8. Bedürfnisorientierte Erziehung
Shownotes
Bei Bedürfnisorientierung geht es für mich nicht darum, alles perfekt zu machen, immer geduldig zu bleiben oder alle Bedürfnisse sofort zu erfüllen.
Sondern darum, neugierig zu bleiben: 💭 Was steckt hinter dem Verhalten meines Kindes? 💭 Kann ich Gefühle ernst nehmen und trotzdem Grenzen setzen? 💭 Haben auch meine eigenen Bedürfnisse einen Platz?
Kein Test. Kein richtig oder falsch. Sondern eine kleine Selbstreflexion.
Denn: Bedürfnisorientierung bedeutet nicht, dass alle bekommen, was sie wollen. Sondern dass alle mit ihren Bedürfnissen vorkommen dürfen – auch wir Eltern.
Welche Frage hat euch am meisten zum Nachdenken gebracht?
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00:00:03: Herzlich willkommen bei Zwischenbrotlosen und Business.
00:00:06: Zwei Schwestern,
00:00:07: zwei Familien,
00:00:08: Alltag ohne Karriereglitzer!
00:00:10: Wir sind Lisa & Rike – zwei Schwesten mittendrin im ganz normalen Familienwahnsinn.
00:00:15: Bei uns gibt es ehrliche Einblicke in unseren Alltag zwischen Kita, Schule, Vorprobatät und Mental-Load.
00:00:21: Lisa bringt als systemische Familienberaterin ihr Fachwissen mit ein.
00:00:25: Ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
00:00:28: Achtet gemütlich, schnappt ihr einen Kaffee.
00:00:31: Jetzt gibt's eine neue Folge.
00:00:33: Guten
00:00:34: Morgen Lisa, hallo schön dich zu sehen und zu hören!
00:00:37: Ja hallo das ist doch mein Spruch immer zum Einstieg.
00:00:40: ich finde es auch total schön mit dir zu sprechen.
00:00:42: vor allem weil jetzt letzte Woche mal wieder relativ still um uns beide war und ich gar nicht so weiß was gerade bei dir so los ist bin ich ganz gespannt was du jetzt zum einstieg mal erzählst wie es euch geht was ihr so treibt.
00:00:56: Ja, wahrscheinlich habe ich den Spruch so schön gefunden dass ich ihn jetzt direkt mal für mich übernommen habe.
00:01:03: Bei uns in Ferien nicht Thema dieser Folge aber wahrscheinlich der nächsten Folge wie wir gerade besprochen haben.
00:01:11: Aber das ist natürlich immer ein bisschen eine Ausnahmesituation und ich bin auch direkt mal mit den beiden Jungs alleine zu Hause wenn man es am Sonntag bis heute Abend Mittwoch spät unterwegs Auf
00:01:25: Montag auf Dienstag, auf Mittwoch drei Nächte.
00:01:29: Schon
00:01:29: lang!
00:01:31: Ja und wir haben so eine Ferienbetreuung hier und seit die aber unter der neuen Leitung ist sind die Jungs da gar nicht mehr happy.
00:01:39: also es macht ihnen überhaupt keinen Spaß.
00:01:41: uns haben sie da eigentlich immer ein ganz cooles Programm gemacht.
00:01:44: dann haben sich einfach mal ein bisschen was überlegt als Rahmen und das ist aber in letzter Zeit nicht mehr so Und deshalb gehen Sie da in den Ferien gar nicht mehr gerne hin.
00:01:57: Deswegen haben wir eben auch gesagt, jetzt auch dadurch dass wir noch beide zu Hause sind machen jetzt keine Virenbetreuung und es ist immer der Staat ist immer recht tatsick und den habe ich jetzt halt alleine abgefangen und ich hab gemerkt das ich so komplett Land unter bin.
00:02:15: also wirklich so Ich habe gar nichts geschafft irgendwie irgendwas zu schreiben oder zu kommunizieren.
00:02:24: Ich muss wirklich sagen, ich war jetzt wirklich so voll bei den Jungs.
00:02:28: Was ja auch total schön ist und das Wetter ist so geil!
00:02:34: Und es gibt noch ein Update von mir, denn ich starte am Montag bereits mit meinem neuen Joss.
00:02:43: Oh wow!
00:02:44: Also erst war ganz, ganz herzlichen Glückwunsch und natürlich das hatte der Buschfunk dann doch schon durchgetragen.
00:02:49: Das wusste ich und das ist mega, mega geil.
00:02:52: Das freut mich so sehr aber dass es jetzt schon am Montag startet.
00:02:56: Erzähl
00:02:58: also alles was du erzählen kannst würde ich mich total freuen wenn du das mit uns teilst.
00:03:03: ja also es ist eine wieder in dem Bereich Digitalisierung.
00:03:08: Es ist ein Familienunternehmen für Logistik quasi ein non-digital Business, aber da ist natürlich auch das ganze Thema Software und Digitalisierung ein großes.
00:03:21: Und das darf ich eben strategisch begleiten und also nicht nur strategisch sondern auch dann tatsächlich dass es in die Umsetzung kommt mit dem großen Team was dort gibt freue mich total drauf weil sind glaube ich alle total motiviert und ich bin ja eben dann auch an der Position wo ich Dinge wirklich auch bewegen und verändern kann.
00:03:42: Was ich total cool finde von dem Arbeitgeber, steht halt wirklich auch so auf der Website.
00:03:47: Alle hundert Prozent stellen können mit einem Achtzig-Prozent-Penzon besetzt werden.
00:03:53: Also auch wenn ich jetzt in einer Führungsposition bin kann ich damit achtzig Prozent arbeiten und das tut mir ja einmal total gut diesen einen freien Tag in der Woche zu haben um meine Akkus wieder aufladen zu können Und davon profitieren einfach alle.
00:04:08: Also davon profitiere natürlich ich, meine Familie aber auch der Job in der Regel weil ich dann wieder mit dem frischen Kopf dann in die zweite Woche eine Hälfte starte.
00:04:16: Aber das ist da nicht so dass hundert Prozent Leistung in achtzig Prozent Arbeitszeit
00:04:22: Das werden wir sehen.
00:04:23: also das kann ich jetzt noch nicht sagen Ich glaube ja sowieso man hat ein gewisses Maß an Output was man erzeugen kann Und der Unterschied zwischen, also das lässt sich für mich gar nicht so in Stunden messen.
00:04:39: Ja ja da bin ich auch so ganz irgendwie immer mal wieder in der Reflexion weil ich schon merke dass Teilzeitkräfte so viel produktiver arbeiten und eigentlich alles was bei Volk Zeitkräften dazu kommt dass nice to have ist, was total gut tut auf der Arbeit.
00:04:59: Eben sich mit Kollegen auszutauschen und hier mal Zeit für einen Kaffee und ein verlängerter Lunch oder wie auch immer.
00:05:05: aber da bin ich voll bei dir das man eigentlich die wirkliche Produktivität auf.
00:05:12: also ich weiß nicht eine zahl x die kann Ich Nicht sagen Aber Die gibt es Und Darüber hinaus Geht's Eigentlich Nicht
00:05:19: Definitiv.
00:05:20: Also Das Undangebarste Was Ich Jemals gemacht habe war in Lapp Fünfzig Prozent Weil ich wirklich dann in der Zeit alles aus mir rausgequetscht habe.
00:05:29: Ich bin wirklich hin, hab die Stunden hart durchgearbeitet einfach auch so ein bisschen dieses schlechte Gewissen weil ich musste ja noch pünktlich gehen das war bei meinem einmaligen Arbeitgeber halt im Agenturumfeld da hat man halt gearbeitet solange wie es brauchte.
00:05:45: Das
00:05:45: heißt halt auch mal bis abends um zehn und ich musste halt gehen weil dann muss sich die Kinder von der Kita abholen und das war dann halt oft auch schon nachmittags und drei oder so?
00:05:55: Ja klar.
00:05:57: Und das war dann ein komischer Mechanismus, dass ich versucht habe in dieser Zeit zwischen halb neun und drei alles rein zu quetschen und da hab aber natürlich trotzdem nur fünfzig Prozent Lohn bekommen und das hat...das war ganz schlimm.
00:06:12: also das würde ich gar niemandem empfehlen so zu arbeiten.
00:06:17: Ja, und gleichzeitig ist es ja für viele Realität.
