade gut drauf ist und auch merkt, dass wir da gerade Unterstützung brauchen.
00:02:38: Natürlich auch da immer ein bisschen die Sorge ihm vielleicht auch etwas zu viel aufzuladen, damit er da irgendwie Verantwortung fühlt.
00:02:46: Aber
00:02:47: grade genieße ich das einfach sehr, dass von dieser Seite jetzt einfach auch Unterstützung da ist und eher ruhig Ja, weil wenn man dann jetzt noch mal einen zweiten Krisenmenschen mitmanagen müsste wäre das glaube ich grad zu viel.
00:03:03: Ja und deshalb ist es gerade sehr streng.
00:03:05: aber eben der Kleinet er war sehr sehr süß das wollte ich noch erzählen Das ist schon ein paar Tage länger her Aber das wollte Ich unbedingt noch mitbringen hierher Weil ich das also einfach so cool fand.
00:03:16: Er hat der kleine sammelt Pokemon Karten Und dann hat er mir eine von den Karten gezeigt und hat gemeint, Mama das Monster passt voll gut zu dir.
00:03:26: Das ist so gechillt.
00:03:31: Was ein Kompliment!
00:03:34: Er mir da macht, das hat er glaube ich gar nicht auf dem Schirm aber das hat mich sehr berührt.
00:03:42: Ja, und gerade damit struggelst du ja vielleicht oft am meisten dieses Gefühl nicht gechillt zu sein oder so angespannt zu sein.
00:03:49: Und dann das so zugeschrieben zu bekommen von ihm – das ist ja richtig, richtig wertvoll!
00:03:56: Wie schön!
00:03:58: Oh wow!
00:03:59: Ich hatte direkt diesen Gedanken wie toll es auch ist dass die Kinder schon so groß sind weil wenn sie kleiner sind können auf die Geschwisterkinder eben nicht die Gefühle aushalten des anderen, sondern steigen gleich mit ein und können sich so gar nicht abgrenzen.
00:04:17: Und da hat man ja oft das Gewusel mit denen wenn man zwei sehr kleine hat und jetzt eben in dem Alter wo man sagt okay das ist das Thema von einem einen Kind und dann muss das andere Kind aber nicht mit reingehen und kann sich abgrenzten und sagen ok aber bei mir läuft es ja dann ist ja ok.
00:04:35: So eine coole Fähigkeit die er da entwickelt hat.
00:04:39: Ja,
00:04:40: und was lässt dich säufzten?
00:04:43: Eher so das rasante Tempo der letzten Tage wieder.
00:04:48: Und ich glaube wir beide sind gerade in einer ganz neuen Welt unterwegs mit diesem Podcast und Instagram und LinkedIn und also Social Media.
00:04:58: ja einfach Und dieses rasante Tempo, wie viel Freude das macht.
00:05:03: Ich glaube wir haben auch beide den Hang zum Hyperfokus nicht anders reinzustürzen.
00:05:08: Du hattest ja gestern auch so ein Post dann irgendwann so jetzt muss ich doch mal raus an die Luft.
00:05:16: Genau und also das ist wirklich wie Arbeitszeit.
00:05:20: Das merke ich jetzt aber mehr... Ich da aufpassen muss, dass ich das abgrenze.
00:05:25: Dass es Arbeitszeit ist und gleichzeitig so dieses einmal schütteln und dann wieder in den Alltag zu starten Kinder zu begleiten genau mit all ihren Themen.
00:05:36: Ja ja und wo du das gerade erzählt hast möchte ich auch gerne noch eine kleine Szene von gestern erzählen.
00:05:42: Es war so so herzerwärmt.
00:05:45: unser großes Kind hat gefragt ob der liebe Gott wusste Mama und Papa sich mal später kennenlernen würden, als es uns doch gar nicht gab.
00:05:57: Also so... sehr ätherisch!
00:06:00: Ja, war noch nicht geboren.
00:06:02: Aber der liebe Gott da schon wusste, dass wir quasi ein Paar werden mit ihren Worten.
00:06:08: Also gibt es einen Plan für uns?
00:06:10: Genau, genau so.
00:06:12: Gibt es Schicksal
00:06:13: oder ist das alles
00:06:14: Zufall?
00:06:14: Die große Frage!
00:06:17: Das fand ich so süß, was für Gedanken sie sich macht und gleichzeitig ist eigentlich gerade total die Realitätsschleife.
00:06:25: also Sie weiß jetzt okay Christkind sind Mama und Papa und zahnfähig gibt es nicht und so checkt sie jetzt alles ja auch.
00:06:35: Ich war auch erstaunt wie... ... nüchtern, das von starten ging.
00:06:38: Ich dachte es wäre viel emotionaler auch für mich.
00:06:41: Aber sie hat das einfach so gesagt... Jetzt weiß ich das ja!
00:06:45: Du lügst?
00:06:46: Ja,
00:06:47: wusste ich immer
00:06:47: schon.
00:06:50: Und dann war das irgendwie so okay und dann mussten wir noch kurz verhandeln dass er nicht im kleinen Bruder verrät.
00:06:57: Dass er noch ein bisschen träumen darf und in dieser Fantasiewelt sein darf.
00:07:03: Ja, das ist interessant.
00:07:05: Unser Kleiner hat den Osterhasen sehr schlecht verkraftet also dass es denen nicht gibt.
00:07:10: Hat halt eben gesehen, dass beim Otzer-Spaziergang wir die Eier aus den Taschen fallen lassen und das war für ihn voll der Schock!
00:07:17: Also der was wirklich hat erst mal einen Futternfall bekommen und für ihn war das ganz schlimm.
00:07:25: Und beim Wichtel haben sie irgendwie beide entschieden, dass es den doch gibt.
00:07:30: Also die wissen zwar, dass ich das mache.
00:07:34: Aber sie halten an diesen Gedanken so fest und möchten einfach gerne an dieser Fantasiefigur dem Wolli so gerne festhalten, dass es einfach ignoriert wird, dass Ich Das Bin – Die Wahrheit!
00:07:48: Da bin ich auch noch mal gespannt auf diese Konsequenz, weil das war jetzt auch schon ein Thema.
00:07:52: Wo denn der Tomte denn wieder einzieht und so?
00:07:55: Und ich brauche ganz ehrlich ... Ich krieg schon Content-Wichtel-Content!
00:07:58: Ja klar.
00:07:59: Ich bin doch nicht bereit.
00:08:01: Leute nein.
00:08:02: Aber wenn du
00:08:02: dich jetzt vorbereitest dann bist du halt dann parat ne?
00:08:06: Ich habe aber gar keinen Bock.
00:08:07: Ich hasse diesen Gagwicht.
00:08:09: Ich hab auch schon überlegt ob ich einen Set kaufe.
00:08:13: Aber du musst es immer noch machen.
00:08:17: Und letztes Jahr habe ich da irgendwie mal zwischendurch die Latte relativ hochgelegt.
00:08:21: Da hatte ich irgendwie Bock drauf und jetzt denke ich so, äh ... Nee!
00:08:26: Ich will
00:08:27: nicht.
00:08:28: Viele fühlen das?
00:08:31: Ja.
00:08:32: Ich glaube und hoffe auch dass ich nicht die Einzige bin.
00:08:36: Und dann hatte ich noch so einen Gedanken in den letzten Tagen.
00:08:39: Das fand ich irgendwie so nochmal weiß ich nicht, irgendwie teilswert.
00:08:44: Also ich dachte dass wenn ein Paar kriegt einen Kind und dann denkt man irgendwie so ah ja!