00:06:20: Also jetzt kommen wir schon wieder von Höcksken auf Stücksken weil die Freunden mit der ich das Wochenende verbracht habe und dazu erzähle ich auch gleich nochmal was.
00:06:29: Die macht fünfzehn Stunden an drei Tagen und isst dann immer von neun bis um zwei dort.
00:06:35: So ähnlich?
00:06:36: Genau so ähnlich hat halt noch eine kurze Anfahrtszeit Und genau muss halt in dieser Zeit eigentlich keine Mittagspause.
00:06:43: Das Thema was wir schon oft hier hatten Und dass man dann halt wirklich arbeiten muss in dieser Zeit.
00:06:51: Dann kloppt man so durch, hat eben keine Zeit für hier mal einen Schnack mit der Kollegin oder mal in Ruhe sich ein Kaffee zu holen.
00:06:57: und ich glaube genau die Produktivität bleibt gleich.
00:07:01: Man könnte einfach fünf Stunden drauf setzen und man hätte nochmal irgendwie Zeit für eine Pause.
00:07:07: Aber das ist
00:07:08: nicht unsere Entscheidung könnten wir nicht sagen Ich gestalte dann Diese Tage oder diese Zeit so, wie ich sie auch gestalten würde in einem Hundertprozenten-Pensum.
00:07:18: Das müsste ja dann eigentlich die Lösung sein, dass ich sage, ich nehme mir trotzdem die Zeit für den Kaffeepause und den Schnack.
00:07:26: Das heißt nicht, dass man unproduktiver ist.
00:07:28: Also das zahlt sich am Ende dann irgendwo aus.
00:07:32: Und das ist sicherlich was, wo wir Frauen uns einfach viel Druck machen, weil wir meinen, wir müssen jetzt da wunderbar etwas liefern in der Zeit um noch wertvoll zu
00:07:40: sein.".
00:07:41: Ja, weil ich glaube die Produktivität oder der Anspruch an unsere Produktivitet das ist immer noch das gleiche.
00:07:49: Also wir wollen den gleichen Output haben wie vor den Kindern und denken dann so ja das schaffe ich auch in fünfzehn Stunden.
00:07:56: Logo
00:07:57: Klar, gar kein Problem.
00:07:59: Ja ich glaube das ist schon viel selbst gemacht und gleichzeitig schon auch... Ich weiß nicht vielleicht sind wir dann nicht in den repräsentativsten Arbeitsbereichen.
00:08:09: aber eben was wird denn auch an vielen Bereichen verlangt?
00:08:11: An Output wirklich.
00:08:13: Also ich weiß nicht wenn das mehr messbar besser messbar ist.
00:08:17: Ich glaub bei uns ist es so schlecht messbar.
00:08:18: was produzieren wir?
00:08:20: Aber gerade da wo man's kontrollieren kann in pflegenden Berufen oder sowas wirklich alles.
00:08:26: Ja, eine Abhaarkbar gemacht wurde.
00:08:29: Wo quasi der soziale Gedanke ja gar nicht mehr zählt sondern nur noch die reine Leistung.
00:08:36: Das ist ein ganz anderes Problem.
00:08:38: nochmal aber dazu sagen okay ich muss halt die Patienten schaffen also zehn Patienten auf fünf Stunden ist halt ganz normal und so und da guckt halt keiner danach ob ich es nett habe mit meinen Kolleginnen
00:08:53: absolut.
00:08:54: Aber ich wollte eigentlich noch mal zurück auf deine Zeit mit den Jungs jetzt.
00:08:59: Also, jetzt hast du Arbeit und deine Zeit und es ging alles gerade so schnell.
00:09:02: wir haben Reden grad fünf Minuten und ich habe das Gefühl Du hast schon so viele Informationen geteilt.
00:09:09: Jetzt muss ich da nochmal nachhaken.
00:09:11: also ihr habt seit Freitag Ferien.
00:09:15: Und habt ihr denn dann seid ihr jetzt einfach zu Hause und macht so, lebt in den Tag hinein?
00:09:21: Oder habt ihr ein festes Programm?
00:09:22: gehen die Kinder trotz der nicht so beliebten Betreuung in die Betreuungen?
00:09:27: Nein sie gehen nicht in die betreuung.
00:09:28: Das haben wir diese Ferien komplett gelassen.
00:09:32: Wir haben ja sogar drei Wochen Herbstferien.
00:09:34: also das ist wirklich eine langen Zeit und es gibt hier so Ferienspaß.
00:09:42: Da kann man sich dann, das kommt schon direkt nach den Sommerferien.
00:09:45: So ein Häftchen wo man die Kinder anmelden kann für verschiedene Aktivitäten da kann man so drei Sachen raussuchen und es geht dann immer so einen halben Tag.
00:09:55: Und da haben sie jetzt ein paar Programmpunkte.
00:09:58: Das ist dann am Donnerstag und am Samstag und nächste Woche Dienstag nochmal Der Jüngerer hat am Montag schon einen Nachmittag und was uns jetzt total geholfen hat, ist einmal ein Übersichtsplan zu machen über die Ferien.
00:10:14: Wann passiert?
00:10:15: ganz grob war es?
00:10:16: Und wir haben auch tatsächlich noch mal einen Wochenplan gemacht also für diese Woche.
00:10:21: Was genau haben wir für Termine?
00:10:23: ich hatte nochmal ein Kinderarzttermin mit dem Großen.
00:10:27: eben der Kleiner hatte jetzt Montags sein da hatte so Nothilfe-Pakur.
00:10:33: Das hat ja auch spannend, dass er sich das rausgesucht hat.
00:10:37: Genau und so haben wir uns quasi die Tage mal aufgezeichnet und haben uns jetzt da auch wie ein Stück weit eine Struktur reingelegt.
00:10:47: also dass auch mal Vokabeln gelernt werden ist leider tatsächlich notwendig.
00:10:51: aber man gesagt hey komm wir machen jeden zweiten Tag fünf bis zehn Minuten
00:10:56: eher.
00:10:56: dann ist es auch schnell erledigt und das hilft uns grad total.
00:11:01: Und trotzdem hatten wir jetzt die Spontanität, dass zum Beispiel der Kleiner gestern gesagt hat er möchte bei einem Freund übernachten.
00:11:09: Das heißt
00:11:10: war jetzt gerade mit dem Großen auch alleine.
00:11:12: dann haben wir... Also zu dritt waren wir gestern Nachmittag.
00:11:16: also mit drei Jungs war ich gestern nachmittags unterwegs.
00:11:19: Ich war mit denen noch Abendessen und dann habe ich quasi den Kleinen bei seinem Kumpel abgeliefert.
00:11:26: Und er ist jetzt dort und die Flexibilität haben wir auch.
00:11:30: Trotzdem gibt uns dieser Wochenplan eine ganz gute Struktur, das funktioniert gerade sehr gut von der Sehbarkeit.
00:11:40: Ja, ja Planbarkeit, unsere Neurodivergenten Kinder.
00:11:47: Dann sind jetzt Ferien und du fängst am Montag an zu arbeiten also mitten in den Ferien?
00:11:56: Wie toll ist die Freude deines Mannes?
00:12:00: Das ist schon okay.
00:12:01: Er freut sich auch sehr, dass ich da die Gelegenheit habe und ich könnte das jetzt tatsächlich ein Stück weit mit steuern.
00:12:09: Aber ein Asset von dem was ich damit reinbringen konnte war eben auch Ich kann sofort starten.
00:12:15: Und ich hab das vorher besprochen ob es so ok ist dass ich das anbiete und dann machen wir das jetzt so.
00:12:25: Also nächste Woche ist bisher wenig Programm.
00:12:29: Ich denke mal, dass die sich dann auch noch was überlegen werden und am Freitag kommt unsere Mama
00:12:36: hierher
00:12:38: und nimmt die Jungs für die dritte Ferienwoche also nicht die ganze Woche aber für die Woche nochmal ein paar Tage mit.
00:12:44: zu sichern
00:12:46: können wir noch ein bisschen Mama Busy Talk hier irgendwann mal machen, weil ich fahre jetzt auch am Freitag zu ihr mit der ganzen Familie auch.
00:12:56: Also Freitags bis Sonntag leider nur aber genau da haben wir auch ein bisschen Ohmerzeit Das ist total schön.
00:13:04: Ach, da bin ich mal gespannt wie das dann sich so eingrooft und wie du dann startest und so.
00:13:10: Und würde mich total freuen wenn du uns hier immer ein bisschen was erzählst.
00:13:14: Und wir müssen mal gucken, wie wir es mit der Aufnahme dann machen?
00:13:16: Ja, das kriegen wir schon noch hin.
00:13:18: also bleibt wahrscheinlich mein freier Tag und dann können wir das sehr gut so weitermachen und dann haben wir ja auch noch ein bisschen mehr Business in Brotdosen und Business wird sicherlich auch nochmal spannend.
00:13:29: So diese Genau dieser Vereinbarkeit.
00:13:32: Das
00:13:34: war mir zwischendurch mal aufgefallen, dass unser Podcast heißt zwischen Brotdosen und Business.
00:13:40: Und wir sind weder die, die die Brot Dosen packen noch, die im Business stehen!
00:13:44: Ja, wir sind halt gut im Delegieren...
00:13:50: Da muss ich auch schon mal laut lachen und dachte naja was nicht ist kann ja noch werden?
00:13:57: Jetzt bist du zumindest mal im Business.
00:14:00: Aber die Brottdosen will ich nicht zurück das ist schon gut.
00:14:03: Ich hab die Montags und Freitags wieder bekommen.
00:14:06: Da ist mein Mann im Homeoffice, da mach ich jetzt die Frühschicht ... Und mache zwei Tage die Woche, muss ich Brotdosen packen?
00:14:17: Ja!
00:14:19: Aber so ist es auch schön geteilt, das finde ich ganz cool.
00:14:25: Bei dir?
00:14:26: Du hattest Mädelswochenende...
00:14:30: So schön!
00:14:32: Also ich muss sagen, ich bin ein bisschen arg erschöpft reingestartet.
00:14:37: Die letzte Woche war so hammervoll und gerade Donnerstag und Freitag knallt bei mir irgendwie so richtig rein.
00:14:44: das ist so viel immer los Und ich hatte am Donnerstag noch eine Impfung bekommen.
00:14:50: Ich weiß nicht, ob die noch ihr Übriges dazugetan hatte.
00:14:54: Ich saß am Freitag um sechs im Zug und dachte so mein Kopf explodiert und völlig... Ja dann natürlich auch Abendbrot-Hunger.
00:15:05: Dann kam der zu spät und das ist hier halt immer man muss erstmal mit dem Regionalexpress los um an den nächsten Fernbahnhof zu kommen.
00:15:13: Hauptsache, das
00:15:15: will man nicht verpassen.
00:15:18: Dann haben wir schon die U-Bar gecheckt, welcher hier in der Nähe ist, welchen ich dann anklicken kann!
00:15:25: Weil das finde ich dann schon nervig.
00:15:26: Also wenn es erst um achtzehn Uhr hier überhaupt losgeht, dann den ICE zu verpassen?
00:15:32: Das ist dann, oh nee da hatte ich irgendwie nicht so Bock drauf!
00:15:35: Genau aber es hat alles geklappt.
00:15:37: der ICE stand natürlich auch noch ewig im Bahnhof rum.
00:15:41: Ich hätte nicht mal rüber sprinten müssen.
00:15:42: Der ist dann auch mit einer Viertelstunde Verspätung gestartet.
00:15:46: Naja
00:15:46: das übliche Bahn die Bahn freuten.
00:15:49: Aber ich saß kuschelig in meinem Sitz und hab dann im ECE auch direkt meinen Brötchen rausgeholt!
00:15:56: Ich bin ja
00:15:56: auch die Mutti, die da mit M&M's und allem aufwährt.
00:16:00: Ja also Reisehunger ist real...
00:16:05: Da darfst du nicht ranscheitern
00:16:07: ne?
00:16:09: Genau
00:16:10: und dann habe ich die Freundin getroffen.
00:16:13: In Kassel das kann ich sagen Und es war echt so nett.
00:16:18: Wir hatten ein kleines Hotelchen, ganz unspektakulär unter dem Herkules und sind wirklich... wir mussten einfach steil den Berg hoch einmal eine halbe Stunde und dann waren wir oben bei ihm.
00:16:30: Das ist ja schon ne schöne Sicht auch!
00:16:32: Und wir wollten eigentlich richtig wandern.
00:16:33: das hat irgendwie aufgrund der kurzen Sistanzen nicht so geklappt.
00:16:37: Wir waren viel zu schnell.
00:16:43: Wir hatten keine Zeit, uns richtig im Wanderhuten rauszusuchen.
00:16:47: Dann dachten wir, es gibt bestimmt was im Hotel aber da lag auch nichts mehr rum.
00:16:51: Und genau, dann sind wir da ein bisschen rumgeladet.
00:16:54: Es ging vor allem darum dass wir Zeit haben das wir einfach quatschen können, dass wir uns so richtig leer quatschten können und irgendwann uns von der Lieblingsserie erzählen weil wir alles Wichtige ausgetauscht haben.
00:17:05: und so war es dann auch.
00:17:06: also Das was man am Telefon.
00:17:08: dann denkt man ja schon nach einer Stunde so jetzt muss ich aber mal wieder weitermachen Das konnten wir da so richtig alles dar lassen und ist tatsächlich
00:17:18: so
00:17:18: gut Echt wunderschön.
00:17:22: Und dann ging es aber auch schon am Sonntag, Vormittag.
00:17:26: Ich war schon um halb eins wieder hier.
00:17:29: Genau, ging's schon wieder zurück und dann habe ich mit die Kids geschnappt und hat mein Mann ein bisschen eine Pause gegönt und bin erst mal auf dem Flohmarkt und dann noch auf den Spielplatz gegangen.
00:17:44: Das war so schön, auch wie du sagst mit dem Wetter.
00:17:47: Man macht sich ja gleichzeitig ein bisschen Sorgen.
00:17:50: Könnte doch mal wieder regnen.
00:17:52: und ist es normal?
00:17:53: Das ist jetzt noch irgendwie... Weiß nicht, hier sind
00:17:56: so sieben, zwanzig.
00:18:01: Und andererseits ist es natürlich toll wenn man einfach dort den ganzen Tag draußen verbringen kann.
00:18:11: Ja das klingt nach einem fantastischen Wochenende.
00:18:14: einmal wieder Freundschaftsakkus aufladen und ein kurzer Break.
00:18:20: Voll gut!
00:18:23: Genau, ich wollte dich noch was fragen.
00:18:28: Passiert ihr das auch?
00:18:29: Ich weiß nicht, ob ihr noch so viel vorliest.
00:18:32: Aber mir passiert es also beim Vorlesenabendst, dass man so dissoziiert... Also gar nicht mehr mitkriegt was man vorgelesen hat.
00:18:39: Dass man drei Seiten weiter ist und man denkt so
00:18:42: oh mein Gott!
00:18:44: Man kommt so wieder zu sich und denkt okay ich habe jetzt die To-do Liste innerlich schon mal erstellt.
00:18:50: wo bin ich hier im Buch?
00:18:53: Ja ganz so krass nicht aber ich merke das schon manchmal gelesen habe und aber gar nicht weiß, was passiert ist in der Geschichte.
00:19:02: Und ich mich dann auch frag so ja hat jetzt meine Stimme überhaupt auch zum Text gepasst?
00:19:06: Also aber ich glaube das es mittlerweile auch so ein Automatismus dass das ganz gut geht.
00:19:12: Ja.
00:19:12: Das ist schon richtig vorgelesen hab.
00:19:14: aber Ich hab jetzt nicht das Gefühl, dass sich nebenbei irgendwas also natürlich muss ich irgendwas anderes denken Aber das kriege ich dann auch nicht so richtig
00:19:23: mit.
00:19:25: Doch ich denke so richtig ganz konkret Sachen.
00:19:29: Ich denke an Sachen, was ich machen muss oder wie war es an dem Tag?
00:19:37: Und vielleicht liegt das noch ein bisschen daran dass wir ja auch oft die gleichen Geschichten lesen also die ich schon kenne.
00:19:46: Aber letztens habe ich auch einen Buch und dann hab ich überlegt kam die Passage schon wo das und das passiert Und dann blätter ich um, und dann kam sie erst
00:19:56: noch.
00:19:59: Krass!
00:20:00: Voll das Doppelgehirn... Ne?
00:20:02: Die haben schon ein bisschen komplexere Geschichten und die sind für mich zum Teil jetzt auch echt spannend.