00:08:51: So ist unser Kind und das ist das was wir weitergeben an Erbgut, an Erziehung...so ist unser kind.
00:09:00: Und erst wenn man das zweite Kind kriegt merkt man so okay da ist irgendwie noch mehr in diesem Los-Top und man merkt erst ein zweites Kind ganz anders sein kann.
00:09:13: Und das ist ja das, was man weitergibt und was man erzieht und so nochmal so viel anders ist.
00:09:21: Und dann dachte ich noch mal weiter ob wir vier Geschwister... Ob wir überhaupt irgendwas miteinander zu tun hätten wenn wir nicht zufällig in der gleichen Familie aufgewachsen und sozialisiert und der Kontakt da gewesen wäre.
00:09:38: Also ich glaube, selbst wenn wir als kleinen Kinder auseinander verteilt geworden wären, würden wir uns nicht kennen.
00:09:46: war so meine Idee dazu.
00:09:48: Ja das kann ja sein und das spricht aber auch dafür dass diese Verbindung über die Zeit entsteht.
00:09:54: also klar man kriegt was mit an gehenen und dann sieht man vielleicht mal jemanden vorbeilaufen der einem vielleicht ein bisschen ähnlich sieht.
00:10:04: Diese Verbindung entsteht ja auch durch das Miteinander.
00:10:07: Das ist genau das, wenn wir auseinandergerupft werden, dann ... Weiß nicht, wären wir befreundet?
00:10:14: Wenn wir uns zufällig begegnen würden, weiß man nicht!
00:10:19: Und so entsteht die Verbindung über die Zeit mit der man miteinander verbringt.
00:10:23: Aber ist das für dich eher ein belastender oder ein entlastender Gedanke?
00:10:27: Entlastend... Weil ich finde schon, dass also Kinder mit so einem Charakter auf die Welt kommen, den man nicht beeinflussen kann.
00:10:36: Das ist nicht meine Schuld!
00:10:38: Ja genau ja tatsächlich.
00:10:40: Ich dachte auch letzte Woche schon wieder für meine Kinder sich verhalten.
00:10:44: Es war irgendwie unangenehm.
00:10:49: Sie waren laut... Du hast
00:10:50: sie einfach nicht im
00:10:51: Griff?
00:10:52: Nein, genau.
00:10:52: Ich hab sie nicht im Griff und kann es einfach ganz klar so
00:10:55: sagen.".
00:10:56: Und dann sieht man andere Kinder und da läuft einfach alles oder denkt so, hey warum?
00:11:01: Warum bei mir nicht?
00:11:03: Ja aber zu sagen okay die haben wirklich unterschiedlich stark ausgeprägte Gefühle und die zeigen sich unterschiedlich.
00:11:13: Das bringen die wie mit das ist ihr Charakter anzunehmen.
00:11:21: und auch im klaren gewissen Einfluss hat man schon, dass man die gesellschaftlichen Normen und die eigenen Werte vermittelt.
00:11:30: Und dann können sie aber auch passiert ja dann in der Pubertät, dass das hinterfragt wird und dass Sie da Ihre eigene Entscheidung treffen?
00:11:37: Ich finde es tatsächlich auch entlastend ist dieser Charakter.
00:11:41: Man hat eben begrenzt Einflüsse darauf.
00:11:48: hab ich mit meinem Mann drüber gesprochen.
00:11:50: Hey, weil das mit dem Lernen jetzt so ein Drama war und guck mal da ist irgendwie das andere Kind von Freunden.
00:11:57: die geht dann am Samstag zu ihrem Papa und sagt auch Papa können wir bitte noch für die Lernkontrolle lernen?
00:12:03: Ich denke so
00:12:04: oh mein Gott!
00:12:07: Davon sind wir so meilenweit entfernt.
00:12:10: und es ist aber einfach ja es ist ein anderer Charakter ist ein anderen Kontext bei denen zu Hause lernen tatsächlich auch noch mal einen höheren Stellenwert hat.
00:12:18: Das glaube ich schon, aber nichtsdestotrotz ist das auch ja das Wesen des Kindes.
00:12:26: Ja auf jeden Fall genau diese verschiedenen Einflussfaktoren wie du sagst.
00:12:31: also es ist familiär was für ein Wert hattest und gleichzeitig was für eine Persönlichkeit hat das Kind und hatte der Lust drauf oder hat das andere Interessen?
00:12:42: Ja total spannend.
00:12:44: Im Systemischen gibt es den Satz, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
00:12:53: Bekannte Aussage, die es ja nicht nur da gibt?
00:12:55: Genau!
00:12:56: Nee, genau.
00:12:57: Aber ich finde aufs Familiennetzwerk nochmal bezogen eben total spannend weil man gibt das gleiche rein und es kommt aber was ganz anderes raus.
00:13:06: und genau dass wir halt als Eltern stückweit für Werte norm verantwortlich sind.
00:13:11: und da gab's ja hatte ich auch gepostet diesen Schuladenausraster bei uns jetzt am Montag Und dann habe ich auch irgendwann gesagt, okay.
00:13:22: Ich verstehe deine Gefühle total und gleichzeitig gehen wir jetzt einfach den anderen hier auf die Nerven.
00:13:28: Also so ist es einfach!
00:13:30: Die wollen jetzt hier in Ruhe ihre Schuhe kaufen und nach viertelstunden Geschrei nerven wir sie.
00:13:37: Wir bringen das jetzt hier zu einem Ende.
00:13:39: Wir entscheiden uns für ein paar Schuhen gehen hier raus und hab dem Ganzen dann auch einen Endpunkt gesetzt weil sonst wäre das Entschleifen immer weitergegangen.
00:13:49: Und da finde ich schon auch, wie du sagst so die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wo sich Kindern ein Stück weit einfügen sollten.
00:13:57: Okay
00:13:58: das weiter zu vermitteln.
00:14:04: Da haben wir doch schon unsere schöne Schleife.
00:14:06: zum Thema heute Lisa.
00:14:07: was ist unser Thema heute?
00:14:10: Unser Thema ist heute Krisen und ich habe in der Vorbereitung hin und her überlegt geht es denn nur um die Krisen der Kinder oder hat es auch mit unseren Erwachsenen Krisen zu tun, weil auf der einen Seite kann man so die klassischen Lebenskrisen festhalten.
00:14:27: Also die wirklich jeder Meistern muss auch also wie wir sehr harten Schulwechsel oder vom Kindergarten in die Schule oder aber auch eben Trennung und Konflikte der Eltern.
00:14:38: Und das ist ja gleichzeitig wenn sich die Eltern trennen erleben sie eine große Krise mit bewältigen.
00:14:49: Und dann auch eine ganz klassische Krise, wo man sich mehr oder weniger darauf vorbereiten kann ist die Geburt eines Geschwisterchens.
00:14:59: Ich hatte damals extra ein Geburtsvorbereitungskurs für es für mehr gebährende Gebucht und war dann nachher total enttäuscht, dass dieses emotionale so wenig thematisiert wurde.
00:15:13: Also es war immer ein bisschen strukturell okay wo bringe ich das große Geschwisterchen unter?
00:15:17: und wie kann sich eine zweite Geburt von der ersten unterscheiden?
00:15:23: Aber diese emotionale Komponente was das bedeutet wenn Soll klingen frisch geborenes Baby ab und gleichzeitig einen kleinen Kind neben mir, was auch noch so bedürftig ist.
00:15:35: Da war ich nicht darauf vorbereitet.
00:15:37: Und genau Ich glaube dass da eben Krisen oftmals sich auch wie so zwei Kreise die dann sich überlappen ineinander übergehen.