00:20:06: Das ist auch das Coole an dem Alter, dass man richtige Bücher liest mit Jugendgeschichten.
00:20:12: Dann finde ich es manchmal auch ein bisschen schade, dass ich das nicht mitbekommen habe was ich gerade vorgelesen hab.
00:20:20: Ja, das glaube ich.
00:20:21: Wir haben jetzt auch das erste drei Fragezeichen Kids
00:20:25: Buchlein
00:20:27: vom Flohmarkt mitgenommen.
00:20:29: Ist das so für
00:20:30: Grundschul-Schrift geschrieben?
00:20:32: Nein, das
00:20:34: war wohl meine Werbeaktion von Rewe und... Genau.
00:20:42: Das haben sie da beim Flohmarkt verteilt und das ist normal geschrieben, zum Glück... Ich finde es ja ganz schlimm diese ganz einfachen Satzstellung wenn es eigentlich zum selber lesen gemacht ist und dann wirds es vorlesen.
00:20:54: aber das habe ich auch gesagt, dass mache ich nicht.
00:20:57: Da sollen Sie dann selbst lesen.
00:21:00: Also es ist recht normal geschrieben Genau, aber es ist auch eine ganz coole Geschichte und hatte ich das jetzt schon mal, dass ich was nicht mitbekommen habe.
00:21:10: Und dachte so, ah!
00:21:11: Was ist denn da passiert?
00:21:14: Dann sitzt man nachher abends auf und liest selber die Kinderbücher.
00:21:17: Ja genau.
00:21:19: Also wenn hier unter den Zuhörenden irgendjemand ist der sich damit hier in Forschung auskennt und weiß was uns da passiert gerne in die Kommentare schreiben.
00:21:28: Ich hoffe er hat es eher eine Fähigkeit als Ich.
00:21:32: finde, das
00:21:32: beginnt mit dem Bass.
00:21:36: Genau.
00:21:37: Und ich wollte noch ganz kurz, weil wir ja eben... Wir sind jetzt eine Woche vor den Herbstferien bevor wir ins Thema einsteigen.
00:21:43: Ich sehe dich
00:21:44: und
00:21:46: verstehe den Wink genau.
00:21:47: Wir kommen gleich zum Thema.
00:21:49: aber ich wollte auch ganz kurzen Update geben.
00:21:51: bei uns fangen die Herbst Ferien jetzt nächste Woche an und ich hatte ja ganz am Anfang viel darüber erzählt dass es bei uns Einschulung war und das der Kleine sich umgewöhnen musste alleine in den Kindergarten zu gehen dass es der Großen immer noch ganz gut geht in der Schule, aber die Kräfte deutlich sinken.
00:22:12: Also boah!
00:22:13: Gestern hatten wir ein totales Zusammenbruch, das mich eine andere Mutter am Schultor fasste und ich so an der Schulter.
00:22:21: Und es wird gut nach dem Motto.
00:22:23: Total lieb.
00:22:25: Richtig, richtig lieb mag die auch sehr gerne.
00:22:29: Aber es war so, die Große hat mich nicht sofort gesehen.
00:22:32: Die kam aus der Schule und wir standen ein bisschen ums Eck.
00:22:35: Sie hatte mich nicht gesehen und dann kam alles raus.
00:22:38: Dann ist noch ihr Bastelding kaputt gegangen in dem Moment.
00:22:42: Hat sie richtig gemerkt?
00:22:44: Ja, das ist
00:22:45: krass.
00:22:45: Da ist gerade echt Erschöpfung da!
00:22:49: Und jetzt gehen wir ganz früh ins Bett.
00:22:52: Das haben wir seit ein paar Tagen.
00:22:55: Weil die Großen wachten selber auf Richtig gute Hilfe, wenn die nicht geweckt werden muss.
00:23:01: Sie sind eine ganze Stunde früher, also so um sieben viertel nach sieben sind die am schlafen und Genau und dann wacht sie von alleine um halb sieben auf und das tut so gut.
00:23:15: Ja und den kleinen musste ich trotzdem heute morgen um siebene wecken So einen schlaf
00:23:22: zwölf stunden schlafe Da muss man schon gut drauf achten.
00:23:29: Das haben wir auch gemerkt, dass bei uns fängt ja schon mit vier der Kindergarten an was so eine Art Vorschule ist und das war so krass wie Platik-Kids.
00:23:38: dann waren also was das nochmal für den Schlafbedarf gemacht hat und auch dieses vor den Ferien.
00:23:44: Wir haben gedacht hey!
00:23:45: Was sind da?
00:23:46: Es sind dreizehn Wochen Ferien Meine Güte, so viel Ferien Aber es ist jedes Mal das Krasseste vor den Sommerferien, weil wir keine Pfingstferien haben.
00:23:55: Das heißt die Pause oder was heißt also die Schulzeit zwischen den beiden Ferien ist die längste und alle gehen auf dem Zahnfleisch Und auch jetzt.
00:24:04: wir hatten sieben Wochen Schule.
00:24:07: Ja aber trotzdem Es war so auch vom letzten Loch schon wieder.
00:24:12: Das ist krass
00:24:15: Und dann war ich aber irgendwie ganz happy.
00:24:17: Also irgendwie haben wir es nach Hause geschafft, irgendwie.
00:24:20: zum Glück kam auch noch die Mutter, die mich da so ein bisschen getrühst hat und sie kamen auch an uns vorbei geradelt.
00:24:24: das hat meine Tochter nochmal ein bisschen schwungen genau und so ein bißchen die Dynamik unterbrochen.
00:24:32: Sind wir nach Hause gekommen?
00:24:35: Ich finde gut.
00:24:36: Kann
00:24:36: man nicht sagen,
00:24:37: aber hier sind wir nachhause gekommen.
00:24:41: Das sind dann so viele Kleinigkeiten.
00:24:43: Dann ist der Kleine und wollte noch ... Hier gegenüber wurde ein Garten gemacht und dann lag so Kies an der Straße.
00:24:50: Der wollte unbedingt noch eine Handvoll Kies mitnehmen, aber wir durften ihn nicht überholen.
00:24:55: Wir durften nicht schon mal heimfahren, sondern sollten hinter ihm warten.
00:24:58: Nee klar!
00:25:02: Das hat ihn so zur Rage gebracht, dass wir dann doch nach Hause gefahren sind.
00:25:08: Und er da quasi alleine seinem Kies überlassen war.
00:25:11: Will gesagt das war gegenüber.
00:25:13: Direkt
00:25:13: gegen den Haus.
00:25:14: dann?
00:25:15: Ja genau also ganz ganz nahe und ich habe dir nicht irgendein Durstehen lassen.
00:25:20: Genau ich hab das Kind schon mal überholt bin schon mal fünf Kilometer nachhause gefahren der kommt ja schon nach.
00:25:25: Was man hätte auch in der Situation verstehen können Auf jeden Fall Wutausbruch, ganz viel Trösten und Begleitung.
00:25:38: Und dann eine halbe Stunde später war es gut!
00:25:42: Dann waren die Nachbarskinder da und sie haben gespielt und das war total schön.
00:25:48: Die Nachbars Kinder haben auch hier noch Abendbrot gegessen mit uns und ich dachte so krass... Also dann ist es wirklich so hilfreich und da kommen wir vielleicht auch wirklich ins Thema rein.
00:25:59: Diese Bedürfnisse, das Trösten die Trauer zu sehen hinter dem aktuellen... Also ein kleiner Sohn hat beim Abendessen geschrieben, zu mir tötet sie!
00:26:18: Was soll loslachen?
00:26:20: Bist du irgendwie bei Life of Brian klang?
00:26:33: Ja, wir hatten das auch am Montag eben so der erste richtige Ferientag.
00:26:40: Vormittags der große Ausraster über vier Stunden und danach auch so... Okay was machen wir jetzt?
00:26:49: Bist du also fertig?
00:26:53: Am späterem Nachmittag, ich weiß gar nicht wo der große dabei war.
00:26:56: Auf jeden Fall war ich mit dem kleinen kurz alleine und dann ... Ich hasse
00:27:01: meinen Bruder!
00:27:03: Und alles wäre besser ohne mein Bruder also auch so völlig... Aber du hast gemerkt das ist.. Das ist nicht real.
00:27:11: es ist genauso wie Dirty Sea dass es irgendwie
00:27:14: kommt
00:27:14: da was raus.
00:27:16: das muss dann raus.
00:27:18: okay ja ich hab dich gehört Die lassen sich leider von mir nicht so gut trösten.
00:27:24: Das ist bei mir echt auch schwierig, eben heute das Thema Bedürfnisorientierung und dann habe ich halt schon manchmal das Gefühl so fehlt mir da vielleicht auch ein Stück weit der Draht und auch gerade beim Großen Ich muss oft rausgehen aus der Situation.
00:27:44: Also ich muss dann wirklich weg und sagen, ich kann mir das gerade nicht mehr anhören.
00:27:48: dass du mich hier an den Kopf wirfst macht mich selber so wütend und damit ich hier grade normal bleiben kann, muss sich raus gehen.
00:27:59: und dann kam natürlich Und du
00:28:01: ignorierst mich die ganze Zeit
00:28:06: Ja und als es ihm dann wieder besser ging Aber jenes hat sich auch gefragt.
00:28:11: Ich hab gemerkt, du bist ja völlig in Rage und wenn es dir dann so geht ich weiß nicht genau was ich für dich tun kann.
00:28:20: Was meinst du denn?
00:28:20: Was dir guttun würde?
00:28:22: Möchtest du dass ich bei dir bin?
00:28:24: Mötest du das ich dich tröste?
00:28:27: Und da hat er gemeint, das hat mir gleich den nächsten Knickschlag gegeben.
00:28:31: Er meinte, frag doch mal Papa der macht das immer so gut!
00:28:43: Ja, danke.
00:28:44: Tschau!
00:28:45: Also
00:28:45: es zeigt mir natürlich im Positiv und dass die zwei eine wirklich gute Bindung haben, dass sie bei einem guten Beziehung haben und auch das dieser Transfer wo wir jetzt schon irgendwie seit vier Jahren dran sind, dass ich eher in der Jobrolle bin und mein Mann in der Care Rolle ist, dass das funktioniert.
00:29:03: Es funktioniert
00:29:04: ja.
00:29:05: Das positive Zeichen aber gleichzeitig so... Ich kann mein Kind nicht rösten.
00:29:10: Das ist schon
00:29:11: hart!
00:29:13: Danke fürs Feedback, Boss.
00:29:18: Ja aber Bosses natürlich auch jetzt wieder ein gutes Stichwort und ich glaube das ist ja auch das warum bedürfnisorientierte Erziehung so gerade in der Kritik ist oder auch viel in den Medien weil die Auffassung von außen ist dass Kind es jetzt der Boss.
00:29:34: Das Kind ist der Boss und sagt, was langgeht.
00:29:37: Und alle anderen haben sich unterzuordnen und am Ende tanzt das Kind einem aus der Nase rum.
00:29:44: Man kann nicht mehr normal zum Arzttermin gehen, weil das Kind gerade nicht in der Lage ist.
00:29:49: Und man hat eigentlich überhaupt gar kein funktionierendes Sozialleben mehr sozusagen.
00:29:54: Da ist wo grade ganz viel Kritik kommt... Vielleicht auch ein guter Aufhänger für uns, da mal mit aufzuräumen ein Stück weit.
00:30:06: Mit diesen Vorurteilen oder einfach nochmal klarzustellen was bedürfnisorientierte Erziehung eigentlich bedeutet und wie wir das auch leben möchten.
00:30:17: Genau.
00:30:18: Und du hast eben schon mal ausversehen, aber was Gutes angesprochen und Du hast bindungsorientiert gesagt anstatt Bedürfnis orientiert.
00:30:27: Da müssen wir gerade einmal ein bisschen aufpassen weil bedürfnesorientierte Erziehung bedeutet dass ich diese Haltung habe von Ich sehe die Bedürfe hinter dem aktuellen Verhalten meiner Kinder.
00:30:39: Die Bindungstheorie ist wirklich eine erforschte Theorie die gelehrt wird.
00:30:45: da geht es um Bindungsmuster und darauf basiert auch die bedürfnisorientierte Erziehung.
00:30:52: Und da geht es genau darum, dass Forschende festgestellt haben wenn Eltern ein feinfühliges Verhalten zeigen das dann eine bessere Bindung entsteht als wenn sie tätig abgewandt sind die Kinder ignorieren
00:31:08: so
00:31:08: dass da unterschiedliche Bindungstypen entstehen und die kann man alle nach googeln.
00:31:13: und so ich glaube ist jetzt hier unwesentlich.
00:31:17: Aber genau eben das ist basiert auf diesem feinfühligen zugewandten Verhalten, dass daraus eine bessere Beziehung entsteht und ich die Bedürfnisse meiner Kinder sehe und erfülle.
00:31:30: darauf basiert das, was dann Social Media gemacht hat mit.
00:31:34: Aber wenn du dein Kind wirklich liebst, dann musst du im Familienbett schlafen und da musst du stillen bis es sieben ist oder bis es zu Uni geht oder was weiß ich.
00:31:44: Das wurde dann daraus gemacht dass sich eigentlich nur sage okay ein feinfühliges Verhalten der Eltern erlässt eine sichere Bindung entstehen und ermöglicht damit dem Kind sicher ins Leben zu treten
00:32:00: Nicht nur um die Bedürfnisse des Kindes, oder?
00:32:02: Nein.
00:32:03: Das
00:32:03: kommen wir ja dann wieder auch zu dem Systemischen, dass ja auch rundherum ein Familiensystem ist und auch wir Mütterbedürfnissen haben und Väter und Geschwister... das kommt ja dann noch dazu.
00:32:15: man kann es nie singulär betrachten.
00:32:17: Nein, nein!
00:32:18: Und das ist eben das Wesentliche.
00:32:20: Es geht darum, dass man alle Personen, die gerade zugegen sind, haben Bedürfenisse gleichzeitig da sein können.
00:32:31: Und das gilt es auf abzuwägen und zu koordinieren.
00:32:36: quasi, also was du eben mal kurz angesprochen hattest dieses Video war bei Social Media so viral gegen diese Kinderärztin die sagte dass die Eltern nicht einmal dazu in der Lage sind das Kind zu einer U-Untersuchung zu bewegen.
00:32:54: Also auch total kritisch, weil ich auch gleichzeitig denke, oh, ich würde auch gerne mal die Elternseite hören was da gerade los war.
00:33:00: und ist das überhaupt eine Kinderärztin, die da in die Kamera spricht oder so?
00:33:05: können sie ja jeder sein, da hier irgendwas verzappt und damit Eltern wieder mehr Druck macht.
00:33:10: Also so wie das egal was ihr es macht, macht ihr's falsch.
00:33:14: also so habe ich das schon auch gesehen weil ich denke auch gleichzeitig gibt es Situationen wo Verantwortung zwischen professionellen Menschen, weiß ich nicht ob Lehrende, Erziehende, Ärztinnen wie auch immer.
00:33:29: Wo nicht ganz klar ist okay wer sagt gerade dem Kind wo es langgeht?
00:33:34: Bin ich als Mutter grade die Richtung und manchmal weiß ich ja auch nicht wie's funktioniert und dann sitze ich auch da und warte ab so und das künd macht halt.
00:33:44: aber ganz wichtig is ja da was der die Person uns mitteilen wollte oder ist halt dieses?
00:33:51: okay es geht trotzdem darum Strukturen, Regeln, Grenzen dem Kind aufzuzeigen damit das eben in einem sozialen Kontext bestehen kann.
00:34:04: Also ich muss Zähne putzen für mich ist das auch wieder ein wesentlicher.
00:34:09: also Ich muss dafür Sorge tragen dass mein Kind gesund ist Egal, in welchen.
00:34:14: Das ist meine Verantwortung als Elternteil und dann kann ich nicht sagen aber das momentane Bedürfnis meines Kindes es ist halt nichts zu
00:34:22: tun
00:34:23: ja aber das kind kann auch noch nicht bis in zwei Minuten denken, die Planbarkeit dieses Kindergirns ist ja noch gar nicht darauf ausgelegt zu ersehen was passiert wenn ich Milchzähne nicht pflege.
00:34:36: Und da finde ich schon auch den Schutzauftrag den Eltern haben ganz wichtig und dass der nicht hinter einem bedürfnisorientierten Vorhang genau das guten Vorhang nicht versteckt werden darf.
00:34:53: Es gibt auch bei Social Media einen Kinderarzt, der sehr renommiert ein älterer Heer.
00:34:59: Ganz viel erzählt und immer, also auch wirklich schöne Sachen macht.