00:15:47: Wollen wir da vielleicht den Begriff Krise nochmal ein Stück weit anschauen?
00:15:51: weil das klingt jetzt so Geburt ist eine Krise so sehr negativ und dabei ist ja der begriff auch klar definiert auch als Umbruch, oder?
00:16:00: Habe ich das jetzt im Kopf?
00:16:01: Ja.
00:16:02: Ich glaube man kann sagen es gibt Entwicklungskrisen und es gibt Lebenskriesen.
00:16:08: Ja aber ich finde auch diesen Begriff an sich also das ist ja Krise so.
00:16:11: oh mein Gott ich krieg die Krise sondern dass ist ja eigentlich einen sich neu finden.
00:16:17: Also es ist ein umbruch der vielleicht auch zum Teil eine Erschütterung ist, der dann aber zu einer Neuordnung führt.
00:16:25: Wir hatten
00:16:26: sie
00:16:26: auch bei dem... Bei dem Thema Übergänge hatten wir es ja auch, das Geburt des Geschwisterchens.
00:16:33: Und ich glaube schon, dass es einen Moment der Krise geben darf.
00:16:42: Also in dem ganzen Prozess von Übergang-, Neuordnung-, Entwicklung gibt's aber eine Sequenz die wirklich Krise
00:16:50: ist,
00:16:51: die einfach auch sein darf.
00:16:53: Dieses alles ist scheiße!
00:16:54: Ich werde vom Thron gestoßen... Katastrophal.
00:16:58: Ich verliere hier meinen Partner, meine heile Welt, mein Familienkonstrukt und dann darf es einfach richtig doof sein alles einmal fürs Kind oder für den Erwachsenen.
00:17:08: Und diesen Moment, den würde ich glaube ich gerade als Krise doch
00:17:11: auch... Darf ruhig negativ sein?
00:17:14: Ja!
00:17:15: Oder er darf einfach da sein als negativ.
00:17:20: Das ist so und das ist doof.
00:17:22: aber es geht weiter.
00:17:25: Wir dürfen ihn auch so doof annehmen.
00:17:27: Weil ich glaube dann, nur dann kann man auch ziehen lassen.
00:17:31: Und steckt man da in dieser Schleife drin?
00:17:34: Ja und ja weg drängen oder so.
00:17:36: also wenn ich immer sage, nee es ist alles super, dann merken wir ja, dann kommt's an anderer Stelle irgendwo raus.
00:17:44: Also... Ich muss gerade an irgendwie sowas denken wo man so draufdrückt und immer kommt so an einer Stelle wieder hoch.
00:17:52: Genau.
00:17:53: Aber da hatten wir es ja gerade schon, also es gibt diese Lebensereignisse die krisenhaft erlebt werden können und es gibt aber auch ganz wirklich Entwicklungsaufgaben, die die kriesenhaft erlebt werden können.
00:18:09: Und ich habe jetzt mal nur die für unser Alter in Frage gekommen rausgeschrieben weil man kann die Entwicklungs-Aufgaben einfach sich raussuchen im Internet.
00:18:21: Bei uns gerade, bei unseren Kids zwischen vier und zwölf habe ich jetzt mal ausgesucht.
00:18:27: Sind die Themen also bei den kleinen?
00:18:29: Ich fange jetzt drei bis sechs Jahre an Ablösung.
00:18:34: und dann Fantasie versus Realität.
00:18:37: Das ist so witzig!
00:18:38: Das erlebe ich grad bei unserem Kleinen.
00:18:41: Der erzählt uns komplette ausgedachte Geschichten wie etwas im Kindergarten war.
00:18:46: Okay
00:18:46: krass.
00:18:46: Und ihr an irgendeiner Stelle hakt's dann
00:18:49: okay.
00:18:53: Das ist sehr witzig, er testet gerade aus wie weiter Fantasie und Realität nutzbar sind.
00:19:00: Ja aber
00:19:00: es ist auch total hilfreich das zu wissen dass das eine Phase ist und ich so oh mein Gott ein Kind kommt heim und erzählt Lügengeschichten sondern ja das ist jetzt gerade in der Entwicklungsphase das Gieren das macht das gerade mit und das ist auch ein Ausprobieren und ein Lernen.
00:19:15: das finde ich auch eine Entlastung das zu Wissen
00:19:17: Auf jeden Fall.
00:19:19: Und was da auch von dem Kind wahrgenommen wird, sind die zunehmenden sozialen Anforderungen, eben sich in einer Gruppe zu bewegen und sich mit anderen Kindern zu arrangieren, Kompromisse zu schließen – das sind so die Entwicklungsaufgaben von drei bis sechs Jährigen.
00:19:40: Dann geht es weiter bei den sechs- bis achtjährigen Mit Schul-Eintritt, da sind die Regeln das Thema.
00:19:47: Das hatten wir auch in einer anderen Folge.
00:19:49: und die Freundschaften, die dann für Krisen und Herausforderungen sorgen können.
00:19:57: Ich habe das gehört bei einer Bekannten, dass da wirklich in der ersten Klasse schon ... Man kann es einfach als Mobbing bezeichnen.
00:20:06: So fies geärgert wurde zwischen den Kindern.
00:20:09: und wirklich, ja da denke ich auch Boah Leute bitte bitte bitte nicht!
00:20:15: Und dann habe ich nach wie vor richtig Angst von Mobbing vor Streit unter Kindern in der Schule wo man als Eltern gar nicht mehr beeinflussen kann.
00:20:24: Ich glaube
00:20:24: Streit ist okay aber Mobbing also eben wenn das so... dieses Gefälle gibt und wirklich einer rausgesucht wird oder eine, die dann systematisch fertig gemacht wird.
00:20:34: Das ist ja einfach ... Ja.
00:20:36: Ich glaube von beiden Seiten von Täter- und Opferseite macht einem das einfach krass hilflos.
00:20:44: Genau, Entwicklungsaufgabe acht bis zehnjährige da sind wir jetzt bei Dein Kiddies selbst.
00:20:51: Bild wird differenzierter.
00:20:53: Das finde ich auch interessant.
00:20:55: also so...
00:20:58: Wer bin ich?
00:20:58: Ist das so?
00:20:59: Selbstbild.
00:21:00: Ja, wer bin ich?
00:21:01: und vielleicht auch was für Kleidung habe ich an... Also das Aussehen, dass das ein Thema wird und dann aber auch genau wo stehe ich in der Gruppe.
00:21:16: So einen Vergleich.
00:21:17: man vergleicht sich zunehmend Leistungsdruck Freundschaften werden wichtiger Genau!
00:21:24: Leistungsdrück ist da ein großes Thema.
00:21:29: Und dann bei den zehn bis zwölf Jährigen ist an die Vorpuppatät Ablösung von Eltern Orientierung zu dem Piers, also zu den Gleichaltrigen und die ersten körperlichen Veränderungen, die da Thema sind.
00:21:44: Das mit der Abgrenzung ist ganz interessant weil das erlebe ich jetzt hier zum Teil, weil versucht ja natürlich den Kindern alles sehr angenehm zu machen und uns geht es ja auch sehr gut kann man sagen.
00:21:57: Und man merkt dann so richtig, wie der Große sich zum Teil Themen sucht wo er sich beschweren kann.
00:22:04: Weil es gibt ja nicht so viel sich zu beschwerden muss man sich vielleicht auch mal vor Augen halten dass es manchmal tatsächlich einfach ums provozieren geht oder um's.