00:35:03: Und gleichzeitig hat er dann mal gesagt so naja es war irgendwie eine Mutter beim Bäcker die hat und das Hörnchen des Lieblingshörnchens von dem Kind gab's nicht mehr.
00:35:13: und dann ist die Mutter mit dem Kind raus.
00:35:15: und ja wir gehen jetzt zum nächsten Filiale und kaufen dir da dein Hörntje.
00:35:19: und er hat halt so angemerkt naja so lernt das Kind ja nicht mit dem Frust umzugehen.
00:35:25: und dann dachte ich aber oh ja wer weiß wie viele Kämpfe der Mutter bevor
00:35:29: diese Becker-Ticken
00:35:31: hatte.
00:35:32: Ob wirklich einfach die nächste Filiale noch auf dem Weg zum Kindergarten liegt, dass überhaupt kein Problem ist oder ob sie auch nur diesen Moment in der Filiale entfliehen wollte gar nicht vorhat.
00:35:45: Einfach eine
00:35:45: Notlüge war!
00:35:47: Aber das ist ein guter Punkt auch wenn es jetzt vielleicht nicht hundertprozentig zum Thema passt.
00:35:52: wir haben das ganz oft so dieses Wir wollten gestern Abend, wann wir essen beim Thai und dann haben wir eben das vorbesprochen.
00:36:02: Schon am Sonntag, dass wir da abendessen gehen.
00:36:05: und der Großer hat auch gesagt ich will nicht zum Thai und das machen wir nicht.
00:36:10: und dann habe ich auch gesagt ja dann kannst du in der Zeit dir ... kannst du ja in der Zähndöhne essen gehen weil das hat er gerne und das ist direkt ums Eck und war das für ihn eine gute Lösung.
00:36:21: Am Ende saßen wir dann alle zusammen beim Tei und er hat was super leckeres gegessen, hat es total gefeiert.
00:36:28: Das ist ja auch so.
00:36:29: dieses in dem Moment ... Hat das Kind so eine riesen Idee oder irgendwas?
00:36:36: Und ich habe gemerkt, dass es viel, viel leichter dann zu sagen, ja also kriegen wir schon hin oder machen wir nicht so auf die Gefahr hin, dass sich nachher mein Versprechen nicht gehalten haben Aber dann, dass in dem Moment gar nicht so zu gewichten.
00:36:52: Sondern in dem moment einfach sagen um das lieben Friedenswillen da kriegen wir eine Lösung hin und ganz oft klappt es dann in den Moment.
00:37:02: Ja auch
00:37:03: wenn man irgendein Termin hat ich gehe da nicht mit ja okay dann gehst du nicht mit.
00:37:08: Und in diesem Moment geht das Kind schon mit.
00:37:11: aber wenn natürlich jemand das nur sieht Wenn denn jemand sieht die Mutter sagt jetzt musst du nicht zum Kinderarzt bitte auch den Sammer
00:37:20: Was redet die
00:37:21: da?
00:37:22: Ich weiß aber genau, wenn es dann soweit ist.
00:37:24: Dann habe ich das Kind so weit gebracht und dann kriegen wir das zusammen auch hin.
00:37:29: Aber ich muss in diesem Moment nicht auf Teufel kommen raus ein Frustmoment erzeugen weil den hab' ich dann sowieso am Ende noch, aber dem muss ich nicht drei Tage vorher auch schon haben.
00:37:38: Nee, weil dieses Druck erzeugt Gegendruck.
00:37:41: Das stimmt ja schon.
00:37:42: auch wenn man dann so ja und da gehen wir zum Kinderarzt oder kriegst du die Spritze rein geballert bla bla bla Ja cool Danke Mama
00:37:52: Ja.
00:37:52: und auch dann zu sagen ja Du musst aber dahin und wir müssen das machen drei Tage vorher bringt gar nichts.
00:37:58: Wie ist das denn bei euch?
00:37:59: Könnt ihr so was gut ankündigen mit Impfungen oder so, weil das ja auch ein Teil dieses ... Ich muss mein Kind nur gut genug auf eine Situation vorbereiten.
00:38:10: Dann versteht es das und dann klappt das.
00:38:14: Nein also ich habe zum Teil die Erfahrung gemacht dass wenn's dann einfach passiert ist es manchmal auch besser.
00:38:22: So gar nicht genau zu wissen was da ist.
00:38:25: und wenn man dann da ist dann läuft einfach der Ablauf, wie er ist und dann passiert was passiert.
00:38:31: Dass das aber auch nicht... Also dass es dann auch nicht gewaltvoll ist.
00:38:34: Das klingt schon so ein bisschen so, ich fange an mein Kind und überrumpelte das.
00:38:39: Aber bei uns ist es eher so dieses Wenn ich mich oder wenn das Kind sich drei Tage damit auseinandersetzen muss, was da jetzt alles passiert und also unsere Neigen wirklich dazu sich dann auch reinzudenken und reinzusteigern, Gut ist zu wissen, am Mittwoch ist Kinderarzt.
00:39:00: Aber nicht so im Detail was dann da genau passiert?
00:39:04: Ja ja das denke ich nämlich auch dass es bei uns nämlich auch so dieses okay wir sagen eine Stunde vorher Bescheid okay gleich geht's zur Kinderärztin und dann wirst du auch noch mal eine Impfung bekommen und dann kann auch kurz eine Beschwerde da sein.
00:39:20: aber ich muss das nicht über drei Tage.
00:39:26: Ja, das macht die Angst viel zu groß und wie du sagst dann werden so viele Optionen möglich überhaupt erst.
00:39:33: Dass es nicht gut geht und auch also bei der Großen schon ein bisschen besser dieses Ich verstehe beinahe Impfung muss weiß ich nicht die Antikörper und so müssen gebildet werden Das versteht sie rational schon ganz gut.
00:39:47: aber sie hat trotzdem so Angst vor der Spritze dass sich da irgendwie ihr nur Sorgen bereiten würde und kein Gewinn für keinen hätte.
00:39:58: Weil, wenn es dann mal geschafft ist, dann ist er auch so.
00:40:00: ja ach ne ging ja dann auch irgendwie
00:40:03: alles mit den Spritzen tut das ja nicht mehr so weh
00:40:08: Sind das andere als früher?
00:40:10: Die sind mittlerweile so super dünn, diese Nädelchen.
00:40:14: Man merkt fast gar nicht mehr, dass überhaupt was gepiekst wird.
00:40:18: Ich habe ja auch eine bekommen am Donnerstag.
00:40:21: Also dann die Nachwirkung dieses schwerer Armen und sowas.
00:40:25: Aber stimmt die Spritze an sich... Also ich glaube, das kann man auf jeden Fall nochmal.
00:40:31: Ich hatte so eine Definition rausgeschrieben von bedürfnisorientierter Erziehung und da haben wir eigentlich auch schon alles gesagt also dass es eine Haltung beschreibt bei der die Gefühle und Bedürfnisse des Kindes wahrgenommen werden.
00:40:45: Und auch ernst genommen werden, und bei Entscheidungen berücksichtigt werden aber oder gleichzeitig ohne die bedürfnisse Grenzen Verantwortung der Erwachsenen aus dem Blick zu verlieren.
00:41:00: Also, da sagt man auch noch mal Verantwortung.
00:41:02: Klar ich habe eine Verantwortung dass wir zum Zahnarzt gehen das wir zähne putzen damit dass du pünktlich ins Bett kommst und Das hat mich auch geärgert im Urlaub hatten wenn er Bekanntschaft Und der war das Kind war schon ein bisschen größer und dann Ja aber es geht ja nicht ins Bett das schläft halt nicht ein und dann guckt das abends irgendwie ewig lang Filme.
00:41:22: Es war acht also jetzt auch noch keine fünft sind.
00:41:24: es waren acht das kind Und dann guckt das Filme.
00:41:28: Dann war so ein bisschen die Beschwerde der Mutter, ja und dann können wir ewig nicht in den nächsten Tag starten weil dann das Kind solange schläft.
00:41:40: Ich dachte aber es ist schon auch deine Pflicht irgendwie das Kind ins Bett zu bringen.
00:41:44: also es schlägt halt nicht einfach so und dann ist Bobo eingeschlafen.
00:41:47: Ja, Bobo kann das.
00:41:51: ich glaube echt Kinder eher weniger.
00:41:55: Ich finde schon, dass es dann auch eine Pflicht ist das Kind ins Bett zu begleiten.
00:41:58: Eben Einschlafroutinen wie auch immer was zu machen.
00:42:02: Dass meine Verantwortung die Grenzen dem Kind aufzuzeigen?
00:42:08: Es ist halt schon wahnsinnig viel Arbeit und gerade im Urlaub kann ich da schon verstehen, dass man sagt Oh!
00:42:14: Ich habe jetzt grad keine Lust auf eine Stunde Einstaffbegleitung bin dann selber völlig magic, dass sich dann vielleicht in dem Fall sag Ich möchte jetzt hier noch ein bisschen hocken mit den anderen Erwachsenen und dann passiert das eben auch.
00:42:28: Dann ist das der Weg, wie es momentan läuft und gleichzeitig die Konsequenz dessen nicht gut zu finden.
00:42:35: Das kann ich schon auch verstehen.
00:42:39: Ja, also verstehen kann ich das auch alles klar.
00:42:43: Und gleichzeitig aber finde ich schon dass wir als Eltern dann abwägen müssen ist mir denn dann der Morgen oder der Abend wichtiger?
00:42:51: Also so zu sagen okay Ich mag mit meinen Freunden zusammensitzen Aber natürlich also Wir brauchen halt alle unseren Schlaf und gerade Kinder brauchen halt noch mehr schlafen und entschläft das Kind entsprechend Dann kann ich nicht schon um acht Uhr wieder die erste Aktivität auf dem Programm haben.
00:43:05: Also ja finde ich ein bisschen arg
00:43:10: Einseitig drauf geschaut.
00:43:12: Ja, genau!
00:43:13: Aber ich finde ganz kurz weil die Zeit schon so voran rast dass wir nochmal irgendwie so ein bisschen darauf gucken das ich die Bedürfnisse wahrnehme die Traurigkeit die Wut die Wünsche aber es auf gar keinen Fall bedeutet dass sich die auch erfülle.
00:43:30: Also gerade, ich finde auch abstellen ist noch mal so ein Beispiel wo wir ja wirklich alle gehadert haben und wie passen meine Bedürfnisse mit den Bedürfenissen der Kinder überein.
00:43:41: Und
00:43:43: das ja so
00:43:44: bedeutend auch ist und gleichzeitig zu sagen okay aber wenn wenn ich nicht mehr kann, wenn ich das Gefühl nicht mehr ertrage.
00:43:52: Dann darf ich auch sagen okay und jetzt müssen wir andere Wege finden in den Schlaf zu finden oder... Jetzt muss der Papa mal drei Wochen einmal am Stück übernehmen damit dieser Prozess irgendwie durchgestanden werden kann.
00:44:04: Das ist ja wirklich auch super herausfordernd!
00:44:07: Oder auch dieses irgendwie kaufen wollen?
00:44:12: Ich glaube also meine Kinder haben es total
00:44:15: verkleinigt.
00:44:18: zu sagen, ja und ich verstehe das dieses tolle Gefühl wenn man etwas Neues hat.
00:44:22: Und dann so dieses prickelnen Bauch und so dass man sagt, ich versteh das ist ganz ganz toll!
00:44:28: Und jetzt hier diesen öden Alltag wo man weiß es passiert nicht dieses Glücksgefühl.
00:44:34: Gleichzeitig halten wir das zusammen aus, dass wir jetzt nicht losgehen und was Neues kaufen.
00:44:40: Also es geht nicht.
00:44:41: Ja und das ist ja dann auch ein Lernen, also dass ist ja das wo wir unsere Kinder begleiten und diesen Moment aushalten lernen weil was passiert denn sonst?
00:44:52: Das kann man gerade an dem Beispiel gut hochrechnen.
00:44:55: Dann hast du da halt einen kaufsüchtigen Menschen großgezogen der eigentlich sich nur Glücksgefühle bereiten kann in den Dinge gekauft werden oder irgendwie sonst irgendwelche Suchterfahrungen gemacht werden.
00:45:08: Und das ist dann vielleicht auch der Moment, und das macht es glaube ich auch so anstrengend.
00:45:13: Das halten wir jetzt gemeinsam aus und du lernst was für deine Zukunft und dieses Verhalten irgendwie für dich zu reflektieren oder da einen anderen Weg zu finden und ja diese Gefühle auch zu lernen, dass diese Gefülle vorbeigehen.
00:45:34: Und genauso mit diesem auch Wünsche, wenn es jetzt nichts kaufen ist oder so.
00:45:39: Sondern dieses ich will nicht in den Kindergarten oder ich will mich in die Schule.
00:45:42: also Schule ist noch mal was anderes wegen Schulpflicht.
00:45:45: Wenn man jetzt sagt hier deutscher Kindergaten das ist keine Pflicht Ich will nicht im Kindergartens dann ist nicht Bedürfnis Orientierung okay Dann bleibst du hier bei mir So, das ist gerade dein Bedürfnis.
00:45:57: Sondern zu sagen okay du möchtest heute wirklich nicht und ich kann das richtig gut verstehen weil du bist müde und es ist anstrengend und du würdest gerne heute zur Hause bleiben.
00:46:08: Und gleichzeitig begleite ich dich jetzt dabei dass du das heute gut schaffst in den Kindergarten zu gehen.
00:46:15: Ich habe heute Morgen beim Wecken, hab ich zu unserem kleinen Kind gesagt.
00:46:19: Der Tag wartet auf uns und er so nicht auf mich!
00:46:31: Aber da fällt mir auch noch was schönes ein.
00:46:34: Ich weiß gar nicht ob du das für dich auch so erlebt hast weil ich habe das wirklich so für mich aus meiner Kindheit gelernt dass ich morgens, wenn ich im Bett liege und eigentlich nicht aufstehen mag.
00:46:45: Dass ich mir immer was für den Tag überlege worauf ich mich freue.
00:46:49: Und das kann auch etwas Kleines sein.
00:46:50: also klar wenn ich am Nachmittag ein Friseurtermin habe ist es logisch.
00:46:57: Aber einfach manchmal ja irgendwie mir ein schönes Outfit raus zu suchen und anzuziehen oder so... eben das habe ich irgendwie so von meiner Kindheit mitgenommen und dass ist auch was, was ich heute noch für mich so zelebriere.
00:47:10: Und was ich auch gerade ... Ich glaube die Kinder sind in einem guten Alter mit neun und elf.
00:47:13: auch versuche ihnen ein bisschen mitzugeben dieses hey überleg dir doch mal worauf freust du dich heute um ja zu motivieren aufzustehen?
00:47:22: Ja finde ich total schön und eben auch so Kleinigkeiten da anzuerkennen nicht auf mich.
00:47:36: Ich muss, ich habe gerade eine Nachricht bekommen.
00:47:37: Das muss sich jetzt ganz kurz vorlesen weil es einfach so cool ist wie groß mein großer Sohn schon ist.
00:47:45: Also er ist ja gerade mit mir alleine zu Hause und schreibt mir jetzt über sein Tablet eine Nachrichten.
00:47:51: Er schreibt bin im Coop also im Supermarkt?
00:47:54: Ich bin sicher in zehn Minuten zwanzig zurück!
00:47:58: Und bitte guck nicht, was ich gerade anmache.
00:48:04: Bin beim Thermomix!
00:48:05: Vielen, vielen Dank.
00:48:06: es ist eine Überraschung.
00:48:08: Oh Gott!
00:48:12: Tschüss!
00:48:17: Ja das war
00:48:18: mit elfjährigen.
00:48:19: dann hat er sich irgendwas im Thermomics jetzt rausgesucht, was er machen will, hat gemerkt ihm fehlend Zutaten, schlacht
00:48:24: sich
00:48:25: Geld und geht einkaufen.
00:48:27: Wie cool ist das denn?
00:48:29: Unvorstellbar krass!
00:48:32: Dann gehen die einfach los und
00:48:33: kaufen sich das,
00:48:34: was sie brauchen.
00:48:36: Cool!
00:48:37: Ja muss ich doch jetzt gerade spontan reinschieben?
00:48:40: Passt ja auch total gut.
00:48:48: Hast du noch eine Übung für uns?
00:48:50: Ich habe auch gerade noch mal überlegt, müssen wir das nochmal irgendwie zusammenfassen?
00:48:55: Was wir gesagt haben oder so.
00:48:56: Aber ich glaube es klare dieses Gefühle nicht abwerten.