00:22:13: ich möchte mich jetzt hier abgrenzen Ich möchte das jetzt blöd finden Wo ich dann erst dachte hey was also rüberrückst du dich denn jetzt gerade auf?
00:22:24: und so ah okay Du suchst jetzt grad das H in der Suppe damit du mal schön Zunder geben kannst.
00:22:31: Ja, und da bin ich schon auch bei uns an Kiddies jetzt in unserer Generation total gespannt wie die Pubertät so rebelliert.
00:22:39: also wo ich denke hey wir sind selber ja noch nicht erwachsen.
00:22:43: Wir sind ja viel zu cool.
00:22:45: gegen uns kann man doch gar nicht rebellieren!
00:22:47: Aber echt?
00:22:53: Vielleicht doch.
00:22:54: Wenn man so laut ausspricht.
00:22:57: Wir
00:22:57: werden sehen, was dann da
00:22:59: kommt.
00:23:01: Ja aber wie du sagst also es werden Themen gesucht und dann scheint ja auch gefunden.
00:23:08: die Kittys sind schon gewieft Und das ist ja auch so wichtig.
00:23:13: Sie müssen den Weg in die Welt finden, wir wollen sie gar nicht ewig bei uns behalten.
00:23:17: Es ist ja so so wichtig dass die rauskommen, dass wir mal blöd sind, dass sie in der Welt gehen und alles Neues erkunden und
00:23:27: sich ablösen.
00:23:30: Was machten die Kinder Krisen mit uns Müttern?
00:23:34: Die sind für eine Anstrengung.
00:23:37: So anstrengend hey!
00:23:40: Genau, wir hatten es ja letzte Woche.
00:23:42: Wo ich gesagt habe, ich komme nach Hause und fühle mich wie so ein ausgewrungener Waschlappen.
00:23:47: Ich finde die Saugen einfach die Energie aus uns heraus!
00:23:52: Und eigentlich wäre es gut wenn wir uns davon abgrenzen könnten... Ja, ich suche da auch so... Also erst mal wie kann ich das?
00:24:03: Ich kann es ganz oft nicht.
00:24:05: Also ich lasse mich wirklich krass schnell mitreißen und denke mir dann im Nachhinein auch oft zu hey!
00:24:11: Das sind jetzt da irgendwelche... also irgendwelchen klingt so abwertend aber das sind die Gefühle des Kindes und das sind eigentlich nicht meine Gefühlen.
00:24:19: Warum nimmt mich das jetzt so mit?
00:24:21: Und warum kann ich nicht einfach sagen?
00:24:24: Also manchmal eben wenn die Akkus voll sind auszeiten letzte Folge gelingt mir das leichter zu sagen, hey okay du machst da Krise ich bin da.
00:24:33: Ich bin dein Anker so wie wir uns das ja wünschen würden und wenn Du mich brauchst kommst Du zu mir Und dann nicht eben selbst mit in den Loop Medaien zu steigen.
00:24:44: und es ist...ich finde es so schwierig und ich frage mich halt manchmal Woran liegt das?
00:24:54: Also ist das vielleicht auch manchmal Wichtig und authentisch, dass man sich nicht abgrenzt.
00:24:59: Wenn die ewig coole Mutter da ist ja auch ... Dann findet keine Reibung statt?
00:25:04: Ja, dann bist du wie Gefühlskalt.
00:25:08: Dann bist du abgegrenzt oder schon empathisch mit in dem Gefühl deines Kindes mit drin.
00:25:14: Ich glaube das ist ganz normal.
00:25:17: Aber ein Stück weit zu sagen, deine Krise kann ich jetzt auch schon je nachdem mal ... ganz cool begleiten.
00:25:27: Ich habe das ganz klar, also ganz doll gemerkt.
00:25:32: als letztes Wochenende hatte ich ja frei, war alleine zu Hause und dann am Montag hat es eben so gerappelt bei mir mit dem kleinen Kind, mit diesem Schuhthema beim Mann, dem großen Kind was auf einmal so Angst hatte vor dieser Geburtstagsfeier.
00:25:49: Und übrigens, sie ist dann mega cool auf diesen Geburtstag gegangen und hat einen tollen Nachmittag.
00:25:54: Ich bin super stolz auf Sie!
00:25:58: Aber mein Mann ging es deutlich schlechter am Montagabend.
00:26:01: Er hat dann gesagt, so nie läuft was, nie ist was einfach leicht.
00:26:05: und warum muss das immer alles so schwer sein?
00:26:09: Und da habe ich schon ganz klar gemerkt, ich hatte ganz andere Ressourcen, um das zu begleiten.
00:26:15: Ich musste dann zwischendurch sogar... Also hatte den Kleinen zu Hause der war noch nicht gut drauf Und hatte dann am Telefon die Große, weil mein Mann mich irgendwann angerufen hat gesagt.
00:26:25: Ich weiß nicht mehr was ich sagen soll und konnte das beides ganz gut managen und habe gemerkt, ich hab ganz andere Ressourcen.
00:26:35: also ich glaube schon dass das einfach ein riesengroßer Faktor ist.
00:26:41: Wie bin ich gerade selber aufgestellt?
00:26:43: Und vielleicht auch in welcher Zyklusphase befinde ich mich.
00:26:46: Da haben wir jetzt gar nicht so viel drüber gesprochen, aber es gibt diese Superheldinnen-Tage und dann geht das gut.
00:26:54: Ich bin irgendwie ganz ruhig... Entweder bin ich sehr aktiv oder ich bin ganz ruhiger.
00:27:02: Oder ich bin sowieso von meinem Grundanspannungsniveau schon so hoch, dass es gar nicht viel braucht, dass sich da an die Decke gehe.
00:27:10: Ja, absolut.
00:27:11: Das kenne ich auch sehr gut.
00:27:13: und da auch ja gnädig genau mit uns selbst zu sein mit den Kindern das man sagt okay es gibt Themen der kann nicht gut dabei sein dass mit regulieren und manchmal geht's aber auch nicht.
00:27:27: Ich habe gestern noch, sag mal...
00:27:29: Das finde ich aber auch wichtig dann auch rauszugehen auch zu sagen hey ich kann das gerade nicht aushalten!
00:27:37: in ein anderes Zimmer gehen, einmal raus und atmen.
00:27:40: Und klar je kleiner die Kinder sind umso schlechter.
00:27:43: geht das aber auch da wirklich im Notfall kurz Kind ins Gitterbettchen und fünf Minuten atmen
00:27:52: so wichtig Ja, genau.
00:27:55: Also immer Kind in Sicherheit, Gitterbettchen gute Idee Laufstall haben nicht mehr so viele aber wirklich zu schauen.
00:28:02: ich gehe kurz einmal Ich muss kurz oder ich drehe mich um und sehe was anderes Aber dass man wirklich diese Anspannung die man ja auch im Körper hat und die einfach normal ist wenn man wütend ist Wenn man übernächtig ist.
00:28:14: das ist ganz normal.
00:28:15: aber dass man erst sagt okay kind in Sicherheit Und dann kann ich ins Kissen schreien ich kann irgendwas machen was mir mal ganz kurz dieser aus dem Körper holt.
00:28:26: Weil das hatten wir auch schon mal, Emotionen sind relativ kurz da und dann kommt ein Gefühl und es wird wahrscheinlich nicht super positiv sein, dass kann Erschöpfung sein, das kann Müdigkeit sein, es kann auch Traurigkeit sein oder Frustration über diese Situation.
00:28:41: aber dies ist dann bisschen sanfter wieder und das ist nicht so explosiv wie die erste Emotion.
00:28:51: Ich habe jetzt tatsächlich gelernt, dass ich jeden Tag etwas... ... dolles schon präventiv mache, dass ich entweder springe und ich habe mir das Sprinten ausgesucht.
00:29:01: Also es geht quasi um dieses Kissenboxen was man prä-präventive machen soll... Und Kissenboxing ist halt lame.
00:29:09: Das irgendwie nicht!
00:29:11: Ich muss jetzt jeden Tag dreißig Sekunden sprinten.
00:29:14: Okay.
00:29:15: Einmal richtig, richtig schnell rennen.
00:29:18: Und das machst du mal morgens wenn du deinen Spaziergang machst oder?
00:29:21: Genau.
00:29:21: Einfach
00:29:22: jeden Tag.
00:29:23: Jeden Tag Präventiv.
00:29:25: Das ist gar nicht dieser Aggressionsstau, Aggression ist ja auch so krass negativ belegt.
00:29:31: Die ist ja auch in uns.
00:29:32: Und das gehört wieder zur Akzeptanz unserer Gefühlspalette dazu, zu sagen sie ist da und hat einen Platz.
00:29:40: Ich lasse sie aber jetzt hier im Wald renne ich dieses Stück oder von der Kita nach Hause.
00:29:47: Da kann jeder ... Oder wenn ein Schrein hilft, ist er auch dieser Klassiker.
00:29:50: Ich gehe im Wald und schreihe.
00:29:52: Ich finde das immer gut.
00:29:55: Aber für die andere passt es.
00:29:56: Für mich passt das Rennen.
00:29:59: Und das fand ich irgendwie noch mal so ganz wertvoll, dass auch weiterzugeben.
00:30:03: Das präventiv schonmal zu machen weil dann ist es... Hatte's einen Platz?
00:30:07: Ist es raus?
00:30:08: Es ist da gewesen und vielleicht hilft es!
00:30:11: Ich werde euch berichten oder fehlt mir gerade mal ganz kurz ein wir müssen mal ganz gut nochmal Abstecher hinmachen zur Eisen und wie es dir damit geht ob du den Effekt merkst.
00:30:25: Ja also das ist ja die die Basis zu schaffen, auch für die Resilienz.
00:30:30: Dass man guckt, dass man genug schläft, genug ist, genug trinkt.
00:30:36: Es sind dringend Schlafen!
00:30:39: Die Basics müssen sitzen um überhaupt handlungsfähig zu sein und Eisen ist ja dann eigentlich auch so ein Thema und sagen okay ist mein Körper eigentlich ausreichend versorgt?
00:30:50: Um das hier alles wuppen zu können?
00:30:54: Vielleicht hatte ich etwas zur Anforderung oder... Also, ich spür's jetzt noch nicht so wie es mir erhofft hätte.
00:31:02: Das finde ich gerade sehr, sehr schade und das könnte sein dass aus der Kombination ist.
00:31:09: also Ich habe das Eisen bekommen und hab aber auch gleichzeitig angefangen die Pille zu nehmen Dass sich einfach nicht über die Blutungen gleich wieder alles verlieren Und das einfach Die Hormongabe da den Müdigkeit oder den Schlappheitseffekt wiederum mir bringt.
00:31:29: Aber ich habe gerade noch nicht so den Effekt, was ich ein bisschen schade finde.
00:31:35: aber...
00:31:36: Ja glaube ich dir!
00:31:37: Ein bisschen enttäuscht?
00:31:39: Ja glaube Ich Dir!
00:31:42: Auch da immer noch mal zu schauen, okay ist denn der Spiegel jetzt wirklich schon hoch?
00:31:46: Was hat dein Körper davon angenommen?
00:31:48: und da hast du ja auch nochmal so ein Überprüfungstermin.
00:31:52: Und genau dann langfristiger zu schauen vielleicht geht das doch nicht von Woche zu Woche wie man es hofft.
00:31:59: Das
00:31:59: wäre eigentlich eben diese Idee hinter der Infusion gewesen dass man es so schnell aufgefüllt ist.
00:32:06: aber wir werden sehen.
00:32:07: also es kann... Es ist ja auch viel schichtig.
00:32:11: Wer weiß, ob die jetzt da dieser Umschwung in den Herbst und vielleicht auch der Körper... Ich hab das Gefühl, der Körper ist am Arbeiten.
00:32:17: Die Lymphknoten sind so ein bisschen geschwollen.
00:32:19: Vielleicht ist ja auch das Immunsystem einfach gerade Vollgas am arbeiten, dass wir auch möglich, dass da gerade Dinge zusammenkommen und in einer Woche geht's mir dann blendend?
00:32:30: Das hoffen wir!
00:32:34: Ja, aber ich habe natürlich noch einen kleinen Theorie Input zum Thema, wie können Eltern ihre Kinder durch die Krise begleiten?
00:32:42: Und ihr wisst ja hier jetzt schon alle das ... dass die Theorie ist und dass dir uns eine Sicherheit gibt an die Hand.
00:32:49: Und dass es aber keine Garantie für das ist.
00:32:52: Das finde ich jetzt ein bisschen enttäuschend, Lisa!
00:32:54: Ja,
00:32:54: es tut mir leid!
00:32:56: Eisen ist keine Garan- tie, die Theorie ist keine garanti...
00:33:01: Ich würde so gerne Zauberstäbe verteilen und sagen okay, wir kriegen das alle hier mega geil hin.
00:33:07: Aber ein kleiner vielleicht?
00:33:09: Ein
00:33:09: kleiner Strohhalm!
00:33:11: Also es geht zuerst darum Co-Regulation statt sofortiges Problem lösen.
00:33:18: Also da seien danebensetzen, ich bin da.
00:33:22: Ich halte das mit dir aus!
00:33:24: Ich bleibe auch bei dir weil man muss auch sagen wenn die Kinder in so einer akuten... ja wirklich also die schreien gerade, die schreihen weil sie explodieren dann ist der präfrontale Cortex komplett im Alarmbereich Da funktioniert nichts.
00:33:42: Also nicht drauf einreden, nicht gefühle spiegeln und du bist gerade sehr wütend.
00:33:47: Nein dann nicht!
00:33:49: Da einfach nur daneben sitzen, atmen ich bin da mehr braucht es nicht.
00:33:54: also da gibt's auch so schöne aus der traumat therapeutischen Arbeit so schön mit einem Eidechsen gehieren und sodass können wir vielleicht noch mal verlinken das ist ganz schön dargestellt wie die Gehirnareale unterschiedliche arbeiten und in der absoluten Krise arbeitet dann nichts.
00:34:13: Auch bei uns übrigens nicht,
00:34:14: ne?
00:34:15: Ja.
00:34:16: Da hilft noch Atmen!
00:34:17: Da hilft Atmen wirklich da sein und atmen auch nicht gehen am besten nicht gehen in dieser Zeit.
00:34:23: also nur wenn ja genau nicht... Also wenn natürlich Schlagen getreten werden wird dann schon.
00:34:30: Dann sage ich bring dich ins Sicherheit aber ich gehe kurz Und dann kommt man wieder und sagt, ich bin da.
00:34:38: So zweite Phase Orientierung.
00:34:42: Ich bleibe klar!
00:34:43: Ich brauche nicht alle Antworten parat haben.
00:34:47: Ich weiß noch nicht wie wir es schaffen aber wir überlegen es uns gemeinsam Und da können wir vielleicht nochmal an dein Beispiel zurückkommen.
00:34:57: Eben, dein Kind das meinte ich kann jetzt nicht zur Schule.