00:49:01: Beziehung ist zentral.
00:49:03: Kinder brauchen Eltern brauchen keine Eltern die jeden Wunsch erfüllen sondern jemand der da ist der begleitet der unterstützt und Ja, auch eben Eltern die Frustration aushalten können.
00:49:16: Das ist ganz wichtig!
00:49:18: Genau und ich habe noch so ein fünf Fragen.
00:49:21: bedürfnisorientierter Check übrigens auch noch eine kleine Seitengeschichte wollte ich das natürlich wieder bei mit der KI vorbereiten.
00:49:32: diese Übung damit ich dich gleich posten kann alter.
00:49:36: warum macht die?
00:49:38: Ich sag jetzt bewusst, die.
00:49:39: Nicht was ich will!
00:49:41: Ich sage, gib dem Prompt komplett ein und es kommt nicht das raus, was ich'll.
00:49:47: Und dann sage ich warum machst du nicht was ich Will?
00:49:49: Und dann sagt sie ja stimmt Du hast recht, ich mache nicht das was du willst Aber macht immer noch nicht was
00:49:56: Passt wie ein Kind.
00:49:58: Ja, wie ein kind!
00:49:59: Ich muss sie auch noch erziehen und also genau wahrscheinlich kommt der Post heute nicht mehr.
00:50:03: ich muss mich da nochmal dran setzen und ihr sagen was ich will aber ihr könnt die Übung nämlich heute auch schon im stillen mit mir mitmachen und du auch.
00:50:10: und genau Also die fünf Fragen zum bedürfnisorientierten check hört bei den folgenden fragen kurz in euch rein und antwortet mit ja eher Ehr nein oder Nein?
00:50:27: Fünf Fragen.
00:50:29: Erstens sehe ich hinter dem Verhalten meines Kindes auch ein Bedürfnis und nicht nur ein Fehlverhalten, zweitens kann ich die Gefühle meines kindes ernst nehmen, auch wenn ich bei meiner Grenze bleibe... Und das ist ja diese tolle Ambiguitätstoleranz da es einen Super Wort dafür, dass zwei Gefühle gleichzeitig da sind.
00:51:02: Drittens haben meine eigenen Bedürfnisse in unserer Familie genauso einen Platz wie die Bedürfenisse meiner Kinder und vielleicht die meines Partners.
00:51:13: Viertens kann ich es aushalten das mein Kind manchmal enttäuscht wütend oder frustriert ist ohne sofort etwas daran ändern zu müssen.
00:51:25: Fünftens Erlebe ich Bedürfnisorientierung als hilfreiche Haltung oder manchmal, als Druck alles richtig machen zu müssen?
00:51:36: Spannende
00:51:37: Fragen.
00:51:39: Hast du bei einer Frage was gezuckt gemerkt bei dir?
00:51:45: Ja, das war ein großer Lernprozess, den ich in den letzten zehn zwölf Jahren so durchgemacht habe, dass auch meine Bedürfe sie am Platz haben müssen.
00:51:56: und Nur wenn ich mich gut um mich selber kümmere, mich auch gut um andere kümmern kann.
00:52:02: Und dass das eben nicht heißt... Also ich habe gar keine Grenzen!
00:52:06: Ich muss quasi alles immer geben und da bin ich halt gerade nach dem das Zeitekind auf die Welt gekommen ist schon echt reingelaufen muss ich sagen und anzuerkennen, dass meine Grenzen und meine Gefühle und Bedürfnisse genauso wichtig sind.
00:52:25: Und auch so dieses Aushalten von Gefühlen.
00:52:27: also ich lasse mich vor allem von Wut sehr schnell anstecken und dann ist es natürlich leichter die Wut des Kindes verhindern zu wollen damit man selber nicht da reinkommt Da hat man dann schon diese Kaskade im Kopf und dann so bitte bloß nicht wütend werden,
00:52:46: weil
00:52:46: da muss ich mich selber wieder so stark schützen.
00:52:52: Ich habe auch gerade nochmal in dieses Zineinwachsen gemerkt also ich bin ja auch gerade noch mal in einem sehr intensiven Prozess und dass man wirklich als Eltern auch so dauerhaft dazu lernt.
00:53:08: Das finde ich schon auch Wahnsinn.
00:53:10: Oder also ist es das Tollste, wenn man das tut nicht alle tun das.
00:53:14: aber Ich glaube viele die daran interessiert sind und auch unseren podcast hören Die sind daran interessieren dann kann man wachsen Man kann sich verändern und damit das Zusammenspiel des Verhaltens verändern.
00:53:28: Und das finde ich schon echt auch gerade bei uns nochmal total schön zu beobachten, wie das funktioniert und eben auf die Reifung der Kinder alles was da zusammenspielt dass das doch zu einer insgesamten Entspannung auch beitragen kann.
00:53:42: Ja um das ist halt so the long game was man spielt Das merke ich jetzt dann so langsam wo sie größer werden Dass in dem Moment wo Sie klein sind in Beziehung geht, dann fühlt sich das alles so nach Kampf und Schwierig und so an zum Teil.
00:54:02: Und jetzt sind sie irgendwie relativ groß und können total gut ihre Gefühle benennen
00:54:08: z.B.,
00:54:09: man kann total gut auch selber zum Ausdruck bringen was brauchen Sie jetzt eigentlich gerade?
00:54:13: Das hat irgendwie doch etwas gebracht.
00:54:16: aber das merkt man halt in dem Moment nicht unbedingt sofort.
00:54:20: also dass ist wirklich was was langfristig einzahlt.
00:54:24: Ja, den Gedanken hatte ich auch noch mal diesen Vergleich mit Sprint und Marathon.
00:54:28: Eben Eltern schafft als absoluten zwanzig Jahres Marathon zu sehen.
00:54:33: Und genau diese frühen Samen die man auspflanzt dass sie dann irgendwann wie du sagst jetzt bei euch schon immer mehr sichtbar sind und das ist natürlich mega toll.
00:54:47: Ich habe natürlich eine kleine Abschlussfrage Was war das liebste Kleidungsstück, was ich mir mal ungefragt von dir ausgeliehen in Anführungsstrichen habe?
00:55:03: Kleidungsstück oder irgendwas anderes?
00:55:05: Hm?
00:55:06: Kleiddungsstücke oder irgendetwas anderes?
00:55:08: Boyfriend.
00:55:09: Das ist ja nie passiert.
00:55:12: Zumindest nicht so weit wie ich weiß.
00:55:19: Was hast du dir mal von mir aus geliehen... Mir fällt tatsächlich nichts ein.
00:55:27: Ich weiß nicht, ob dir was einfällt?
00:55:30: Also zumindest trage ich es dir offensichtlich nicht nach.
00:55:32: aber ich bin auch so nachtragender Mensch.
00:55:36: Nee also mir fällt auch nicht ganz konkret etwas ein aber ich erinnere mich schon an Zeiten wo ich gerne in deinem Kleiderschrank gestöbert habe.
00:55:45: deswegen glaube ich schon dass ich mal bestimmt auf einer Party aufgetaucht bin und du dann so aha das kenne ich.
00:55:55: Es kann sein, aber ich trage es dir in dem Fall nicht nach.
00:55:59: Ist dann vielleicht ja auch eher ein Kompliment?
00:56:06: Ja klar jetzt aus der wachsenden Sicht schon.
00:56:09: Der Geschwister-Sicht sieht das anders vielleicht mal anders aus.
00:56:14: Cool!
00:56:15: Sollen wir zum Ende kommen?
00:56:16: Ja war wieder sehr schön hat mich gefreut
00:56:19: Richtig schön.
00:56:20: Ja, und ich hab wieder tausend Seiten Notizen.
00:56:23: also wenn da jemand Interesse dran hat.
00:56:26: ein Bruchteil habe hier mit euch teilen können und ich liebe das total.
00:56:30: Ich mache das so gerne und freue mich schon auf die nächste Folge wo wir uns mit dem Thema Ferien noch mal intensiv beschäftigen was das so mit sich bringt an Höhen und Tiefen für die Elternschaft und die Kinderseite
00:56:44: Wenn dann die großen Erwartungen kommen.
00:56:46: ja es hat mich sehr gefreut.
00:56:47: Wir freuen uns über eure Kommentare, ihre Bewertungen und freuen uns aufs nächste Mal.
00:56:53: Tschüss!
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