00:35:00: Prüfung erst mal Panikmodus und wie du gesagt hast okay im ersten Moment.
00:35:05: also es hört sich so schnell an aber war ja auch erstmal da sein.
00:35:09: Korrigulation als zweites ok Wir nutzen den freien Tag um gemeinsam zu lernen um dann die Prüfungen nachzuholen.
00:35:21: Das Dritte ist zuhören, ohne sofort zu bewerten.
00:35:26: Also ich will dir helfen wenn du das möchtest.
00:35:30: Ich höre erstmal zu.
00:35:33: Ich kann dir helfen aber ich muss es nicht.
00:35:36: Ich bin da und ich höre dir zu.
00:35:38: So ein Angebot?
00:35:41: Genau!
00:35:44: dann der vierte Aspekt ist so, dass Probleme nicht größer und nicht kleiner machen als es ist.
00:35:50: Also nicht so katastrophisieren und sagen oh mein Gott also jetzt... Du bist wirklich
00:35:56: sehr wütend!
00:35:58: Ja oder auch das Problem weswegen das Kind wütende ist.
00:36:01: Ich fand das da mit ich will nichts zur Schule oder kann nicht zur Schule.
00:36:06: Das ist aber jetzt du hast jetzt Schulpflicht und oh mein gott wenn du jetzt nicht zur schule gehst dann wird sowieso das ganze Leben Genau.
00:36:14: Aber auch nicht, ach das ist doch nicht schlimm!
00:36:16: Auch da machen wir uns hier einen kuscheligen Tag und wir können ja euch mal unsere Lieblingsserie zusammen gucken.
00:36:21: Das aber auch nicht.
00:36:23: Sondern für dich fühlt sich das gerade richtig, richtig schlimm an.
00:36:28: Das zu sagen so... Für dich ist es wirklich ein großes Problem.
00:36:31: du kannst jetzt grade nicht zur Schule.
00:36:34: Das ist okay und wir schauen dann wieder ne dieses Orientierung geben Wir schauen gemeinsam wie wir eine Lösung finden.
00:36:42: Also Sicherheit, Beziehung zuhören Orientierung und aber auch Grenzen behalten und einhalten.
00:36:52: Was meinst du damit genau?
00:36:54: Dass man dann schon auch sagt zum Beispiel wie mit dem Beispiel aus dem Schuladen okay ich habe dir ganz viel Beziehungen gegeben ich hab dir ganz viele Orientierungen gegeben.
00:37:05: Ich habe gesagt diese oder jene Schuhe und so machen wir es Und jetzt ist die Grenze erreicht.
00:37:09: Jetzt gehen wir aber auch raus oder auch wenn ich mag nicht zur Schule gehen, aber am Montag, wie es zu spätestens wieder zur Schule geht.
00:37:19: Also es gibt Grenzen in diesem ganzen Begleiten aushalten und wir sind die Leitplanken immer.
00:37:26: das ist wichtig, wenn wir keine Leitplanken haben oder keine... Wir kennen das ganz gut glaube ich, wenn keine Spuren aufgezeichnet sind auf der Farbe an dann verliert man ganz schnell den Überblick und eine dreifspurige Sprache fühlt sich auf einmal an wie zehn.
00:37:42: Und man weiß gar nicht, wo man entlangfahren soll.
00:37:45: sondern wirklich für die Kinder sind wir die Leitplanken, die Spuren, die denen Sicherheit geben und die müssen wir durchziehen.
00:37:55: also ne?
00:37:56: Die werden nicht zwischendurch wegradiert, sie werden nicht anders gestrichen, die bleiben da.
00:38:03: Ja, das finde ich ganz wichtig.
00:38:06: Dass diese Grenzen einfach auch eine Bedeutung haben.
00:38:09: Also das ist jetzt nicht... Grenzen sind schlecht oder auch ein Nein ist schlecht.
00:38:15: Das gab es ja auch mal in so einer Phase, dass man nicht Nein sagen darf und doch das darf man.
00:38:20: Es gibt diese Grenze und es ist unglaublich wichtig, diese einzuhalten.
00:38:25: Und die sind für uns wichtig natürlich auch.
00:38:28: Ich glaube bestes Beispiel körperliche Grenzen.
00:38:30: Ich lasse mich nicht schlagen und aber auch die emotionalen Grenzen.
00:38:38: Und dass sie dann umgekehrt genauso für mich wichtig sind, aber eben auch für das Kind total wichtig sind.
00:38:43: Dann über die längere Frist helfen, auch wenn der Frust da ist über diese Grenze, aber über die lange Zeit helfen, diese Klarheit in der Orientierung zu haben?
00:38:54: Ja!
00:38:55: Und ihr müsst gerade überlegen es gibt ja doch auch diese Ausnahmen oder?
00:39:03: ist jetzt wieder so ein Druck, ich muss mir in meiner Grenze ganz klar sein und ich muss da sehr konsequent sein.
00:39:08: Und ich muss dem Kind Orientierung bieten.
00:39:10: und oh mein Gott!
00:39:11: Jetzt habe ich aber dann mal doch keine Ahnung.
00:39:13: Eis vor Mittagessen erlaubt
00:39:15: oder?
00:39:16: Das Beispiel bei uns gibt es immer was Süßes.
00:39:21: Ja ja also...
00:39:24: Wir hatten es gestern mit einer Pflaume die ins Wasser sollte.
00:39:28: Also wir saßen beim Snack.
00:39:32: Mein Kind wollte einfach gucken, kann die, schwimmt die Pflaume unten oder geht sie unter?
00:39:37: Und dann habe ich auch so gesagt.
00:39:38: Nein wir stecken jetzt die Pfleume nicht ins Wasserglas ist voll das Geplitscher und alles ist nachher nass und sauerei und so.
00:39:44: Das ist unser Trinkwasser.
00:39:46: Und dann dachte ich aber eigentlich ist es auch spannend zu schauen.
00:39:50: Ich weiß auch nicht ob die Pflame schwimmt oder nicht.
00:39:53: Dann hab' ich gesagt okay wir nehmen jetzt dieses eine Glas und da probieren wird er's aus.
00:39:57: und dann haben wir das auch
00:39:59: gemacht.
00:40:00: Ja und das war irgendwie voll der Spaß.
00:40:03: Und dann ging es halt weiter, dann sollte die Pflaume in den Wasserkrug.
00:40:07: und dann habe ich auch gesagt nein Grenze gesetzt, Wasserkrug weggestellt und kommen wir gehen jetzt Lego spielen so.
00:40:13: Aber
00:40:13: Lisa, die wichtigste Frage, schwimmt die Pfleume oder geht's?
00:40:18: Probiert es selber aus!
00:40:22: Aber ich finde das nochmal ganz wichtig.
00:40:23: Wir haben über die Eltern gesprochen und wer begleitet eigentlich die Eltern, dass sie die emotionale Stabilität haben, das Ganze so durchzuhalten?
00:40:34: Ja du musst die Krise abpuffern und dann bleibt alles bei dir hoch!
00:40:40: Also sucht euch bitte Hilfe.
00:40:42: Sucht euch beste Freundinnen, wo ihr alles so erzählen könnt wie es wirklich ist oder jemanden professionell ist der Gespräche mit euch führt.
00:40:56: Ja, ich denke das ist wirklich das A und O. Weil ihr seid nicht alleine keine Mutter kein Vater kein Elternteil ist damit allein das auszuhalten einfach so herausfordernd Und es nagt an uns allen und Ich finde dass ganz ganz wichtig dass wir miteinander offen sind Dass wir das alles erzählen können weil ich merke immer wenn ich mit meinen Freundin drüber spreche dann So ja die Jotts das gar nicht.
00:41:22: also kann's bei denen nicht so viel anders sein Und wenn es anders ist, dann ist das einfach ein anderes Thema.
00:41:31: Weil die Kinder anders sind.
00:41:33: aber im Grunde...
00:41:35: Hat jeder Verständnis, dass das schwierig sein kann und dieses offene Ohr da zu haben und zu sehen okay, beim Gegenüber gibt's auch Krisen und allein das ist ja schon eine Entlastung.
00:41:55: Ich mache gleich noch die Übung, aber vorher vielleicht nur mal benannt zu haben.
00:41:59: Es gibt die gewaltfreie Kommunikation und da gibt es natürlich ganz viele Bücher und ganz viele Podcasts ist ein eigenes großes Thema.
00:42:09: Die Gewaltfreien Kommunikations ist eine Methode, die sagt du kannst ohne Ohne Erpressung und ohne dieses Wenn, dann genau kannst du mit deinen Kindern ins Gespräch gehen.
00:42:26: Das ist so ein bisschen vom Ablauf.
00:42:28: man beobachtet und benennt die Situation.
00:42:32: Also mal sagt einfach Du möchtest gerne weiter Fernsehen schauen Dann kommen die Gefühle es macht dich traurig wütend.
00:42:39: Du möchst das gerne weiter weiter Schauen dann die Bedürfnisse dahinter Und dann die deine Bitte Genau.
00:42:47: Und wie du gerade schon dein ... Ja, ich hab's probiert!
00:42:53: Ich hab es probiert und das ist auch manchmal so überakademisiert finde ich.
00:42:58: Gibt's das Wort?
00:43:00: So verkopft halt.
00:43:02: Ja ja und also man kommt sich auch tatsächlich ein bisschen lächerlich vor wenn man das so in diesem strikten Ablauf mit dem Kind bespricht.
00:43:14: Das fühlt sich überhaupt nicht authentisch an.
00:43:17: Ja,
00:43:17: wir haben vereinbart – dreißig Minuten, danach geht's aus.
00:43:21: Meines Wegen ist die Szene jetzt gerade noch nicht vorbei und dann verlängern wir nochmal fünf Minuten aber danach ist es aus!
00:43:26: Und dann bist du wütend okay?
00:43:29: Zum Thema Fernsehen habe ich wirklich was funktioniert.
00:43:33: entweder danach rennen Weil also der Körper ist ja so abgekoppelt und dann wir rennen im Wohnzimmer hin und her.
00:43:39: Und das funktioniert?
00:43:40: Komm, wir renn!
00:43:40: Wir machen Wettrennen auf die Plätze fertig los und wir renne.
00:43:43: Auch da fühlt man sich natürlich als Eltern total bekloppt.
00:43:46: aber es funktioniert tatsächlich dass nicht dieses Geschrei- und
00:43:49: Topsucht
00:43:52: oder malen.
00:43:53: Also wir malen dann das was wir gesehen haben.
00:43:55: Wir malen jetzt den Feuerwehr und dann sagt das kleine Kind schon manchmal so ich kann das nicht malen Ja damals ist wilde Feuer.
00:44:02: Also das sind tatsächlich Fernsehtipps, die aus meiner praktischen Erfahrung kommen.
00:44:07: Die funktionieren.
00:44:08: aber ja ich will die gewaltfreie Kommunikation gar nicht schlecht reden weil ich glaube dir hat schon seine ihre Daseinsberechtigung.
00:44:17: Ich glaub man darf es nicht zu Starr machen
00:44:19: Ja, oder die Schritte einfach für sich auch mal durchgehen.
00:44:22: Oder das jetzt gar nicht so dem Kind gegenüber... Sondern da ist es vielleicht in seinem eigenen Kopf abspielen zu lassen um selber zu erkennen was passiert denn da eigentlich gerade?
00:44:33: Und ich sage, jetzt schreit er schon wieder!
00:44:35: Wir haben doch gesagt nur eine halbe Stunde.
00:44:37: Warum isst dann jetzt da so ein Gebrüll?
00:44:39: Also dass es ja so auch schnell mal kein Verständnis da.
00:44:43: Dann zu sagen okay, was passiert in der Grade?
00:44:46: Was ist dafür ein Bedürfnis?
00:44:48: Und dann kann man das Ganze ja vielleicht in der Kommunikation auch abkürzen, aber für sich hat man es einmal durchdacht.
00:44:54: Ja und ich finde wirklich dieser Schritt hin zu welchem Bedürfnis steht denn da jetzt gerade hinter?
00:45:00: Der ist so wichtig!
00:45:01: Und gar nicht genau das Gefühl, dass ist da – das sehen wir jetzt beide so – sondern okay geht's um Zugehörigkeit.
00:45:08: Das ist jetzt für die etwas größeren Kinder auch.
00:45:13: Wirklich darum, unter der Piergruppe irgendwie cool zu sein oder so.
00:45:21: Das auch zu sehen und zu wertschätzen und die Daseinsberechtigung zu benennen.
00:45:26: Das finde ich so gut und wichtig an dieser Methode.
00:45:31: Dann hatte ich ja eigentlich gedacht du hattest die Übung schon erzählt aber offenbar hast Du noch mehr für uns!
00:45:37: Ja, ich habe noch eine ganz konkrete Übung und die hab' ich tatsächlich am Thema.
00:45:42: Ich will nicht mehr in die Schule vorbereitet.
00:45:44: Obwohl... Ich noch gar nicht wusste dass das gerade heute so aktuell ist.
00:45:49: Passt perfekt!
00:45:51: Ich notiere?
00:45:52: Du notierst okay.
00:45:53: Und sonst sieht man das auch immer auf deinem Instagram-Kanal oder dein Profil.
00:45:56: Genau, ich poste das dann auch nachher wieder.
00:46:00: Also es geht um die drei Perspektiven rund um dieses Problem.
00:46:04: Die erste Perspektive ist die vom Kind.
00:46:09: Also, was könnte gerade in dem Kind vorgehen?
00:46:13: Was könnte mir Angst machen?
00:46:16: Was brauche ich?
00:46:18: Was kann ich selbst noch nicht ausdrücken also aus der Sicht des Kindes?
00:46:24: Aber das würde man als Elternteil
00:46:26: aufschreiben... Ja!
00:46:26: Ich mache das aus Sicht des kindes genau.
00:46:29: Ich versetze mich in der Lage meines Ottos und sage okay, Otto hat Angst.
00:46:35: Weil die Prüfungssituation heute ... ich bin nicht vorbereitet.
00:46:41: Ich habe Angst davor weil alle haben jetzt so coole neue irgendwas Schuhe aber ich nicht.
00:46:46: Ja.
00:46:47: Na?
00:46:48: Ich mache das für mein Kind quasi.
00:46:50: Dann die zweitperspektive ist die der Eltern also meine Perspektive.
00:46:55: was löst das Verhalten des Kindes in mir aus?
00:47:00: Habe ich Angst, dann geht es nie wieder zur Schule.
00:47:03: Hab ich Angst?
00:47:05: Dann wird ja aus dem Kind sowieso nichts.
00:47:10: Was möchte ich unbedingt verhindern?
00:47:14: Eben so ein vielleicht so einen Schlendrian ... Wenn ich jetzt einmal eine Ausnahme mache, dann freist das ein
00:47:21: oder eben.
00:47:22: bei uns ist halt einfach Schulabsentismus ist ein Riesenthema und da geht dann halt so ne Maschinerie los.
00:47:27: vor der habe ich natürlich schon
00:47:28: Angst.
00:47:29: Ja, das ist in Deutschland auch total streng.
00:47:32: Dass man sehr schnell die Polizei vor der Tür hat, dass man Bußgelder bezahlen muss.
00:47:38: Das also hat uns zu der Schuldirektor jetzt auch direkt zum Start gesagt wenn das Kind unabgemeldet fehlt dann rufen sie die Polizei an und kommt die Polizei zu dir nach Hause
00:47:52: Wart
00:47:52: mal, wo das Kind ist.
00:47:54: Weil die Gefahr ist halt dass das Kind auf dem Weg verloren
00:47:57: gegangen ist.
00:48:02: Noch zu der Perspektive der Eltern.
00:48:04: welche Erwartung habe ich an mein Kind und mich?
00:48:12: Das war die zweite Perspektiv der Eltern.
00:48:15: Und dann finde ich super spannend Die dritte Perspektiva ein Außenstehender.
00:48:20: Was sieht der, wenn er diese Szenerie gerade beobachtet?
00:48:25: Also was würde einer neutrale ... Genau.
00:48:29: Oder dieser allwissende Erzähler, der jetzt von oben auch rauf
00:48:34: guckt.
00:48:34: Was würde eine neutrale Person beobachten?
00:48:38: Welche anderen Erklärungen könnte es noch geben außer die aus meiner Perspektive und die aus der Kinderperspektive?
00:48:46: Was sehen wir grade noch nicht?
00:48:51: fand ich irgendwie total schön.
00:48:54: Und dann immer auch sehr systemisch noch mal, welchen guten Grund hat das Verhalten meines Kindes?
00:49:02: Also im Systemischen sagt man ja alle Handlungen haben einen guten Grund.
00:49:07: es macht für die Personen Sinn so zu interagieren und dann zu überlegen welches ist der gute Grund meines kindes für diese Situation?
00:49:16: gerade Genau.
00:49:19: Und das kann man natürlich nicht akut morgens, wenn das Kind schreit und Krise hat.
00:49:25: Aber es kann man machen, wenn ...
00:49:27: So Themen ja auch vielleicht immer wiederkommen?
00:49:30: Das passiert ja bei uns leider auch nicht zum ersten Mal, dass man sich dann halt mal in einer ruhigen Minute hinsetzt und so ein Wiederkernesverhalten oder eine wiederkerne Krise sich dann auch mal anschaut.
00:49:41: Bei uns ist das tatsächlich ganz oft so, wenn alles gut ist, ist alles gut!
00:49:47: Und dann kommt die Krise, und da macht sich der
00:49:48: Detch.
00:49:50: Und dann so hey okay warum trifft uns das jetzt schon wieder so?
00:49:54: Wir hatten das doch jetzt schon ein paar Mal... ...und dass vielleicht auch für mich als Aufgabe mal mitzunehmen, dass man eben das Riff in eine gute Phase mitnimmt und es in einer guten Phase ja seine Hausaufgaben
00:50:09: macht
00:50:10: und sich diese Situation mal anzuschauen, das würde ich mir persönlich heute auch
00:50:14: mal
00:50:15: vornehmen dass man nicht so in den guten Zeiten auf großer Wolken und dann einfach ... ja, dann den Regenschutz zu bauen für das nächste Gewitter.
00:50:28: Ja.
00:50:29: Ach ja, es ist schwierig, aber ich merke, ich bin irgendwie schwitzig heute.
00:50:34: Es hat also schon anstrengend auch, sich da mit so auseinanderzusetzen und zu merken okay... Da sind irgendwie die Emotionen, sind schon auch da.
00:50:42: und auch wenn man so jetzt aus Meterebene darüber redet, ja es ist irgendwie trotzdem ganz körperlich gerade bei mir.
00:50:51: Ja das macht was mit einem und auch das zu akzeptieren dass das ja etwas anderes ist dann munter ins Büro zu spazieren weißt du wenn du dann sagst jemand anders der steht um Achtung auf ist trinkt sein Kaffee zum halben Moment im Büro und wir als Eltern Das ist anders.
00:51:14: Das macht wirklich was mit einem und das darf man akzeptieren, und dass darf man integrieren und seine Energiereserven dafür möglichst wieder aufzufüllen und ready zu machen.
00:51:29: Ja, auf jeden Fall!
00:51:30: Und vielleicht zwischen Kind- und Büro irgendeine Situation sich einzubauen, wo man kurzmaschen laufen kann?
00:51:39: kurz noch beim Bäckern leckeren Kaffee holen vielleicht.
00:51:43: Jä!
00:51:44: Genau, das würde ich jetzt gleich auch machen?
00:51:47: Ja, ich auch.
00:51:48: aber ich stelle dir noch eine Frage zum Abschließt.
00:51:49: Ah ja stimmt!
00:51:52: Wenn wir Superheldinnen wären du und Ich... Was für Superkräfte hätten wir?
00:51:59: Oh was super Kräfter hätten wir jetzt?
00:52:03: Das ist eine schwierige Frage.
00:52:07: Ich will das jetzt gar nicht so verkopfen.
00:52:09: Ich würde gern fliegen können und ich glaube, dir würd' ich Unsichtbarkeit geben.
00:52:15: Es ist jetzt nicht irgendwie wie gesagt nicht verkofft sondern einfach was ich cool finde an Fähigkeiten.
00:52:24: Vielleicht ist dann unsichtbarigkeit auch einfach so... ich bin jetzt mal nicht da.
00:52:31: Ja!
00:52:32: Und eben ich fand Fliegen cool.
00:52:35: Richtig cool auf jeden Fall würde ich annehmen, also beides.
00:52:40: Okay dann kommen wir zum Ende oder?
00:52:42: Ja
00:52:42: willkommen zum Ende.
00:52:43: vielen Dank für die anstrengende aber gute Folge!
00:52:47: Ich hoffe den Hörerinnen hat das auch Spaß gemacht und wenn ja würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns eine Bewertung da lasst auf den Plattformen eurer Wahl Weil das hilft einfach, dass dieser Podcast auch sichtbarer wird.
00:53:03: Wir haben zwar schon einige Hörerinnen gewonnen und das freut uns total.
00:53:08: Ja!
00:53:08: Das wollte ich feiern.
00:53:09: tatsächlich einmal ganz kurz – wir haben die hundert geknackt, heute du zum Einstieg eigentlich hier feiern, dass wir hundert Hörerinnen haben.
00:53:19: Mega
00:53:20: cool!
00:53:21: Komm' uns wirklich her freuen und es freut also euch das gefällt was wir erzählen Und ja, was es auch anstrengend macht ist ja so das sich zeigen.
00:53:34: Also zum einen über diese Krisen zu sprechen jetzt als Thema aber auch wir zeigen sehr viel von uns und dass öffentlich zu tun erfordert ganz schön viel und würde uns sehr freuen wenn ihr uns da die Credits gebt die Sterne schnell zu klicken.
00:53:56: Das wird uns weiterhelfen
00:53:58: Ja, damit wir das Projekt noch ein bisschen weiterführen können.
00:54:01: Das macht mir nämlich total großen Spaß und wenn wir da ein bisschen ja irgendwo Klicks kriegen, das hilft einfach ungemein um bestehen zu können und das weiterfüllen zu können.
00:54:12: also gibt eine fünf Sterne Bewertung oder wie auch immer schreibt mal einen Kommentar drunter wie super cool wir sind Und dann hören wir uns nächste Woche wieder.
00:54:22: Bis nächste Woche!
00:54:23: Tschüss.
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